CDU-Fanclub für Merkels Linksdrall gegründet: „Flüchtlingskrise wird den Menschen eingeredet“

Angela Merkel (Bild: shutterstock.com/Durch 360b)
Angela Merkel ist weiter auf Attacke gebürstet. Bild: Shutterstock

Täglich fallen Deutsche den Verbrechen von Flüchtlingen zum Opfer. Aber das sind nur „vermeintliche Probleme, welche den Menschen eingeredet werden“. Mit diesem Zynismus erklärt der linke Merkel-Fanclub „Union der Mitte“, warum er für seine große Vorsitzende eine Partei in der Partei gegründet hat.

Unterstützt von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und dem linken Ruprecht Polenz wollen diese Mitglieder den Merkel-Kurs stärken und kritische Stimmen übertönen. Kein Wunder, dass „Union der Mitte“-Gründer Stephan Bloch in der „FAZ“ zugeben muss: „Viele Kritiker bezeichnen uns als Merkel-verliebte ‚links-grüne-U-Boote‘.“

Jetzt hat die Vorsitzende eine neue Machtbasis, eine Partei in der Partei. Die „Union der Mitte“ besteht aus Kanzlerin-Klonen, die den Linksdrall ihres Idols forcieren wollen. Über die Migrationspolitik, die Flüchtlinge und die viel diskutierte Schwer-Kriminalität sagt Gründer Bloch: „Wir müssen weg von vermeintlichen Problemen, welche den Menschen eingeredet werden.“

Die „wirklichen Nöte, Wünsche und Bedürfnisse der Bürger“ seien ganz andere: „Digitalisierung, Infrastruktur, Wohnungsbau, bezahlbare Mieten, Breitband, Verkehr“. Natürlich sind diese Themen wichtig – aber auch die hat Merkel in den vergangenen 13 Jahren verschlafen. Stattdessen ist es sie, die seit 2015 nur noch ein Thema kennt: Ihre Flüchtlinge.

„Basis“ mit „Blase“ verwechselt

Die Schreckensmeldungen über tägliche Opfer der Zuwanderung wollen die Merkel-Gläubigen nun zutünchen: „Diskutiert wurde stattdessen leider fast ausschließlich über Migration. Wir an der Basis, unsere Bürgermeister und Lokalpolitiker, die ganz nah an den Menschen sind, wissen, dass die Bürger ganz andere Fragen bewegen.“ Aha. Hat der Mann hier „Basis“ mit „Blase“ verwechselt?

Und dann wird der Merkel-Fan kafkaesk. Dass die 64-Jährige die Partei in ihr Gegenteil verkehrt, ihr den Markenkern genommen hat, dreht er einfach um. Mit Blick auf die letzten Liberal-Konservativen in der Union sagt er: „Wir entfernen uns aus meiner Sicht immer weiter von den Werten, für die ich vor elf Jahren eingetreten bin.“

Kampfansage an Seehofer, Dobrindt und Söder

Während Bloch und Freunde ihrer Angie ein serviles „Happy Birthday to you“ twitterten, bekämpften sie am selben Tag die Feinde ihrer großen Führerin: „Vor allem Horst Seehofer und Alexander Dobrindt standen zuletzt für Streit, Spalterei und sprachliche Verrohung, auch Markus Söder hat sich inakzeptabler Ausdrücke bedient“, feuerte Bloch in der „FAZ“.

Neuer Held der Merkel-Klatscher ist ausgerechnet der alte Rivale Friedrich Merz. Ihn bejubelten sie jetzt, weil er es ablehnte, den Ludwig-Erhard-Preis aus den Händen des konservativen Journalisten Roland Tichy anzunehmen. Weicht er morgen von der Merkel-Linie wieder ab, dürfte er erneut in Ungnade fallen.

Der Faschismus steht vor der Tür

Natürlich steht für Merkels Beste der Faschismus vor der Tür. Bei der früheren US-Außenministerin Madeleine Albright bedankten sie sich artig für deren Warnung vor neuen faschistischen Gefahren: „Mehr Einsatz für die Demokratie auch in Deutschland. Mit offenem Visier. Danke Madeleine Albright für die klare Haltung“, twitterten sie.

Wie war das mit den Merkel-verliebten links-grünen U-Booten, Herr Bloch? (WS)

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