Sänger Xavier Naidoo siegt vor Gericht gegen Amadeu-Antonio-Stiftung

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Xavier Naidoo (MitteI hat Grund zur Freude. oto: Wikipedia/ Von Foto: © JCS /, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=38415829

Schwere Schlappe für die Amadeu-Antonio-Stiftung: Der Sänger Xavier Naidoo hat sich juristisch erfolgreich gegen deren Antisemitismus-Vorwürfe gewehrt. Heute hat das Landgericht Regensburg einer Referentin der von der ehemaligen Stasi-Schnüfflerin Anetta Kahane geführten Stiftung verboten, den Sänger als Antisemiten zu bezeichnen.

Die Stiftung ist berüchtigt dafür, konservative Positionen als rechtsextrem oder antisemitisch zu verunglimpfen. Doch diesmal wurde sie gestoppt. Es ging um die Aussage über Naidoo: „Er ist Antisemit, das ist strukturell nachweisbar.” Richterin Barbara Pöschl stellte laut „Meedia“ fest, dass die Beklagte den Vorwurf nicht ausreichend belegen könne.

Naidoo bekennt sich zu nonkonformen Positionen, kritisiert die Einwanderungspolitik. Der NDR hatte ihn wegen seiner politischen Einstellung vom Eurovision Song Contest ausgeschlossen, obwohl er bereits nominiert war, Deutschland beim Sangeswettstreit zu vertreten.

In der Verhandlung hatte der Sänger der „Söhne Mannheims“ erklärt, dass er sich gegen Rassismus einsetze. Sein Sohn trage zudem einen hebräischen Namen. Die Dame von der Amadeu-Antonio-Stiftung behauptete im Gerichtssaal, Naidoo würde in seinen Liedtexten auch antisemitische Codes und Chiffren verwenden. Diese seien ihm nicht bekannt, hielt der Musiker dagegen.

Einer von Naidoos erfolgreichsten Song ist „Dieser Weg wird kein leichter sein“. Bei der WM 2006 in Deutschland entwickelte sich das Lied praktisch zur inoffiziellen Hymne des Turniers. (WS)

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