Offen, bunt und tolerant – CSD-Berlin verweigert der Jungen Alternative die Teilnahme

CSD Berlin (Bild: shutterstock.com/Von abackpacker)
CSD Berlin (Bild: shutterstock.com/Von abackpacker)

Berlin – Die Junge Alternative (JA) Berlin, Jugendorganisation der AfD, darf am 28. Juli nicht am Berliner Christopher Street Day (CSD) teilnehmen. David Eckert, Berliner JA-Landesvorsitzender, machte die Ablehnung durch die CSD-Organisatoren am Freitag in einem Video publik.

Der ach so offene, bunte und tolerante CSD in Berlin zeigt sein wahres, intolerantes Gesicht, indem er der JA die Teilnahme am Berliner Christopher Street Day verweigert. In einer E-Mail schreibt der CSD: „Beim CSD Berlin und CSD Berlin e.V. stehen wir für ein Klima der Akzeptanz in unserer Gesellschaft und für eine Kultur, die Geflüchtete willkommen heißt. Menschen und Organisationen, die versuchen, ein Klima der Angst und Ausgrenzung zu schaffen, wie es AfD, BERGIDA und NPD tun, sind beim CSD und beim CSD e.V. nicht willkommen.“

Die JA hatte am 10. Juli beim CSD einen eigenen Stand angemeldet und sich zudem über „weitere Beteiligungsmöglichkeiten“ erkundigt. Zwei Tage später kam die Absage. Die Anfrage der JA sei „deutlich zu spät“ eingegangen, die Planungen seien knapp drei Wochen vor dem Event bereits abgeschlossen, hieß es zur Begründung.

David Eckert, Vorsitzender der JA Berlin antwortete der CSD Berlin sowohl schriftlich, wie auch in einem dreiminütigen Videostatement auf Facebook:

An der Stelle gestatten Sie mir eine Anmerkung zu dem von Ihnen angeschlagenen Tonfall: sowohl die AfD als auch insbesondere wir als Berliner Jugendorganisation begreifen uns als Schutzschild liberaler Freiheitsrechte und somit auch von Homosexuellen. Sie, als Organisatoren, haben das Recht für Schwule und Lesben zu sprechen nicht exklusiv für sich gepachtet. Das sieht übrigens auch ein Großteil der schwulen „Community“ so, wie Sie unschwer der Umfrage auf der Schwulenplattform „Planetromeo“ zur Bundestagswahl 2017 entnehmen konnten. Dort entschieden sich 12% für die AfD.

Wer tatsächlich für die Rechte von Homosexuellen eintritt, muss in der Lage sein, die aktuell größte Bedrohung unserer freiheitlichen Gesellschaft zu erkennen: den wachsenden Einfluss des radikalen Islams. In diesem Sinne ist die AfD die einzige Partei und die Junge Alternative die einzige Jugendorganisation, die sich klar für Freiheit positioniert.

Ich werde jetzt mit meinem Vorstand beraten, inwieweit wir uns dennoch am diesjährigen CSD beteiligen. Abschließend möchte ich anmahnen: wer Toleranz predigt, muss sie auch selber leben. Mit Ihrem Verhalten beschädigen Sie den Grundgedanken des CSD„, so der Vorsitzende der JA Berlin.

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