Marburg: Antifa-Angriff auf Studentenhaus?

Klaus Lelek

Foto: Durch Byjeng/Shutterstock
Und wieder haben Linksfaschisten zugeschlagen (Foto: Durch Byjeng/Shutterstock)

Marburger Polizei stellt „politisch motivierte Tat“ in Zweifel

Von Klaus Lelek

Da die Antifa trotz Brandanschläge und Mordversuche immer noch nicht als kriminelle Vereinigung, geschweige denn als Terror-Organisation eingestuft wird, und erst recht nicht wie die „Freital Gruppe“ schlimmer als islamische Massenmörder bestraft wird, sondern den Status einer staatlich gelenkten und geförderten Schutzstaffel hat, werden Angriffe auf Andersdenkende oder politische Gegner kaum verfolgt, geschweige denn aufgedeckt. Das haben in der Nacht von Montag auf Dienstag die Studenten der Verbindung „Landsmannschaft Nibelungia“ in Marburg zu spüren bekommen, als ihr Verbindungshaus im Hainweg von „unbekannten Vermummten“ mit Pflastersteinen angegriffen wurden. Dabei gingen mehrere Fensterscheiben zu Bruch. Auch an zwei Autos, die auf dem Gelände parkten, ließen die Täter ihre Wut aus. Am erstaunlichsten ist sicherlich das Verhalten der Polizei, die laut FR, bzw. eines dpa-Berichtes zu folgenden Schlüssen kommt:

Ob die Steinwürfe politisch motiviert waren, sei bisher aber nicht klar, sagte der Polizeisprecher. (dpa/lhe) 

Eine fast schon sträfliche, ja boshafte Aussage, die großen Zweifel an der politischen Neutralität der Marburger Polizei aufkommen lässt. Wer ein wenig in Netz recherchiert, der erfährt schon nach wenigen Klicks, dass der nächtliche Angriff nicht der erste gegen die Studentenverbindung war. Zum Beispiel 2016. Da heißt es in einer Chronik:

„Etwa 6000 Euro Sachschaden hinterließen Unbekannte am Samstag, 6. Februar zwischen 00.35 Uhr und 00.39 Uhr im Hainweg. Zunächst geriet ein vor dem Verbindungshaus abgestellter Ford Focus in das Visier der Täter.
Die Randalierer traten den Außenspiegel ab, zertrümmerten wahrscheinlich mit einem Holzpfosten die Seitenscheibe und warfen die Heckscheibe mit einer Flasche ein. An dem Gebäude selbst gingen anschließend durch Flaschen- und Steinwürfe mehrere Fensterscheiben zu Bruch. Die Polizei geht von einer politisch motivierten Tat aus.“

2015 gab es einen Angriff mit Farbbeuteln, nachdem ein Jahr zuvor ein Verbindungsmitglied in eine tödliche Messerstecherei verwickelt waren. (das muss man leider auch vermerken)

Bis in die jüngste Vergangenheit geraten Traditionsverbindungen ins Visier der Antifa. Zum Beispiel das „Germanenhaus“, gemeint ist das Verbindungshaus der Germania, wie ein Bericht auf der Webseite der „Antifa5“ über einen Vortrag von AFD-Mitglied Hans Thomas Tillschneider anschaulich beweist. Versehen mit den Tags „Nazivilladichtmachen“ Anfang des Jahres. Weiterhin heißt es da unverblümt:

„AfD, IB und Naziburschen sind das gleiche Paar Schuhe. Deshalb fordern wir immer noch: Nazivilla Germania dichtmachen!“

Fazit: Die Gewalt gegen Verbindungshäuser ist leicht auf eine Tätergruppe zurückzuführen. Aber es scheint im Rot-Grünen Marburg politisch nicht erwünscht sie aufzuklären oder gar abzustellen.

 

 

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