Rat an Amerikaner in London während Anti-Trump-Demo: „Verhalten Sie sich unauffällig!“

US Amerikaner (Bild: Shutterstock.com/Durch sirtravelalot)
US Amerikaner (Bild: Shutterstock.com/Durch sirtravelalot)

London – Während des Trump-Besuchs in London mahnte die US-Botschaft Amerikaner zu „unauffälligem“ Verhalten, da befürchtet wurde, dass der linksextreme Mob dort gewalttätig gegen US-Bürger vorgehen könnte.

„Keep a low profile“ – man solle sich unauffällig verhalten und „Exercise caution“ – man solle vorsichtig sein, wenn man sich unerwartet in einer großen Menschenmenge befinde, die plötzlich gewalttätig werden könne. So die Warnung der US-Botschaft auf ihrer Webseite an ihre Bürger, wenn sich diese in London zur Zeit der Anti-Trump Demonstrationen aufhalten sollten.

Anstatt jedoch die linkspolitisch inszenierte Gefahrenlage medial zu verurteilen, bejubelten Qualitätsmedien wie der „Spiegel“ das dargebotene Spektakel der ausländerfeindlichen Linksradikalen.

„Für den Besuch haben sich britische Trump-Gegner etwas Besonderes ausgedacht: Sie wollen einen sechs Meter großen, orangefarbenen Baby-Trump-Ballon unweit des Parlamentsgebäudes über London schweben lassen“, so der Lobgesang des Spiegels.

Londons muslimischer Bürgermeister Sadiq Khan hatte die Erlaubnis zu der Protestaktion erteilt. Kritiker hatten den Ballon als beleidigend gegenüber Trump empfunden und Khan aufgefordert, die Aktion zu unterbinden. „Ehrlich gesagt, ist die Idee, dass wir das Recht auf Meinungsfreiheit einschränken, weil sich ein ausländischer Politiker auf den Schlips getreten fühlen könnte, ein Gang am Abgrund“, so der pakistanischstämmige Bürgermeister Londons gegenüber der BBC.

In London demonstrierten gestern Sozialisten und Islamisten gemeinsam gegen den Staatsbesuch des US-Präsidenten Donald Trump, berichtet die Twitter-Aktivistin „Dora zwitschert“. Dabei wurden, wie im eingebetteten Video hörbar, antisemitische und Israel-feindliche Parolen skandiert. (SB)

 

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