Migranten-Mob tobt in Halle: 15-jähriger Syrer schwer verletzt

Halle/Saale – Mit Stöcken, Fäusten und einem Stein schlugen sie zu. Ein 20-köpfiger Mob hat einen jungen Syrer krankenhausreif geprügelt. Der Zustand sei „kritisch“, teilte die Polizei mit. Der Kopf des Opfers wurde mit einem Stein malträtiert.

Mitglieder einer großen „Migranten-Gruppe“ sollen auf den angeblich 15-jährigen losgegangen sein und ihn brutal misshandelt haben. Dabei kamen Stöcke und ein Stein zum Einsatz. Ein Täter soll mit diesem auf den Kopf des am Boden Liegenden eingeprügelt haben. Ob der Syrer in Lebensgefahr schwebt, ist noch unklar. Der Überfall ereignete sich auf der Ziegelwiese nahe der Saale. Die Täter konnten flüchten. Über den Hintergrund der Auseinandersetzung ist nichts bekannt.

Schon in der Nacht zuvor war es in Halle zu schweren Auseinandersetzungen unter Flüchtlingen gekommen. Dabei war ein 19-jähriger Syrer von zwei Landsmännern mit einem Messer attackiert worden, wie die „Mitteldeutsche Zeitung“ berichtet. Ob es einen Zusammenhang zwischen beiden Taten gibt, ist bislang noch unklar. (WS)

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