Trotz Wohnungsnot Einheimischer: Minden reserviert 93 leerstehende Wohnungen für Flüchtlinge

Minden Rathaus (Bild: Aeggy ; CC BY-SA 2.5; siehe Link)
Minden Rathaus (Bild: Aeggy ; CC BY-SA 2.5; siehe Link)

NRW/Minden – Die Stadt hat keine Wohnungen für sozial Schwache wie junge Familien und Mütter aus dem Frauenhaus. Trotzdem hält Minden in Erwartung weiterer Zuwanderer 93 Wohnungen einfach im Leerstand. Die SPD beklagt wahnwitziger Weise die selbst verursachte Wohnungsnot. Bezahlt wird das alles wieder einmal vom Steuerzahler. 

Allein in Minden verwehrt die SPD-geführte Verwaltung Wohnungssuchenden zurzeit 93 leerstehende Wohnungen, da diese nur für Flüchtlinge gedacht sind. Insgesamt hat die Stadt 343 Wohnungen ausschließlich für sogenannte „ Geflüchtete“, beziehungsweise für den anstehenden Familiennachzug angemietet. Von diesen Wohnungen stehen zurzeit 93 leer, weil sie noch immer ausschließlich für Zuwanderer reserviert sind.

„Wie pseudosozial ist es da von der SPD-Landtagsfraktion, eine Aktuelle Stunde zum Thema ‚Wohnungslosigkeit von Frauen‘ anzuberaumen“, fragt Thomas Röckemann, AfD-Landessprecher in NRW. Ein Antrag der AfD-Ratsfraktion Minden, diesen Wohnraum allen Wohnungssuchenden zur Verfügung zu stellen, wurde von allen anderen Parteien abgeschmettert.

„In wie vielen Städten sieht es ähnlich aus wie in Minden? Wie viele tausend Wohnungen wurden vorsorglich angemietet, um dem kommenden Ansturm aus Afrika und dem Orient begegnen zu können? Das fragte ich die Vertreter der alten Parteien im Plenarsaal und erhielt nichts als stumme Mienen“, so das Resümee. „Macht nichts“, meint Röckemann. „Bis zur Kommunalwahl 2020 werden wir diese Zahlen mit Sicherheit haben, um sie den Bürgern zu präsentieren.“ (SB)

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