NGOs: Wie Soros, Kahane und die Bundesregierung die Flüchtlings-Berichterstattung beeinflussen

George Soros. Foto: Imago

Am Wochenende finden wieder Pro-NGO-„Seebrücke“-Demos statt, gesponsert vom Soros-nahen MenschMenschMensch e.V. (jouwatch berichtete). Während die Mainstream-Medien die Strafanzeige der AfD gegen die deutschen NGOs totschweigen, berichten sie immer wieder positiv über die NGOs und ihre Unterstützer.

Eigentlich war es früher eine Selbstverständlichkeit, in objektiven Medien kontroverse Themen von zwei Seiten zu beleuchten. Als die „Zeit“ es jedoch wagte, am Donnerstag zum Thema NGOs ein „Pro“ und „Kontra“ auf der Seite 3 zu bringen, fielen ihre Gutmenschen-Kollegen über sie her wie über Glaubensabtrünnige. Heribert Prantl behauptete in der Süddeutschen Zeitung, die Zeit „relativiert die Menschenwürde“. Titanic-Redakteur Tim Wolff startete „scherzhaft“ eine Umfrage, ob man „Zeit-Mitarbeiter auf offener Straße erschießen“ soll.

Woher kommt diese Nähe der Medien zu den NGOs, woher die absolut unkritische Haltung trotz wachsendem Unmut in der Bevölkerung? Jouwatch untersucht die Verflechtungen zwischen Medien und Flüchtlingsrettern.

Manchmal sind prominente Medienschaffende direkt an den Hilfsgruppen beteiligt, wie im Fall von Jugend rettet e.V. Gründungsträger 2015 war u.a. die Jugendpresse Deutschland, zu deren Kuratorium der ARD-Programmchef Volker Herres, Panorama-Redakteurin Anja Reschke, „Stern“-Redakteur Hans-Ulrich Jörges, die „Zeit“-Chefredakteure Moritz Müller-Wirth und Dr. Theo Sommer, Stellv. Vorsitzende des Deutscher Journalisten-Verbandes Kathrin Konyen und Ex-Tagesthemen-Moderator Ulrich Wickert zählen.

Jouwatch hat an Volker Herres und Anja Reschke geschrieben und gefragt, ob ihr Engagement bei “Jugendpresse Deutschland” auch ein Engagement für “Jugend rettet e.V.” beinhaltet, ob sie dieses Engagement angesichts der Strafanzeige der AfD neu bewerten werden, und inwiefern ein Engagement von prominentem Führungspersonal der Öffentlich-Rechtlichen bei politischen Vereinen mit dem Unparteilichkeits- und Neutralitätgebot des Rundfunkstaatsvertrages vereinbar sei. Eine Antwort haben wir leider nicht erhalten.

Manchmal beteiligen sich Bundesministerien sogar am Protest gegen sich selber. So unterstützt das Bundesinnenministerium von Horst Seehofer die Aktion Seebrücke, auf deren Demos wiederum „#Seerettung statt #Seehofer“ gefordert wird.

Der neue italienische Innenminister Matteo Salvini hat – nach Viktor Orbán –    auf die Verbindungen zwischen den NGOs und George Soros’ Open Society Netzwerk hingewiesen. Zu Hilfsgruppen die direkt Gelder von Open Society erhalten zählen „Migrant Offshore Aid Station“ (MOAS), „Save the Children“ und „Ärzte ohne Grenzen“, die mit „SOS Mediterranee“ die „Aquarius“ betreiben. „Jugend Rettet“ wird – wie Seebrücke-Veranstalter MenschMenschMensch – von der Initiative Transparente Zivilgesellschaft unterstützt, die ebenfalls zum Soros-Netzwerk gehört.

Refugee-Aufklärungs-Film der Open Society Foundation:

Open Society unterstützt in Deutschland den „Mediendienst Integration“ zusammen mit der Amadeu Antonio Stiftung/Freudenberg Stiftung, der Mercator Stiftung, dem Global Marshall Fund, dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union und des Beautragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtling und Integration. Auf der Webseite heißt es:

„Der MEDIENDIENST INTEGRATION ist ein Projekt des „Rats für Migration e.V.“, einem bundesweiten Zusammenschluss von Migrationsforscherinnen und -forschern. Er arbeitet unabhängig und will den Austausch zwischen Wissenschaft und Medien intensivieren. Das kostenfreie Serviceangebot für Journalisten wird ermöglicht durch die Unterstützung von verschiedenen Partnern.“

Sie entsenden also „kostenfreie Experten“ in die Medien, um der Berichterstattung den richtigen Spin zu geben. Auf der Liste der aktuellen Berichterstattung des „Rats für Migration“, die von Open Society, BAMF und ex-Stasi-IM Anetta Kahane platziert wurde, finden sich alle großen Medien: ARD, ZDF, Deutschlandfunk, Deutsche Welle, Die Welt, Die Zeit, Süddeutsche Zeitung, Focus, taz und Tagesspiegel.

Die Überschriften dieser „Expertengespräche“ der letzten vier Wochen sind so eindeutig wie einseitig:

„Rechte Diskurse im Netz: Die Sprache wird richtig brutal“ – Interview mit Prof. Dr. Ursula Birsl, Deutschlandfunk, 12.07.2018

„Seehofers Migrations-Masterplan: Überdramatisierung statt Weichenstellung“ – Interview mit Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba, SWR2, 10.07.2018

„Masterplan wird Integration erschweren“ – Interview mit Prof. Dr. Werner Schiffauer, Bayerischer Rundfunk, 10.07.2018.

„Migrationsforscher: Transitzentren sind juristisch fragwürdig“ – Aussagen von Prof. Dr. Jochen Oltmer, Welt, 04.07.2017

„Am Ende soll möglichst niemand mehr europäische Grenzen erreichen“ – Interview mit Prof. Dr. Jochen Oltmer, Deutsche Welle, 26.06.2018

„Ein Aufruf aus Bayern zum rechtswidrigen Handeln“ – Interview mit Prof. Dr. Sabine Hess, Deutschlandfunk Kultur, 19.06.2018

Mitglieder des Fachbeirats beim Mediendienst Integration sind Susanne Biedenkopf-Kürten (Beirats-Vorsitz, ZDF), Andrea Dernbach (Tagesspiegel), Hans-Jörg Vehlewald (BILD), Dunja Hayali (ZDF), Karen Krüger (FAZ), Claus Christian Malzahn (Die Welt), Rainer Munz (RTL), Rainer Ohliger (Netzwerk Migration in Europa e.V.), Roland Preuß (Süddeutsche Zeitung), Anna Reimann (Spiegel Online), Tibet Sinha (WDR), Özlem Topcu (Die Zeit), Dr. Pia Gerber (Freudenberg Stiftung/Groeben Stiftung), Dr. Andreas Hieronymus (Open Society Foundations), Timo Reinfrank (Amadeu Antonio Stiftung), Prof. Dr. Werner Schiffauer (Rat für Migration), Catharina Seegelken (Manfred Lautenschläger-Stiftung), Dr. Heinz-Rudi Spiegel (Marga und Kurt Möllgaard-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft) und Astrid Ziebarth (German Marshall Fund).

 

 

 

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Soros-Sponsored Immigration Network Exposed In Italy (Englisch)

Collin McMahon ist Autor, Übersetzer und Pressesprecher im Team Bystron im Deutschen Bundestag.

Der Autor distanziert sich von allen antisemitischen Kommentaren. George Soros ist kein Freund Israels oder des jüdischen Volkes.

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