Ulrich Matthes: Der Schauspieler, die „spannende“ Angela Merkel und Ödipus

Foto: Ulrich Matthes (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Und wieder dient sich ein Kulturschaffender der Kanzlerin an. Ulrich Matthes („Der Untergang“) schwärmt auf geradezu aufdringliche Weise von ihr: „Die Gespräche mit Angela Merkel sind immer besonders ausführlich. Sie nimmt sich manchmal nach der Vorstellung lange Zeit und unterhält sich mit mir alleine eine Stunde nur über das Stück.“

„Wenn nach einer Aufführung des Ödipus die Bundeskanzlerin mit mir eine halbe Stunde laut darüber nachdenkt, was ein Kompromiss in der Politik ist, dann ist das hoch spannend“, sagte der Mime dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Sonnabend-Ausgaben).

Auch Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble schmiert Matthes Honig um den Bart. Mit ihm würde er gern das Stück „Das letzte Band“ von Samuel Beckett inszenieren. „Es ist ein Stück, in dem ein alter Mann mittels Kassettenaufnahmen sein Leben Revue passieren lässt. Das wäre sicher anrührend“, sagte Matthes dem RND. „Wolfgang Schäuble hat eine unglaublich eindrucksvolle Biografie. Eine Biografie, die mir Respekt abnötigt. Ich würde sogar sein Schwäbisch in Kauf nehmen. Vielleicht wäre er aufgrund seines musischen Interesses gar nicht abgeneigt.“

Matthes betonte, Schäuble sei ein musischer Mensch, der sich für das Theater interessiere. „Das hat nichts mit Repräsentationspflicht zu tun. Die Kunst bedeutet ihm wirklich viel.“ Der politische Streit zwischen Merkel und Horst Seehofer erinnere ihn an Shakespeare, sagte Matthes dem RND. „Es ist vielleicht zu viel der Ehre für Horst Seehofer, aber er erinnert mich an Shakespeares König Lear. Ein alter Herrscher, der kurz vor Ende seiner Macht das Reich an seine drei Töchter verteilen will. Statt es der guten Tochter Cordelia, also Ilse Aigner, zu übergeben, entscheidet er sich für seine beiden bösen Töchter. Diese beiden, Goneril und Regan, erinnern mich an Alexander Dobrindt und Markus Söder.“ Diese Geschichte gehe tragisch aus. „Die Starrköpfigkeit kostet Lear sein Reich, und viele andere Figuren bleiben als Verlierer zurück oder lassen ihr Leben. Der alte König verspielt sein gesamtes politisches Erbe. Shakespeare dreht sich übrigens in diesem Moment im Grab um, weil ich seine vielleicht schönste Figur ausgerechnet mit Horst Seehofer vergleiche“, sagte Matthes dem RND. (Quelle: dts)

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15 Kommentare

  1. Da schielt aber jemand mächtig auf einen „Fernseh – oder Kulturpreis“ , oder sowas in der Art .

  2. Es wundert doch nicht, dass Künstler und Schauspieler sich den Herrschenden andienen. Sie schaffen keine Werte, sondern nur Illusionen. Darin sind sie sich mit den Herrschenden einig. Und weil das so ist, leben sie auch nicht aus Selbsterschaffenem, sondern von dem Geld der arbeitenden Bevölkerung, das auf sie umverteilt wird. Wer verteilt um? Richtig, die Herrschenden! Da schließt sich der Kreis!

  3. Ja, der Riesenschauspieler Matthes, der es eigentlich durch seine Beteilgung an Filmen wie „Der Untergang“ besser als andere verstehen müsste, wie es zu sowas kommt! Stattdessen lebt er seinen Ödipus-Komplex aus und himmelt „Mutti“ an!
    Aber wie sagt doch Mutti? “ Ach was, Ödipus, Schnödipus, die Hauptsache, Du hast deine Mutti lieb!

  4. Bereits in der DDR biederten sich „Staatskünstler“ den Regierenden an. Taten sie es nicht, fielen sie leicht in Ungnade, ihre Karrieren wurden beendet oder es folgten Repressalien.

    Die Motive eines Ulrich Matthes, die Realität auszublenden und sich der Kanzlerin anzudienen, kenne ich nicht. Vielleicht ist es die eingeschränkte Sicht, wenn man in einer „Meinungsblase“ lebt. Manche fühlen sich durch die Nähe zur Macht auch geschmeichelt, weil es ihr Ego „kitzelt“. Zu Ruhm wird ihm das alles nicht gereichen.

  5. Diese Staatkünstler müssen nun, nach dem sich die Korruption und Sabotage des Merkel-Regime nicht mehr vollständig vertuschen lässt, der Staatsratsvorsitzenden zur Hilfe eilen und das Wahlvieh bei Laune halten. Im Merkel-Regime gibt es tatsächlich keine Unschuldigen. Jeder von denen ist ein Überzeugungstäter.

  6. Was für ein übler A…..kriecher.

    Genau so eklig wie Philipp Lahm, der größte Fan des Rautenschweins unter den Fußballern.
    Dafür bekommt er jetzt in Kürze einen schönen DFB-Posten zugeschanzt.

    • heute in unserer Zeitung ein ganz großer Artikel(ganze Seite) über diesen Vogel–seht euch diese Figur doch einmal richtig an,ist der gerade aus dem Grab gestiegen oder ist der gerade am sterben—schlimmer als zu Honeckers Zeiten oder möchte dieser Abgewrackte „““Schauspieler““ auch an großen Futtertrog–

  7. Ein übler Arschkriecher.
    Wäre er in der sogenannten DDR, würde er sein Loblied über Honecker anstimmen.
    Solche Leute gab es im Reiche von Adolf übrigens auch zuhauf.

  8. Schauspieler und Altparteienpolitiker haben eins gemeinsam: Sie müssen labern und sich in eine Scheinwelt versetzen können. Matthes offenbar und Angela sowieso beherrschen das perfekt. Der merkt nicht mal, dass Angelas Scheinwelt immer schneller zerbröselt.

  9. Klar muss er sich andienen und sie anpreisen. Weiß er doch nur zu gut, wenn dieses System weg ist, auch er und seinen „Schauspieler – Kollegen“ ein ganz neues Leben in Deutschland erwartet.
    Vorbei ist dann die Zeit des schönen Lebens, finanziert durch Subventionen, Förderungen und GEZ.
    Oder gibt es auch nur einen einzigen deutschen Schauspieler, der in einem deutschen Film durch seine überzeugende schauspielerische Leistung ein Kino über Wochen füllen kann und dadurch Gagen bekommt die sein Leben finanzieren?
    Keinen einzigen!
    Alle leben sie, Theater spielen in einem Steuergeld finanzierten Theater, durch Subventionen, Fördergelder, Festanstellungen, Zuwendungen, GEZ Gebühren, Gagen durch Gastauftritte oder auch überhöhten Wasserpreisen in ihren Gastro-Betrieben.

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