Nach Verkehrsunfall: 30-köpfiger Mob greift Polizisten an

Festnahme (Symbolbild: shutterstock.com/Durch PT-lens)
Festnahme (Symbolbild: shutterstock.com/Durch PT-lens)

Bayern/München – Während Polizeibeamte bei einem Unfall ihre Arbeit tun, werden sie von einem immer größer werdenden Mob Unbeteiligter mit Migrationshintergrund beleidigt und schlussendlich angegriffen.

Zwei Münchner Polizeibeamte taten am Donnerstag bei einem Verkehrsunfall, bei dem auch ein Kind verletzt wurde, ihre routinemäßige Arbeit. Hierbei mischten sich zwei unbeteiligte Schaulustige ein. Die beiden türkischstämmigen Brüder (17 und 18 Jahre) behinderten die Polizeibeamten und beschimpften sie dazu mehrfach. Als die Polizisten nach der Unfallaufnahme die Identität der beiden Türken überprüfen wollten, sei die Situation laut der Münchner Abendzeitung (AZ) eskaliert.

Wie die Zeitung berichtet, scharten sich immer mehr Menschen um die beiden Brüder und die Polizisten, so dass dies in kürzester Zeit von einem rund 30-köpfigen Mob umringt waren. Aus der hoch aggressiven Menge heraus wurden die beiden Beamen mehrfach angegriffen, so dass einer der beiden zu Boden ging. Zudem wurde versucht, einen Polizisten zu würgen. Die Polizei sprach laut der AZ von einer „sehr aggressiven“ Stimmung.

Drei Tatverdächtige (die beiden Brüder und ein 17-jähriger Münchner) wurden wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung angezeigt. Wie Tag24 berichtete, wurden die Täter nach der Anzeigenbearbeitung wieder entlassen. (SB)

 

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