Nach Selbstmord: „Zeit“-Journalist organisiert Mahnwache für afghanischen Straftäter

Sarg (Symbolbild: Shutterstock.com/Von Alexey Lesik)
Sarg (Symbolbild: Shutterstock.com/Von Alexey Lesik)

Berlin – Initiiert von einem „Zeit“-Journalisten haben vor dem Bundesinnenministerium Aktivisten für den Afghanen Jamal Nasser M.eine Mahnwache abgehalten. Der mehrfach verurteilte „Flüchtling“ hatte sich nach seiner Abschiebung in sein Heimatland umgebracht.

Mit einem schwarzen Sarg gedachten die Demonstranten am Donnerstag nicht etwa den Opfern der Merkelschen Flüchtlingspolitik. Die Gruppe versammelte sich vor dem Ministerium, um an den u.a. wegen Diebstahls und gefährlicher Körperverletzung rechtskräftig verurteilten Jamal Nasser M. zu erinnern. Der Afghane hatte sich nach seiner Abschiebung in Kabul das Leben genommen.

Die Aktivisten stellten bei der Protestaktion Grablichter auf. Anschließend dekorierten sie den Sarg mit einer Decke und einem Geburtstagskuchen. Auf zwei symbolischen Geburtstagspaketen war zu lesen: „Glückwunsch Horst“ und „R.I.P. Jamal Nasser M.“.

Initiator des „Happenings“ ist der Zeit-Journalist Raphael Thelen, der seiner Attitüde unter anderem auf Twitter freien Lauf lässt, und eine rechtmäßige Abschiebung eines Straftäters zu kriminalisieren versucht:

Raphael Thelen (Bild: Screenshot)
Raphael Thelen (Bild: Screenshot)   (SB)
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