Juncker nach Torkel-Desaster: „Ich mache weiter, bin fit“

Das Video hat im Internet – nicht im öffentlich-rechtlichen Fernsehen – Furore gemacht: Auf dem Nato-Gipfel torkelte EU-Kommissionspräsident Juncker wie eine volle Haubitze durch die Gegend. Doch er will weitermachen, „fühlt sich fit fürs Amt“. Sein Sprecher erklärt nun: Junckers stark alkoholisiert wirkender Auftritt sei in Wirklichkeit auf Ischias-Beschwerden zurückzuführen.

Presse-Mann Margaritis Schinas sagte für seinen Chef, der oberste EU-Repräsentant werde „weiter hart arbeiten, so wie er es seit Anfang seiner politischen Karriere getan hat“.

Die Mainstream-Medien hatten den erbärmlichen Auftritt Junckers komplett ignoriert, während sie intensiv darüber berichten, wenn Melania Trump die Hand ihres Mannes Donald ausschlägt. Das Video von Junckers peinlichem Schwanken ging aber viral durch die sozialen Netzwerke und wurde unzählige Mal geteilt. Juncker torkelte nicht nur, sondern musste auch von mehreren Regierungschefs gestützt werden.

Die offizielle Erklärung lautet: Juncker habe unter einer akuten und schmerzhaften Ischias-Attacke mit Krämpfen gelitten und deshalb nicht gut gehen können. Danach sei es dem EU-Funktionär wieder gut gegangen, und er erfülle sein dichtes Arbeitsprogramm wie vorgesehen. „Spekulationen“ darüber, Juncker sei bei der Nato-Veranstaltung betrunken gewesen, wies der Sprecher als „geschmacklos“ zurück.

Demnächst fliegt Juncker für die EU nach China und Japan. Dort wird man hoffentlich die Alkoholvorräte wegsperren. (WS)

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