Grüne Indoktrination: Jetzt gibt’s auch noch das Schulfach Energiewende

Schule (Symbolfoto: Durch wavebreakmedia/Shutterstock)
Schule (Symbolfoto: Durch wavebreakmedia/Shutterstock)

Bayern/Miesbach – Um der „Energiewende“ auch im oberbayerischen Miesbach zu ihrer Vollendung zu verhelfen, hat man sich dort ein hohes Ziel gesteckt: Spätestens bis zum Jahr 2035 will der Landkreis vollständig auf fossile Energie verzichten. Damit es bei der hoch umstrittenen und in weiten Teilen ideologisch geführten Debatte zumindest beim Nachwuchs keinen nennenswerten Widerstand gibt, bauen die Grünen bereits in der Grundschule mit dem Unterrichtsfach „Energiewende“ vor.

Der Landkreis Miesbach, regiert von einem Landrat der Grünen, möchte bis zum Jahr 2035 unabhängig sein von fossiler Energie. Ganz im Dienste dieses Ziels hat die Bürgerstiftung Energiewende eine Unterrichtseinheit zu Klimawandel und Energiewende für alle dritten und vierten Klassen konzipiert, berichtet der Focus. Die Grundschule in Holzkirchen hatte hierfür vier Energiewende-Tage geplant und durchgeführt.

„Wir wollen Naturwissenschaften statt Ideologien für unsere Kinder“

Erklärt werde neben den technischen Details der Stromerzeugung auch der damit verbundene, angeblich menschengemachte Klimawandel. So sagt die Referentin, dass durch “das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas die Temperatur wie in einem Gewächshaus immer mehr ansteigt und sich das Klima verändert”. Der AfD- Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Espendiller kritisiert das scharf: „Dies wird den Kindern als allgemeingültige und einzige Wahrheit verkauft, andere Positionen der wissenschaftlichen Debatte zum Klimawandel werden gar nicht erst erwähnt.“ Er meint: „Das Ziel dieser Energiewende-Lobbyistin ist klar: Indoktrination mit den Dogmen der Klimawandelreligion“.

Die freien Bildungsreferentin Mariele Kohlhauf erklärt sodann, wie die Lösung für die angeblich menschengemachten Probleme aussehen: “Und der Weg aus der Klimawandel-Misere? Erneuerbare Energien – anschaulich selbst gebastelt als kleine Stromkreise mit Photovoltaikpanelen, die am Schulvormittag zu einem Dorf anwuchsen und die Energiewende im eigenen Landkreis nachbildeten.”

Schulen müssen Orte der freien Debatte und der indoktrinationsfreien Bildung sein

So werden nach Ansicht der AfD bereits Grundschulkinder mit den „kruden Klimatheorien der Alarmisten indoktriniert und weitere Wähler der Grünen produziert“. Und das auf Kosten des Steuerzahlers an durch ihn finanzierte Staatsschulen. „Diese Indoktrination unserer Kinder widerspricht dem Sinn einer Schule, die Kinder zu kritischen Geistern bilden soll. Statt der grünen Orthodoxie sollte die gesamte Breite der wissenschaftlichen Debatte zu einem passenden Zeitpunkt und mit angemessenem Niveau in unseren Schulden wiedergegeben werden. Unsere Schulen dürfen keine Indoktrinationsanstalten grüner Ideologen sein, sondern ein Ort der freien Debatte und der Bildung eines kritischen Geistes“, so die bildungspolitische Forderung. (SB)

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