Verfassungsschutz befürchtet Cyberattacken von Linksextremisten

Symbolfoto: Durch Minerva Studio/Shutterstock
Ein Linker bei der Arbeit (Symbolfoto: Durch Minerva Studio/Shutterstock)

Berlin – Linksextremistische Computer-Hacker bereiten angeblich weltweite Cyberangriffe auf staatliche Einrichtungen und Unternehmen vor. Das geht laut eines Berichts des Nachrichtenmagazins Focus aus einer vertraulichen Lageeinschätzung des Bundesamtes für Verfassungsschutz („VS – Nur für Dienstgebrauch“) hervor. Demnach haben Linksextremisten auf der deutschsprachigen Internetplattform „de.indymedia.org“ bereits im April 2018 einen entsprechenden Aufruf mit dem Titel „Hack the System!“ an die internationale Szene verbreitet.

Darin werden Sympathisanten aufgefordert, sich zu Computerhackern fortzubilden und die staatlichen Strukturen zu attackieren. Der Anarchismus müsse „die digitale Welt erobern“, heißt es Focus zufolge in dem Text. Auch wenn linke Hacker „erste revolutionäre Akte im Cyberspace vollführt“ hätten, sei dieser Widerstand „noch zu gering und müsse stetig ausgebaut werden“.

Wie Focus weiter schreibt, nimmt der Verfassungsschutz die Drohungen sehr ernst. Sollte es den Tätern gelingen, Cyberangriffe im großen Stil durchzuführen, „drohen immense Gefahren sowohl für alle hochsensiblen Sicherheitsbereiche staatlicher Einrichtungen als auch für Wirtschaftsunternehmen wie Banken, Rüstungsindustrie etc.“, zitiert Focus aus der Analyse der Verfassungsschützer. Die finanziellen Schäden wären „kaum überschaubar“, hinzu käme die enorme Symbolkraft solcher Attacken.

Laut Verfassungsschutz verfügt die anarchistische Szene „über ein gewisses Know-how im gesamten IT-Bereich.“ Für einen bundes- oder weltweiten Netzwerkkrieg müssten sie jedoch noch „sehr gut ausgebildete IT-Spezialisten und vor allem Hacker“ rekrutieren. Ob das gelinge, sei zum jetzigen Zeitpunkt fraglich. (dts)

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5 Kommentare

  1. Solange der Verfassungsschutz diese links/grün versifften Verbrecher nur beobachtet kann es ja so schlimm nun wirklich nicht sein. Kämen die Angriffe aus der „Rechten Ecke“ wären die Leute schon längst eingesperrt.

  2. Linksgrüne Cyber-Attacken sind ein Widerspruch in sich. Ein Ding der Unmöglichkeit. Wahrscheinlich hat man die Indymedia-Seite nur deshalb nicht abgeschaltet, weil die Mitarbeiter der Überwachungsbehörden ab und zu mal herzhaft lachen wollen.

    Leute mit Kompetenzen, die über bloße Softwarebedienung hinaus gehen, haben sicher Wichtigeres zu tun, als den bösen Kapitalismus zu bekämpfen.

    Wenn die verzärtelten Arzttöchterlein und Lehrer*Innenkinder von der Antifa nicht so dämlich, faul und unfähig wären, müssten sie nicht auf Indymedia zu albernen Cyberangriffen aufrufen. Sie würden den Kapitalismus einfach hacken, ohne auch nur ein Wort darüber zu verlieren.

    Sie sind aber zu dumm und zu faul und zu undiszipliniert, um sich mehr zu erarbeiten als sozialromantische Phrasen auf Deppen-Englisch.

  3. LOL….als hätten LInke die Geduld bzw. die Intelligenz dafür…dann wären es keine Linken mehr.
    Das läuft dann eher so ab, dass irgendein Fake Rundbrief mit bitte um Datenübermittlung/login oder ähnliches in entlarvender Indymediasprache an die Behörden geschickt wird, in der Hoffnug, das ein alter Sachbearbeiter schon blöd genug ist sich da einzuloggen.

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