Prozess gescheitert: Gewalttätiger Westafrikaner untergetaucht

Foto: Von JetKat/shutterstock
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Düsseldorf – Um seiner Abschiebung doch noch zu entgehen, würgt ein gefesselter 19-Jähriger aus Guinea einen Mitreisenden im Flugzeug, tritt, schreit und beißt nach den Polizisten, die ihn begleiten. Die Randale ist so groß, dass der Pilot sich weigert, mit dem Mann an Bord zu starten.

Bei dem Angriff wird der Passagier leicht verletzt und der vermeintlich 19-Jährige bekommt seinen Willen – er wird nicht abgeschoben. Nach dem Terror an Bord bleibt er auf freiem Fuß: Für einen Haftbefehl habe es nicht gereicht, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Es handele sich schließlich um einen „Jugendlichen“, für den das Jugendstrafrecht gelte, da wäre ein Haftbefehl unverhältnismäßig gewesen, berichtet Tag24.

Nun sollte sich der  Westafrikaner wegen seines Benehmens im Flieger und der damit einhergehenden Körperverletzung vor dem Düsseldorfer Amtsgericht verantworten, doch der Termin am Donnerstag musste abgesagt werden. Der Beschuldigte sei „unauffindbar“, er habe nicht geladen werden können, teilte das Gericht jetzt lapidar mit. (MS)

 

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