Flüchtlingspolitik: Unions-Fraktionschef Kauder lobt SPD und rüffelt CSU

Foto: Volker Kauder (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Volker Kauder (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Volker Kauder (CDU), hat das Verhalten der SPD in der jüngsten Asyldebatte gelobt. „Die SPD hat sich in der Auseinandersetzung über die Migrationspolitik koalitionstragend verhalten“, sagte Kauder der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitagsausgabe). Allerdings wisse die SPD auch, wie wichtig den meisten Bürgern eine Steuerung von Zuwanderung sei.

Kauder kritisierte zwar den von CSU-Politikern verwendeten Ausdruck „Asyltourismus“ und sagte: „Das ist nicht mein Begriff.“ Auch schätzten es gerade die Wähler von CDU und CSU nicht, wenn zu viel gestritten werde. „Dauerzwist irritiert gerade Unionswähler. Insofern waren die letzten Wochen nicht gut für uns, zurückhaltend ausgedrückt.“ Er zeigte sich jedoch zufrieden mit der Einigung von CDU, CSU und SPD in der Migrationspolitik. „Alle Seiten haben sich schließlich bemüht, die Sache vom Tisch zu bekommen – auch die CSU.“

Auch den derzeit viel kritisierten Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) nahm Kauder in Schutz: „Der Innenminister hat jetzt mal seinen Masterplan vorgestellt. Das ist in Ordnung.“ Der Plan enthalte viel mehr Punkte als nur den einen zum Grenzregime in Bayern.

Seehofer werde den Plan nun umsetzen. Das werde einige Zeit brauchen. Kauder sieht bei sich selbst kein Fehlverhalten bei der Führung der Unionsfraktion im Asylstreit. Am 12. Juni war es in einer Sitzung der Fraktion zu erheblichem Widerstand gegen den Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gekommen. Kauder sagte: „Die Sitzung ist ungewöhnlich verlaufen. Klar. Der Streit in der Union war schon offenkundig.“ Geplant sei gewesen, nicht über die Asylpolitik zu diskutieren, weil Merkel und Seehofer sich am nächsten Tag darüber hätten unterhalten wollen. Einige Abgeordnete hätten sich aber doch äußern wollen. „Wortmeldungen sind bei uns immer möglich. Selbstverständlich muss ein Vorsitzender solche Diskussionen zulassen“, sagte Kauder der FAZ. (dts)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.

10 Kommentare

  1. Kauder-Welsch wie immer wenn der aushustet. Aber Kauder sollte doch wissen, dass das Wörtchen Asyltouristen eine Kreation der Spezialdemokraten ist!

    Ach ja Kauder: „S’git Badische und Unsymbadische“!

  2. Das einzige was die Spezialdemokraten wissen ist, dass sie bei Neuwahlen extrem Federn lassen würden… also einfach mal die Schnauze halten heisst die Devise.

  3. ja echter Politischer Abschaum die Spd und ihre Gewerkschaften.einfach mal googeln südafrika drogenpartie radfahrer nutten eingeben

  4. Kauder versucht, die angeschlagene Regierung, insbesondere die Kanzlerin zu retten, und opfert dafür den Begriff Asyltourismus, nachdem bereits der Begriff Asylindustrie zum vocabulum non grata erklärt worden ist.

    Das kennzeichnet die ganze Unterwürfigkeit dieses Fraktionschefs, der mittlerweile ob seiner vielen Verbiegungen einen recht geschmeidigen, aber deshalb gerade nicht mehr seriösen Eindruck macht.
    Asyltourismus ist das Reisen in ferne Länder, um die dortigen Möglichkeiten für sich auszuschöpfen, und dazu muss man eben von einem Land auch mal weiter reisen, weil anderswo die Bedingungen, die Sozialsysteme, und die Unterstützung günstiger sind.

    Der Begriff trifft auf einige´Personen nicht zu.

    Das sind die wenigen, die echt verfolgt, oder aus einer kriegsbedingten direkten Gefahr für Leib und Leben flüchten mussten.

    Alle anderen sind eben der Meinung, wo anders sei es besser als in ihrer Heimat, und gehen auf Reise, nicht selten, um später gerade dort Urlaub zu machen, von wo sie gekommen sind, wo ihre Angehörigen sitzen, denen sie Geld schicken.

    „Aif Montage“ nennt man das, und die das machen, müssen was können.

    Die Asyltouristen haben auch Kenntnisse, aber die nützen nur ihnen, allen anderen schaden sie.
    Die Schleuser und die Asylindustrie verdienen an ihnen, ob der damit verbundenen Tätigkeiten..
    Das wird alles von den Steuerzahlern finanziert, bis hin zu den Häusern, den vielen Gerichtsverhandlungen, den Knästen und den Aufwendungen für ihre Opfer,wo auch immer sie solche produzieren.

    Insofern ist das mehr als Tourismus, es ist eine Besatzung.

  5. „Am 12. Juni war es in einer Sitzung der Fraktion zu erheblichem
    Widerstand gegen den Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)
    gekommen. Kauder sagte: „Die Sitzung ist ungewöhnlich verlaufen. Klar…“ Diese Sitzung zwang Merkel zum Einlenken: wäre es zu einer Abstimmung innerhalb der Fraktion der CDU gekommen, hätte Merkels Kurs verloren. Dann wäre sie als Kanzlerin, als Kaiserin ohne Kleider dagestanden! Eigentlich war das ganze Theater eine causa Merkel und nicht Seehofer!! Sie hat ihn auflaufen lassen durch ihr Interview! Sie hat die Pressemacht hinter sich und die haut gnadenlos auf Seehofer, auf die CSU ein. Bayernbashing ist immer noch modern. Leider hat Bayern damals gegen die Preussen verloren.. – Dies hängt ewig nach! – Alles eine beste Reklame für den eindeutigen Standpunkt der AFD!

  6. Dieser herr kauder auch so ein übler schwätzer aus der merkel-rot-grün-linken-genderwahn clique. Der ist ein alter narr, überhaupt nicht brauchbar im 21JH.

  7. Auch schätzten es gerade die Wähler von CDU und CSU nicht, wenn zu viel gestritten werde.

    Herr Kauder die Wähler schätzen eine ganze Menge der Politmafia nicht,da ist diese Streiterei wohl das kleinste Uebel.

Kommentare sind deaktiviert.