Brief von Inge Steinmetz: Frau Giffey, wem müssen wir dankbar sein?

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Sehr geehrte Frau Ministerin Giffey, normalerweise schreibe ich Briefe an die Bundeskanzlerin, doch heute möchte, nein, ich muss Ihnen diesen Brief schicken.

Von Inge Steinmetz

Als Gast beim Verein der Berliner Kaufleute und Industriellen seien Sie schon um 8 Uhr in der Frühe gut drauf, schreibt die BILD-Zeitung. Ach… Lehrer stehen vor Acht in der Klasse, in den meisten Büros wird um 7.30 Uhr angefangen, Bäckereiverkäuferinnen stehen noch früher an der Theke. Aber als Politiker hat man es nicht leicht, muss früh raus, und dann bleibt kaum was zum Überleben übrig!

BILD weiter: Ministerin ruft Deutsche zu mehr Dankbarkeit auf! Den Deutschen sei die Dankbarkeit abhanden gekommen. Es gäbe eine Grundunzufriedenheit, und wir bräuchten eine gelassenere Haltung unserer Umwelt gegenüber und einen Schuss Optimismus.

Liebe Frau Giffey, ich möchte Ihnen gerne die Geschichte meiner Familie erzählen und Sie dann fragen, wem gegenüber wir dankbar sein müssen und wer Sie sind, dass Sie „irgendetwas“ von uns erwarten können!

Mein Vater kam nach dem 2. Weltkrieg nach dreijähriger englischer Kriegsgefangenschaft nach Deutschland. Er und seine Familie galten als Flüchtlinge, sie waren Sudetendeutsche, Heimatvertriebene. Sowohl er, als auch meine Mutter (sie war aus Berlin vor „dem Russen“ geflüchtet), kamen nur mit ihrer Kleidung auf dem abgemagerten Leib. Kein Koffer, kein Rucksack, NICHTS. Ihre Armbanduhr – der einzige Wertgegenstand, den sie zur Kommunion geschenkt bekam – hatte meine Mutter in ihrem Schuh versteckt, aus Angst, dass man sie ihr nehmen würde. Meine Eltern haben 1949 geheiratet, natürlich ohne Brautkleid, dafür war kein Geld da. Auch auf dem Hochzeitsfoto sehen beide noch verhungert aus. Dann kamen wir Kinder, insgesamt fünf. Mein Vater arbeitete als Betriebsprüfer für das Finanzamt, hat mühsam in seiner Freizeit beim eigenen Hausbau mitgeholfen und in seiner noch verbliebenen „Freizeit“ einen Kirschacker mit 42 Bäumen bearbeitet. Wenn andere Kinder ins Schwimmbad sind, haben wir die Sommerferien mit der Kirschernte verbracht.

Dann machte sich mein Vater als Steuerberater selbständig, es ging bergauf, trotzdem haben meine Eltern immer bescheiden gelebt, sie haben lieber in uns Kinder investiert als in einen Mercedes oder anderen Luxus. Unser Vater hat sich mit 51 Jahren das Leben genommen – heute würde man von einem Burnout sprechen, von Depression. Außer hart arbeitend kannte ich meinen Vater nicht! Unsere Mutter ist mit 53 Jahren an Krebs gestorben, unsere jüngste Schwester – ein Nachzögling – war damals acht Jahre alt!!! Wir fünf Geschwister haben immer für unser Leben selbst gesorgt, sind nie einem „Amt“ zur Last gefallen. Drei meiner Geschwister leben nicht mehr, sind im Alter von 51, 61 und 46 Jahren an Krebs erkrankt und gestorben, haben das Rentenalter – wie meine Eltern – nicht erlebt. Ich selbst habe 47 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt, habe zwei Kinder großgezogen. Ich denke, dass es vielen Deutschen ähnlich ergangen ist wie mir, früh aufstehen, arbeiten gehen, sparen, für die Zukunft sorgen. Für das eigene Leben und, damit die Kinder es einmal besser haben sollen.

Und jetzt lese ich, dass wir dankbar sein sollen! Bitte erklären Sie mir WIESO und WEM gegenüber wir dankbar sein sollten! Den Politikern, dem Schicksal? Ich bin meinen Eltern dankbar, für das, was sie für uns getan haben. Dass ich das Glück hatte in die Zeit Deutschlands geboren wurde, wo es bergauf ging, das war Zufall. Dafür muss ich niemandem dankbar sein. Für alles andere war ich selbst zuständig. Ich hätte einiges besser aber auch schlechter machen können, BEDANKEN muss ich dafür bei niemandem. Vielleicht werden Sie jetzt mit dem Totschlagsargument kommen „beim lieben Gott“. Ich kenne diesen Spruch zur Genüge und halte nicht viel davon, kenne eben auch den anderen: „Halt du sie dumm, ich halte sie arm“ (Kaiser zum Papst!).

Wenn SIE eine Grundunzufriedenheit bei den Menschen in Deutschland feststellen, dann bitte ich Sie als Familienministerin mal ein klein wenig Ihr Hirn einzuschalten. Überlegen Sie doch einfach mal, WARUM die Menschen unzufrieden sein könnten. Nicht jeder arbeitet als Bundesminister und hat nach vier Jahren Tätigkeit einen Rentenanspruch, für den ein Durchschnittsverdiener 150 Jahre in die Rentenkasse einbezahlen müsste. Wenn arbeitende Menschen heute überlegen, wie sie noch bezahlbaren Wohnraum finden können – ob zur Miete oder als Eigentum – , wenn ein Akademikerehepaar überlegen muss, ob und wieviel Kinder es sich „anschaffen“ kann, wenn Menschen, die ihr Leben lang in die Kassen eingezahlt haben Flaschen sammeln und zur Tafel gehen müssen, damit sie überleben können, dann läuft etwas falsch in diesem Land.

Wenn Menschen ins deutsche Sozialsystem eingeladen werden, in das sie nie eingezahlt haben, sollen wir das akzeptieren? Dürfen wir uns nicht vor einer Islamisierung fürchten, vor der Intoleranz der Muslime gegenüber Andersgläubigen? Was ist falsch, wenn wir die Sicherheit einfordern, für die der Staat zuständig ist? Wenn Politiker täglich Rechtsbruch begehen, sich über den Wählerwillen hinwegsetzen, sich alles drehen und biegen, wie sie es brauchen, wenn sie dem Bürger das Recht auf Meinungsfreiheit nehmen, dann sollen WIR zufrieden sein?

Frau Giffey, bevor Sie zu Dankbarkeit aufrufen, rufen wir Bürger SIE und ihre Artgenossen auf, Ihrem Amtseid nachzukommen und sich an die bestehenden Gesetze zu halten. Und auch dafür müssen wir Deutsche nicht dankbar sein, dafür werden SIE nämlich schlicht und einfach BEZAHLT!

Wandere aus, solange es noch geht!
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30 Kommentare

  1. Ich muss nur in diese mehr als „dummen“ Augen auf dem Artikelbild sehen, dann weiß ich, was das für eine intelligenzbefreite Tieffliegerin ist!

    • Dumm sicher nicht, aber Karriere mit Spezialdemokraten-Parteibuch im höheren öffentlichen Dienst , noch Fragen ?

  2. „Den Deutschen sei die Dankbarkeit abhanden gekommen.“ Den Deutschen? Richtiger wäre die Frage: Welchen Deutschen? So lautet dann die Antwort: Den Politikern, den Profiteuren von Chaos und Gewalt und denen, die aus der Flüchtlingskrise und den gesellschaftlichen Missständen Kapital schlagen. Die Liste könnte fortgesetzt werden.

  3. ich lasse mich doch nicht von meiner Angestellten verdummen, ich hätte für alles (und damit auch für sie selbst dankbar zu sein)

    Liebe Parasiten und steuergeldfinanzierte Lohnempfänger … alles was in diesem Land Geschaffenes existiert „gehört“ uns, weil wir es geschaffen, erbaut und gespart=investiert=finanziert haben und sogar die besselte und unbeseelte Natur in den Grenzen der Nation gehört dem Souverän in seiner Gesamtheit

    Ich bin den Wertschaffenden und Werterhaltenden (inkl. Vorfahren) dankbar

    Der Schwanz, der meint mit dem Hund wedeln zu können, ist nur impertinent und lächerlich.

  4. Frau Steinmetz, DANKE für diese klaren Worte!
    Ich kann diese selbstgerechten Fressen (wie Giffey, Nahles pp), dieses bigotte und verblödete Moralisieren Halbgebildeter, die nie außerhalb des Politikbetriebs ihr Brot selbst verdient haben (und wenn man sich die Bänke bei den Altlast-Parteien im BT anschaut: NIE Arbeitender!) , nicht mehr sehen.

    Gewisse Leute disqualifizieren sich in einer Form wie man das von außen gar nicht besorgen könnte! Aber offensichtlich gibt es noch mehr als 47% der deutschen Wähler, denen die Intelligenz zur Erkenntnis auch nicht gegeben ist!

  5. Gottseidank ist diese piepsige Schlange nicht allein in ihrem Glückskäfig bei Merkel:
    Die naiv-albern daherkommende Flinten-Uschi war schon vorher da und hält sich wacker.
    Im Unheil-Stiften können sie sich nun gegenseitig stützen.
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    • Also, Uschi ist schon unheimlich…. die Franzi ist einfach nur eine von diesen Sozi-Mädchen, die über Quoten (Frau, Ossi) ins Amt kommt. Harmlos unschuldig

  6. Ich kann das Geschwätz von denen nicht mehr ertragen,

    nur man muss es sich anschauen/hören das man von deren Verrat auf dem laufenden ist.

  7. Wenn man sich Fotos dieser Ministerin anschaut weiss man sofort dass zwar das Licht an ist, aber leider niemand zu Hause ist…
    Deswegen ist dieser tolle Brief leider Perlen vor die Säue.

    • Hab die mal auf einer Wahlkampfveranstaltung gesehen. Mädchenhaft, vor allem die Stimme, aber dick-gefuttert (die macht keinen Sport). Typische Nutznießer-Figur. Profitiert ohne Ahnung zu haben oder etwas für das Volk zu tun.

    • Bei Rotaries (Frauenloge)/Freimaurern zählt nur, was die Sekte vorgibt.
      Deren Licht kommt von den Erleuchteten der höheren Grade.
      Ohne Zugehörigkeit kommt man nicht an einen Ministerposten.
      Denken und Fühlen nicht erwünscht, nur schauspielerische Fähigkeiten!

  8. Wir haben leider eine Kakistokratie: die Herrschaft der Schlechtesten….
    Und jetzt dreimal überlegen, wer die wohl gewählt hat….??
    Ein dummes Volk verdient es nicht anders.

  9. Recht hat sie, die Inge!! Nur ist das so als ob in China ein Sack Reis umfällt. Das Ganze geht nämlich an Franziska ihrem Allerwertesten gepflegt vorbei! (Wenn sie das überhaupt zu lesen kriegt!)

  10. „Frau Giffey, bevor Sie zu Dankbarkeit aufrufen, rufen wir Bürger SIE und ihre Artgenossen auf, Ihrem Amtseid nachzukommen und sich an die bestehenden Gesetze zu halten.“

    Exakt! Mehr braucht es nicht, um diese Ministerdarstellerin in die Schranken zu weisen!

  11. Sehrvgut geschrieben. Ich fürchte nur das es im den Vorzimmern schon abgeblockt wird.
    Diese Politschmarotzer mpsstenbjeden Tag Säckeweise solche Briefe bekommen!

    • Dieser jedoch ist ein offener Brief, der es durchaus wert ist,
      in sämtlichen sozialen Medien geteilt zu werden,
      denn er spricht vielen fleißigen, treuen, aufopfernden
      Unzufriedenen mitten aus der Seele !
      Das könnte ein Selbstläufer werden,
      ich probiers mal auf whatsapp.
      Danke, werte Frau Steinmetz !
      Habe die Ehre !

  12. Eine Regierung die Ähnlichkeiten hat mit einem Schiff, das im Wesentlichen aus Galionsfiguren nach der Art der Ministerinnen für Familien , Verteidigung und Justiz besteht, ist nicht allwettertauglich.

    Wenn die ungeordnete, ungeregelte und viel zu hohe Einwanderung von weitgehend für einen Beitrag zu unserer Gesellschaft unfähigen und unwilligen Bewohner der übelsten Gegenden des Nahen Ostens und Afrikas so weitergeht, und das ist der Plan, dann wird es gewaltige Probleme geben, sollte ein echter Sturm aufkommen.

  13. Sie sollte mal nicht auf die Dankbarkeit der Deutschen pochen,könnte evtl. ein anderes Resultat für diese fordernde Frau ergeben als erträumt

  14. „Sehr geehrte Frau Ministerin Giffey, normalerweise schreibe ich Briefe an die Bundeskanzlerin, doch heute möchte, nein, ich muss Ihnen diesen Brief schicken.“

    Briefe, die mit solch einer Anrede anfangen, kann ich überhaupt nicht leiden. Die wirken so krank, weil sie vor Unaufrichtigkeit triefen. Sie ahmen genau die kranke Sprache des Bundestags nach, in dem mehr lebendige Leichen sitzen als Abgeordnete, die in ihrem innerlichen Tot-sein reden, als seien sie Sprachroboter, die alles über die Lippen bringen und ohne Gefühl jeglichen Inhalt aussprechen können.

    „An Sie, Frau Giffey“ hätte als Anrede vollkommen gereicht. Es würde mich keinesfalls wundern, wenn diese grauenhafte Selbstverleugnung die Ursache dafür ist, dass so viele Personen aus dieser Familie schon so frühzeitig gestorben sind.

    Diesem Politikerpack muss man so begegnen, wie es das verdient hat – und nicht mit Anreden, die ihm nicht zustehen!
    Es gibt keine „Frau Ministerin“ – seit wann wird jemand mit seinem Beruf angeredet?
    Diese Frau pisst genauso gewöhnlich ins Klo wie jeder andere Mensch – sie ist nichts Besonderes – und ist auch durch ihren Beruf nichts Besseres. Sie könnte nur besser sein, wenn sie auch tatsächlich etwas Besseres täte – aber das tut sie nicht. Im Gegenteil, sie ist grottenschlecht bei ihrer Arbeit. Und d e m e n t s p r e c h e n d muss sie auch behandelt und angeredet werden! Alles andere ist seelischer Selbstmord, den sich mancher Masochist von dem Politikerpack hat reinwürgen lassen und brav „Frau Minister“ plappert.
    Warum lassen sich so viele Leute von dieser Ministerriege dahingehend manipulieren, diese verbal auf einen erhöhten Sockel zu stellen um sich damit selbst gleichzeitig noch klein zu machen. Diese Gestalten haben kein Recht dazu, sich mit „Frau Minister“ oder „Herr Minister“ selbst auf billigste Weise erhöhen zu wollen, wie das ausbeuterische Pack der Könige und Adligen in alten Zeiten und auch noch heute. Es sind ganz gewöhnliche Menschen, die sich einbilden, sie seien etwas Besseres – dabei sind es nur Parasiten des Volkes!
    Früher landeten sie vollkommen verdient auf der Guillotine – heute versuchen sie, mittels Sprache und Anrede die Leute klein zu machen, die ihnen mitteilen wollen, was sie vermurksen.
    Der Kampf gegen diese Brut beginnt genauso mit der Sprache, wie diese Brut auch das Volk versucht, mit der Sprache zu beherrschen.
    Man muss diese Politiker klein halten in der Anrede, es muss denen gezeigt werden, wie verachtenswert sie sind, weil Sie gegen das Volk handeln. Die müssen kapieren, dass sie nichts anderes als Diener des Staats sind – und keine Herren.
    Wenn diese Diener hochmütig werden, so müssen sie als Gegenreaktion gedemütigt werden, damit sie wieder auf den Boden kommen. Und wenn sie das nicht kapieren wollen, müssen sie drakonisch bestraft werden für ihre Verbrechen am Volk!

  15. Frau Giffey.Halten Sie doch einfach ihren Mund.Das ist besser.Sie reden dummes Zeug.Sie haben in Ihrem Leben doch noch nicht gearbeitet.Also schweigen Sie.Sie sind peinlich!!!

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