Wem die wachsende Zahl von Muslimen nicht passt, soll das Land verlassen

Gründer der DENK-Partei, Kamerlid Kuzu (Bild: Screenshot)
Gründer der DENK-Partei, Kamerlid Kuzu (Bild: Screenshot)

Niederlande – Der Vorsitzende der muslimischen DENK-Partei, Kamerlid Kuzu, hat niederländischen Bürgern geraten, sie sollen ihr eigenes Land verlassen, wenn ihnen die wachsende Zahl muslimischer Migranten in den niederländischen Städten nicht gefällt. 

Niederländer, die mit der Veränderung in den Niederlanden durch muslimische Einwanderung nicht klar kommen, sollen ihr Land verlassen. Das rät der Gründer, der türkischstämmige Grüner der Partei „Think“,  Kamerlid Kuzu, in einem Video jenen, die schon länger in den Niederlanden leben.

Geert Wilders Antwort auf Twitter (Bild: Screenshot)
Geert Wilders Antwort auf Twitter (Bild: Screenshot)

PVV-Chef Wilders antwortet via Twitter auf den Kommentar von Kuzu. „Meine Botschaft an Kuzu, Denk und alle anderen Erdogan-Liebhaber: Entscheidet euch schnell für die Türkei!“

 

Zwischenzeitlich hat Kuzu ebenfalls auf Facebook reagiert und erwidert, dass seine Aussage aus dem Zusammenhang gerissen worden sei.

Muslimische Parteien europaweit auf dem Vormarsch

In den Niederlanden gründeten 2015 Kuzu und mit dem türkischen Migranten Selcuk Öztürk die Partei Denk. Obwohl Denk nur ein halbes Jahr alt war, gelang es ihr, bei den Wahlen im März 2016  ein Drittel der muslimischen Stimmen hinter sich zu versammeln und mit drei Sitzen im Parlament vertreten zu sein. ,,Wir haben Geschichte geschrieben,“ twitterte Tunahan Kuzu nach seinem Wahlsieg. Die Partei ist klar auf Erdogan-Kurs. Kritik an der Türkei ist tabu, die Anerkennung des Genozids an den Armeniern wird abgelehnt. Auf ihrer Plattform lehnt sie die Integration von Muslimen in die niederländische Gesellschaft ab.

Die Gründung von muslimischen Immgrantenparteien setzte sich in den letzten viral in Europa durch. Wie Jouwatch berichtete, ging 2018 in Schweden die islamische Partei „Jasin“ an den Start. In Österreich gründete sich die ebenfalls Erdogan-ergebene Partei „Neue Bewegung für die Zukunft“. In Belgien ging die I.S.L.A.M Partei des Konvertiten Michel Dardenne ins Rennen. Und in Frankreich kann der zugewanderte oder konvertierte Muslim zwischen verschiedenen islamischen Parteien wählen. Eine davon ist die ebenfalls Erdogan-verbundene PEJ.

Auch in Deutschland: Wem die Islamisierung nicht passt, kann gehen

In Deutschland hat sich bislang keine islamische Partei mit nennenswertem Zulauf etablieren können. Aber wie beim Nachbarn in Holland wurde auch dem deutschen Bürgern, der Kritik an der Massenzuwanderung von Muslimen vorbringt, bereits anempfohlen, seine Heimat zu verlassen. So geschehen Ende Oktober 2015, als der hessische Regierungspräsdident Walter Lübcke (CDU) bei einer Bürgerversammlung zum Thema „Flüchtinge“ Bürgern entgegnete: : „Wer diese Werte nicht vertritt, kann dieses Land jederzeit verlassen“. (SB)

 

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