Teures Experiment: NRW schafft Turbo-Abi weitgehend ab

Schule (Symbolfoto: Durch Monkey Business Images/Shutterstock)
Schule (Symbolfoto: Durch Monkey Business Images/Shutterstock)

NRW – Das Bildungsexperiment „Turbo-Abitur“ wird nun auch in NRW weitestgehend beendet. Die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird für den Steuerzahler jedoch so richtig teuer werden.

Wie in Bayern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein bereits geschehen, will nun auch Nordrhein-Westfalen zurück zum neunjährigen Gymnasium. Mit dem Schuljahr 2019/2020 startet das neue „alte“ Gymnasium. Mit dem ersten regulären G9-Jahrgang im Jahr 2027 ist dann auch im bevölkerungsreichsten Bundesland zumindest dieses Bildungsexperiment für jene Gymnasien beendet, die sich bis Jahresende entschieden haben, das Turbo-Abitur nicht weiter zu führen.

Laut Prognose von Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP), die – wie Jouwatch berichtete – sich gegen ein Kopftuchverbot an Schulen für muslimische Mädchen unter 14 Jahren stemmt  – werden weniger als zehn Prozent der Gymnasien an G8 festhalten.

Allein die Bau- und Ausstattungskosten bei der Umstellung auf das neunjährige Gymnasium werden bis 2026 auf 518 Millionen Euro geschätzt. Hinzu kommen etwa 115 Millionen Euro an jährlichen Kosten für rund 2300 zusätzliche Lehrer, so das Nachrichtenportal von t-online. (SB)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.