Mitten in Deutschland: Palästinenser und Polizisten verprügeln jüdischen Professor

Foto: Durch Rainer Fuhrmann/Shutterstock
Polizisten gerieten zwischen die Fronten. Foto: Durch Rainer Fuhrmann/Shutterstock

Bonn – Nachdem ein mehrfach polizeibekannter Palästinenser einen jüdischen Professor attackiert hat, schlagen auch noch Polizisten dem Opfer ins Gesicht. Der 50-Jährige wurde verletzt.

Antisemitische Übergriffe gehören in Deutschland inzwischen wieder zur Tagesordnung. Und die Gleichgültigkeit den Opfern gegenüber auch – weil es sich um zugewanderte Täter handelt, über deren Kriminalität ungern gesprochen wird. Was nun aber in Bonn geschah, stellt einen neuen Höhepunkt dieser Entwicklung dar. Zunächst ging im Hofgarten ein 20-jähriger Palästinenser auf den Hochschullehrer los, schlug ihm die Kippa vom Kopf, schubste ihn und haute ihm gegen den Oberkörper. Dabei rief er: „Kein Jude in Deutschland!“

Die Begleiterin des Israelis, der auf Deutschland-Besuch war, rief die Polizei. Doch statt Hilfe setzte es noch einmal Prügel: Als die Beamten am Tatort auftauchten, schlugen sie ebenfalls auf den Mann ein. Denn der Täter war über die Hofgartenwiese geflüchtet, als er die Einsatzwagen kommen sah. Der Professor nahm die Verfolgung auf, um ihn festzuhalten und der Polizei zu übergeben. Auf seiner Flucht zog der Palästinenser sein T-Shirt aus und rannte mit entblößtem Oberkörper weiter.

Offenbar deswegen glaubten die Beamten, der Verfolger sei der Täter, wie sie gestern Nachmittag erklärten. Die Polizisten holten den Professor ein, überwältigten, fesselten ihn und schlugen ihm ins Gesicht. Angeblich habe er sich gegen seine Festnahme gewehrt. „Ein schreckliches und bedauerliches Missverständnis“, rechtfertigte sich Bonns Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa am Donnerstag.

Der Palästinenser, der Polizei bereits wegen Gewalt- und Drogendelikten bekannt ist, konnte schließlich auch noch festgenommen werden. Die Beamten brachten ihn zu einer psychiatrischen Untersuchung in ein Krankenhaus. (WS)

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