Asylbewerber mit Doppelidentität bespuckt Polizisten mit Blut – 20-Jähriger beißt zu

Festnahme (Symbolfoto: Durch ChameleonsEye/Shutterstock)
Festnahme (Symbolfoto: Durch ChameleonsEye/Shutterstock)

Dortmund – Ein 17-jähriger libyscher Asylbewerber hat auf dem Dortmunder Hauptbahnhof randaliert. Der Schutzsuchende mit zwei Identitäten bespuckte die Polizisten beim Versuch ihn festzunehmen mit Blut. 

Der Libyer zerschmetterte Flaschen auf dem Boden trat und gegen abgestellte Fahrräder ein. Beim Versuch, den Schutzsuchenden zu überprüfen, wurden die Polizeibeamten verbal beschimpft, wobei ,Motherfucker‘ und ,Fick Dich‘ noch zu den harmloseren Vokabel gezählt hätten, so ein Sprecher der Bundespolizei.

Als der Ingewahrsamgenommene auf der Polizeiwache untersucht werden sollte, trat er gegen eine Tür und beschädigte diese massiv, so auch die Bild-Zeitung. Anschließend urinierte er noch gegen die Zellentür. Final wurde ein Beamter der Bundespolizei mit blutversetztem Speichel durch den Libyer bespuckt.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass sich der in Rheinberg gemeldete 17-Jährige mit zwei Identitäten in Deutschland aufhält. Laut Polizei habe die wurde gegen den Asylbewerber ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Sachbeschädigung, Körperverletzung und Widerstands eingeleitet. Gründe für eine U-Haft seien jedoch nicht gegeben.

Guineer beißt zu

Wie das Internetmagazin Rundblick Unna berichtet, ereignete sich bereits am Vorabend ein ähnlicher Vorfall am Dortmunder Hauptbahnhof. Eine Streife der Bundespolizei versuchte einen junger Mann, der lautstark Selbstgespräche führte und sich sehr aggressiv gebärdete, zu kontrollieren. Dagegen wehrte sich der 20 -jährige Gunieer.

Der Asylbewerber konnte sich nicht ausweisen und beleidigte die Beamten massiv. Auf dem Weg zur Wache versuchte er sich loszureißen und den Beamten einen Kopfstoß zu versetzen, so die Schilderung des Bundespolizeisprechers. „Als der 20-Jährige gefesselt werden sollte, trat er einem Polizisten in den Rücken. Anschließend biss er ihm in den Arm und titulierte die Streife als ,Scheiß Bullen.“ Auf der Dienststelle angekommen, bespuckte er die Beamten. Gegen den aus Guinea stammenden Mann wird nun wegen Körperverletzung, Beleidigung und tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte ermittelt. (SB)

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