Auch schon gemerkt?! – Studenten warnen vor Islam-Institut an der Humboldt-Uni

Humboldt Universität Berlin (Bild: shutterstock.com/Von Bildagentur Zoonar GmbH)
Humboldt Universität Berlin (Bild: shutterstock.com/Von Bildagentur Zoonar GmbH)

Berlin – An der Berliner Humboldt-Uni wird bald ein neues Islam-Institut eröffnet – so will es der Senat und so will es das Kuratorium der Uni. Überraschenderweise will es genau eine Gruppe nicht: die Studenten.

Die Studenten der Humboldt-Uni warnen davor, dass nur erzkonservative Islamverbände an diesem neuen Institut beteiligt sind, diese seien unter anderem für ihren Judenhass und für ihre negative Einstellung zur Gleichberechtigung und zur Homoehe bekannt, so die seltene Einigkeit unter der Studentenschaft, die sich gegen die autokratische Entscheidung des linkspolitischen Berliner Senats wenden.

In dem Gremium sitzen neben zwei unabhängigen Mitgliedern skandalöser Weise noch je ein Vertreter der Islamischen Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden (IGS), des Zentralrats der Muslime (ZMD) und der Islamischen Föderation Berlin (IFB). Alle drei Verbände gelten als streng islamisch konservativ. Die IFB soll laut Verfassungsschutz Verbindungen zur islamistischen Milli-Görüs-Bewegung haben. Dem Zentralrat der Muslime werden Verbindungen zu den Muslimbrüdern nachgesagt. Die IGS soll mit dem iranischen Regime verknüpft sein. Im Juni geriet der Verband außerdem in die Kritik, weil einige Mitglieder am antisemitischen Al-Kuds-Marsch in Berlin teilgenommen hatten.

Das Studienparlament der Hochschule hat sich laut WeltOnline in einem einstimmen Beschluss gegen die Errichtung des Islam-Instituts ausgesprochen. „Ein Institut, an dessen Gründung reaktionär-konservative Islamverbände beteiligt sind, in diesem Falle sogar ausschließlich, ist inakzeptabel …“, so der entsprechende Wortlaut im Beschluss. Das gelte vor allem für eine Universität, die sich gemäß dem eigenen Leitbild gegen Diskriminierung und für die Gleichstellung von Männern und Frauen einsetze.

Steffen Königer, Beisitzer im AfD-Bundesvorstand bemerkt hierzu: „Eigentlich müßte man den Studenten ein lautes „Auch schon gemerkt?!“ entgegenrufen, die AfD warnt ja schon seit Jahren vor einer fortschreitenden Islamisierung Deutschlands, die uns wieder zurück ins Mittelalter bringen will. Wir dürfen gespannt bleiben, wie es mit dem neuen Islam-Institut weitergeht und welche Verbände dort am Ende vielleicht trotzdem Imame und Religionslehrer ausbilden dürfen“.

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