Kongolese geht auf deutsche Frau los – Komplize beschimpft Polizisten als „Hurensöhne“

Foto: Durch Jaromir Chalabala/Shutterstock
Symbolfoto: Durch Jaromir Chalabala/Shutterstock

Düsseldorf – Die Festnahme eines gewalttätigen Kongolesen hat Sonntag früh zu einem Tumult geführt. Der Mann hatte zunächst versucht, einer 36-jährigen Deutsche einen Fausthieb zu verpassen. Die Tat geschah auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs. Als Bundespolizisten den 28-Jährigen vorläufig festnahmen, wollte ihn ein Begleiter (30) befreien.

Zuvor soll es zwischen der Deutschen und dem Kongolesen aufgrund einer Beleidigung eine verbale Auseinandersetzung gegeben haben, berichtet die Polizei. Gegenüber der Bundespolizei verweigerte der Tatverdächtige die Personalien, weshalb er zur Dienststelle gebracht werden sollte. Bei der Mitnahme verhielt sich der Mann äußerst unkooperativ. Zudem mischte sich der Begleiter des Tatverdächtigen ein. Der 30-Jährige versuchte, seinen Bekannten loszureißen, schubste die Beamten und zerrte an ihnen. Eine weitere Streife eilte hinzu und stoppte den Mann. Dies konnte nur unter vollem Körpereinsatz erfolgen.

Der renitente Mann beleidigte die Polizisten mit „Hurensöhne, Bastarde und Spastis“. Auf der Wache wehrten sich beide Männer weiterhin massiv. Bei dem 28-Jährigen ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von 1,23 Promille. Der 30-Jährige hatte einen Wert von 1,71 Promille. Die Blutentnahme des 28-Jährigen konnte nur unter Zwang erfolgen.

Der 28-Jährige wurde um 5.55 Uhr entlassen. Der 30-Jährige eine Stunde später.

Gegen den Kongolesen (28) wird aufgrund versuchter Körperverletzung und des Widerstandes ermittelt. Sein Begleiter (30) erwartet ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Widerstandes und versuchter Gefangenenbefreiung. Polizeibeamte wurden nicht verletzt.

freie-presse.net

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