Von der Leyen: EU-Operation rettet 49.000 Flüchtlinge, aber wohin?

Foto: Eine Boje im Meer (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Seit Beginn der EU-Operation „Sophia“ im Juni 2015 vor der libyschen Küste sind von Einheiten der Mission 140 Schleusereiverdächtige an italienische Behörden übergeben und mehr als 500 Schleuserboote zerstört worden. Das sagte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstag-Ausgaben). „Der Verband hat rund 49.000 Menschen aus Seenot gerettet, davon 22.500 mit Beteiligung der Bundeswehr“, erklärte sie.

„Unsere Marine trägt auch mit der Ausbildung der libyschen Küstenwache dazu bei, dass kriminelle Schleuser es heute deutlich schwerer haben, verzweifelte Menschen in höchste Gefahr zu bringen“, fügte sie hinzu. Auch in der Ägäis – im Seegebiet zwischen der Türkei und Griechenland – spiele die Bundeswehr eine große Rolle bei der Bekämpfung der Schleuserkriminalität. „Als wir vor zwei Jahren in der Ägäis anfingen, kamen bis zu 5.000 Menschen am Tag, heute sind es rund 50-80“, so von der Leyen. Was die Politikern nicht sagte, ist: Wohin wurden die 49.000 Menschen gebracht? Zurück nach Libyen? Oder hat sie das so gemacht wie die NGOs? (Quelle: dts)

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