Zu viel nackte Haut: Schülerinnen bekommen Ersatzkleidung verpasst

Hotpants (Bild: Shutterstock.com/Durch A StockStudi)
Hotpants (Bild: Shutterstock.com/Durch A StockStudi)

Bayern/Osterhofen – Die Mittelschule Osterhofen scheint sich für kommende, islamische Zeiten zu wappnen. Wenn ein Rock zu kurz oder das T-Shirt zu knapp ist, bekommen Schülerinnen weite, bedruckte T-Shirts verpasst, die die weiblichen Reize verhüllen sollen.

Drei überdimensionierte T-Shirts mit der Aufschrift „I love Mittelschule Osterhofen“ hängen im Lehrerzimmer bereit und können, wenn Gefahr in Verzug ist, der knapp bekleideten Delinquentin übergeworfen werden. „Bei den Jungen sind kurze Hosen und T-Shirts ok, jedoch keine Muskelshirts“, erklärte der stellvertretende Schulleiter Gregor Schießl gegenüber der „Passauer Neue Presse“(PNP). Bei den Mädchen müsse alles ab der Achsel bis deutlich unter das Gesäß bedeckt sein. Hotpants seien zu krass, schulterfrei sei ok. Formalisiert habe man die Kleiderordnung zwar nicht, doch die Schüler seien informiert worden, berichtet Schießl weiter.

Die „Ersatzkleidung“, die innerhalb von zwei Jahren einmal zum Einsatz gekommen sei, sieht Schuleiter Christian Kröll nicht als Bestrafung. „Wir kaschieren den ‚guten Geschmack‘ und über den lässt sich irgendwann nicht mehr streiten.“ Ob islamisch korrekt verhüllte Schülerinnen dem Anspruch der Mittelschule Osterhofen genügen – diese Frage wurde von der PNP nicht aufgeworfen.

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