Wenn der Integrationskurs mal daneben geht…

Messerattacke (Symbolbild: shutterstock.com/Durch Brian A Jackson)
Messer-Angst in Dresden. (Symbolbild: shutterstock.com/Durch Brian A Jackson)

NRW/Duisburg – Vor dem Landesgericht Duisburg wird ein Fall verhandelt, der sowohl einen Blick in die Lebenswirklichkeit von Angela Merkels Gästen wie auch einen Blick in unsere nahe Zukunft gewährt. Kopftuch-Streit, Messerstiche und gekränkte muslimische Ehre sind die tragenden Themen.

Zwei Schutzsuchenden, dem Syrer Mohamad A. (36) und dem Libanesen Kamal A. (42), werden versuchter Totschlag vorgeworfen. Das ganze muslimische Drama ist, wie der Westen berichtet, verworren.

„Ihr Muslime seid alle Geschwistern von Huren“

Der syrische Muslim Mohamad A. soll die Verlobte des späteren Opfers vor der Tat Mitte Dezember 2017 bereits mehrfach beleidigt haben, weil diese kein Kopftuch getragen haben soll. Sie wiederum soll den den angeklagten Syrer am Tattag einen „Hurensohn“ genannt und festgestellt haben: „Ihr Muslime seid alle Geschwistern von Huren.“ Das wiederum habe den zweiten Angeklagten, den Libanesen Kamal A. dermaßen in Rage versetzt, dass dieser sich mit vor Wut rotem Gesicht eingemischt und die Frau mit der „Frage“ bedrängt haben soll, warum sie den Islam beleidige.

Der ganze Streit spielte sich ironischer Weise bei einem Integrationskurs der Volkshochschule (VHS) ab. Diese bietet neben Alphabetisierungskursen auch „Orientierungskurse – Leben in Deutschland“ an. Welche der mit Steuergeld finanzierten Kurse die Beteiligten besucht hatten, ist nicht bekannt.

Da eine Sekretärin der VHS den muslimischen Streit zeitweise schlichten konnte, kam es erst nach dem Integrationsunterricht zur Vorsetzung. Dabei soll es auch um einen Geschäft gegangen sein, das der Angeklagte Mohamad A. einst führte. Laut dem Westen soll er vom späteren Opfer, mit dem er einst befreundet gewesen sein soll, Mitarbeiter vermittelt bekommen haben, die er aber nicht bezahlte.

 „Stech zu, egal wohin“ 

Das Opfer habe am Tattag seine unbekopftuchte Verlobte vom VHS-Integrationskurs abgeholt. Dort sei er vom Syrer beleidigt worden sein, indem dieser auf muslimische Art seine Verachtung zeigte und vor ihn auf dem Boden ausspuckte.

Vor der Tür der VHS prügelten die Beteiligen dann mit Fäusten und Gürtel aufeinander ein. Mohamad A. zog sodann ein Messer mit einer Klingenlänge von 13 cm und stach dem Opfer ins Bein. Dann reichte er dem Libanesen Kamal A. die Waffe und forderte ihn mit den Worten „Stech zu, egal wohin“ auf, das Opfer zu attackieren. Dieser folgt der Aufforderung und stach dem Opfer in den Bauch, so dass sich dessen Bauchdeckel öffnete.

Vor Gericht gibt der Schutzsuchende Libanese Kamal A. an, dass er nicht genau sagen könne, warum er zugestochen habe. Er habe vorher schon „große Bauchschmerzen“ gehabt und sei deshalb wohl nicht ganz bei Sinnen gewesen. Er habe das Opfer ja gar nicht gekannt, hatte keine Probleme mit ihm und wollte ihn deshalb auch töten. Erst zuhause habe er bemerkt was passiert war. (SB)

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