Knalltrauma: Antifa-Täter schießen mit Konfetti-Kanonen auf AfD-Anhänger

Linksextremisten greifen AfD-Veranstaltung an (Bild: Screenshot/AfD)
Linksextremisten greifen AfD-Veranstaltung an (Bild: Screenshot/AfD)

Heilbronn – Besucher einer AfD-Veranstaltung in Heilbronn mussten am Dienstag Abend nach einem Anschlag der Antifa mit Knalltraumata ärztlich behandelt werden. Weitere wurden durch Schläge verletzt. Die Teilnehmer der monatlich stattfindenden „Alternativen Stadtgespräche“ wurden von rund 20, mutmaßlich der linken bis linksextremistischen Szene angehörenden, Tätern mit Konfetti-Kanonen beschossen.

Als der Vortrag noch nicht begonnen hatte, war der Saal erst mit rund 40 Personen besetzt. Wie die Polizei und die AfD Heilbronn mitteilen, wurden durch die geöffneten Fenster – direkt hinter den Köpfen der Veranstaltungsteilnehmer – mehrere Konfetti-Kanonen abgeschossen.

Durch diese heftigen Geräusche kam es bei diversen Teilnehmern zu einem Knalltrauma (Schädigung des Innenohres), das zu Gleichgewichtsstörungen, Tinnitus und Hörverlust führen kann. Ein Teilnehmer kippte durch die Störung des Gleichgewichts um. Eine weitere Person hat noch immer Probleme mit den Ohren und lässt sich nun ärztlich behandeln, berichtet die AfD.

Konfettikanonen (Bild: AfD)
Konfettikanonen (Bild: AfD)

„Problematisch“ sei auch die Flucht der „Aktivisten“ gewesen, berichtet die AfD. Einem Versammlungsteilnehmer sei es kurzfristig gelungen, eine der fliehenden Täter festzuhalten. Diesem kamen jedoch „Mitaktivisten“ zur Hilfe, so dass im Laufe der Auseinandersetzung ein AfD-Teilnehmer zu Boden ging und verletzt wurde. Einem anderem Teilnehmer wurde, offenbar als er Fotos machen wollte, von einem „Aktivisten“ mit dem Ellbogen ins Gesicht geschlagen und dadurch am Auge verletzt. Beide Teilnehmer wurden ins Krankenhaus zur Versorgung gebracht.

Bekennerschreiben auf Indymedia

Mittlerweile ist auf der linksextremistischen Internetplattform Indymedia ein Bekennerschreiben veröffentlicht. Darin heißt es:

Auf dem Wartberg angekommen verteilten wir Flyer an die anwesenden Gäste, in denen auf den rassistischen und menschenfeindlichen Charakter der im Nebenzimmer sitzenden AfD aufmerksam gemacht wurde. Zuletzt liesen [sic] wir noch Konfetti durch das offene Fenster auf die AfD niederregnen.

Zuletzt „forderte“ die Terrortruppe die Wirtsleute auf, die AfD aus ihren Räumlichkeiten zu werfen. „Keine Räume für Rassisten!“ hieß es auf dem linksextremistischen Internetportal.

Polizei, Notarzt und Hubschraubereinsatz (Bild: AfD)
Polizei, Notarzt und Hubschraubereinsatz (Bild: AfD)

Zuerst zweifelhafte Berichterstattung

„Wir haben den Eindruck, dass diverse Medien versuchten, die Tat herunterzuspielen. So stand beispielsweise bei der STIMME zuerst falsch, dass nicht mehr als ein Verletzter von der Polizei bestätigt werden konnte, obwohl zu dem Zeitpunkt bereits die Pressemitteilung der Polizei und Staatsanwaltschaft beschrieb, dass zwei Verletzte ins Krankenhaus kamen. Inzwischen wurde das geändert„, berichtet AfD-Kreischef und Rainer Podeswa. „Auch wird nur wegen ein paar Papierschnipseln wohl kaum eine große Spurensicherung gemacht, so umfangreiche Zeugenvernehmung durchgeführt, Straßen gesperrt und ein Hubschrauber genutzt. Wir können daher nicht verstehen, wieso solche Taten verharmlost und heruntergespielt werden“, so der Landtagsabgeordnete, der von einer „völlig neuen Qualität“ der Angriffe, bei der Leib und Leben gefährdet würden, sprach.

Dr. Rainer Podeswa (Bild: AfD)
Dr. Rainer Podeswa (Bild: AfD)

Der AfD-Fraktionschef im Landtag, Bernd Gögel, erneuerte die Forderung nach einem Landtags-Untersuchungsausschuss zum Thema Linksextremismus. Es werde Zeit, dass alle Parteien bei der Bekämpfung verfassungsfeindlicher Aktivitäten zusammenarbeiteten – egal, ob diese von links oder rechts kämen, politisch oder religiös motiviert seien. Die anderen Fraktionen hatten so ein Gremium wiederholt abgelehnt. Es gebe genügend Gremien und Instrumente im Parlament, um das Thema Linksextremismus aufzuarbeiten, hieß es.

Linksextremismus wird politisch hofiert

Alleine das Land Baden-Württemberg hat zwischen 2010 und 2017 über 135 Millionen Euro Steuermittel für den „Kampf gegen Rechts“ verwendet, aber keinen Cent für den Kampf gegen Linksextremismus. Das Bundesfamilienministerium wendete alleine 2017 weitere 116,5 Millionen Euro für den „Kampf gegen Rechts“ auf, während für den Kampf gegen Linksextremismus nur 1,5 Millionen Euro investiert wurden. (SB)

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