Warum hat die Grün*en-Politikerin Katharina Schulze keinen Bock auf alte weiße Männer?

von A.R. Göhring

Kathrina Schulze (Bild: Imago)
Kathrina Schulze (Bild: Imago)

Die Grün*innen sind neben der Linkspartei die heftigsten Verfechter der Schaffung einer multikulturellen Gesellschaft durch grenzenlose Massenimmigration von Mohammedanern und Afrikanern. Auch wenn Göring-Eckardt in Talkshows mittlerweile vorsichtig wird und langsam zurückrudert, scheint die grün*e Jugend weiterhin völlig unbeeindruckt von Verbrechen und explodierenden Kosten zu sein.

Am Dienstag machte ein Wut-Video der grün*en Fraktionschefin Katharina Schulze im bayerischen Landtag die Runde, das die 33jährige Nachwuchs-Spitzenkraft auf Facebook präsentierte. Sie machte sich Luft ob des rechten Asylkompromisses von Seehofer und Merkel. Hier ein Auszug des Wortlautes:

Einleitung:

„Da hält ein sprunghafter und emotionaler Innenminister das ganze Land in Geiselhaft (<<ich trete zurück, nein, doch nicht, ich kann mit dieser Frau nicht arbeiten, ach, es geht doch>>) und sie wollen mir sagen, ich wäre zu theatralisch, weil Menschen im Mittelmeer vor unseren Augen ertrinken?! Ihnen ist schon klar, welche unterschiedlichen Standards Sie beim Verhalten von Männern und Frauen in der Politik anlegen? #smashpatriarchy“ [„zerstört das Patriarchat!“-Red.]

Rede:

„…weil eine panische Regionalpartei mit ihrem verantwortungslosen Handeln eine Regierungskrise herbeigeführt hat. Und währenddessen sterben weiterhin Babys, Kinder und Erwachsene im Mittelmeer und die Seenotrettung wird an ihrer Arbeit gehindert.

Ich finde das so unglaublich schäbig und ich würde mir darüber mal Sondersendungen und Eilmeldungen wünschen.

Aber nein, wir haben ja jetzt einen Kompromiß zwischen CDU und CSU und wir bekommen jetzt ein neues Grenzregime und Lager für Geflüchtete.

Ist es nicht unglaublich zynisch, dass unsere Gesellschaft sich über die Lager für Kinder von Trump aufregt, aber hier Regierungsparteien Lager für Geflüchtete gutheißen? Das muß endlich aufhören!

Ich will! eine humanitäre Asylpolitik!

Ich will! dass das Sterben im Mittelmeer aufhört!

Ich will! Fluchtursachen bekämpfen!

Ich will! Integration gestalten!

Ich will! schnellere und rechtsstaatliche Verfahren! und

Ich will!endlich, dass Geflüchtete in Arbeit hier kommen!

Und ich möchte unser Europa verteidigen.

Ich will! Die Freizügigkeit erhalten und ich will den Schengenraum stärken!

Und wenn ihr das auch so seht, dann helft mir doch bitte dabei, dass wir unsere Zukunft gut gestalten.

Ich hab nämlich keinen Bock, daß alte Weiße Männer, weil sie mit Vielfalt nicht zurechtkommen, unsere Zukunft verspielen!

Und ich hab auch keinen Bock, dass nationale Kleingeister unser Europa kaputt machen! Und ich finde, wir brauchen jetzt endlich einen Aufstand der Anständigen und Aufrechten!“

Beim Schauen und Hören dieser grotesk selektiven Realitätswahrnehmung eines 33jährigen Mädchens blieb nicht nur mir die Spucke weg. Hier einige Reaktionen von kritischen Lesern auf Facebook:

„Ich weiß nicht, man mich an diesem Video am meisten bedrückt.
– Die infantile Selbstgerechtigkeit der offensichtlich narzisstisch veranlagten Politdarstellerin?
– der offen zu Tage tretende Rassismus und Sexismus („alte weiße Männer“)
– dass eine öko-faschistische, linksextreme, aus lauter gestörten Persönlichkeiten bestehende Partei die Geschicke dieses Landes mitbestimmen darf?
– dass so viele Menschen in diesem Land auf deren dummdreiste Propaganda und Sprachmanipulation reinfallen und damit die gleichen Denkfehler machen, wie vor 85 Jahren?
Ich weiß es wirklich nicht.
Aber das, was in diesem Land in letzter Zeit abgeht, ist in der Tat sehr sehr traurig.“

„Ich wäre sehr dafür, wenn ihr Grünen endlich Verantwortung übernehmt und für diese Geflüchteten Sorge tragt.“

„merkwürdige Kombination aus egomanischer „ich hab keinen Bock“-Sprache und ein paar im Kommunikations-Billigseminar erworbene Handbewegungen. Sachverstand völlig nebensächlich. das hat wirklich was von „Theater-AG 8.Schulklasse“. Auffallend auch, daß grüne Politiker sich mit biologischem Erwachsenwerden in keinster Weise weiterentwickeln.“

„Ich habe keine Lust darauf, dass Politikwissenschaftlerinnen, die keine Ahnung von muslimischer Sozialisation haben, sich erdreisten Frauenunterdrückung, Kinderheirat, FGM, Judenhass, Schwulenverfolgung durch bildungsferne Wirtschaftmigranten nach Europa importieren, weil es gerade in ihre lebensfremde Ideologie passt.“

„Dann mach deine Tür auf und lass sie kommen..

„Oh mein Gott ist diese Frau verbiestert 🙂 Und theatralischer geht es wirklich nicht mehr.“

„Ach bitte nicht gleich auf die Männlein-Weiblein-Schiene abdriften. Was der Seehofer macht ist nur noch lächerlich!“

“Deine/Ihre Aussagen sind auch so schon stark genug, da braucht es wirklich nicht diese fast schon gekünstelte Theatralik. Wir wollen endlich authentische Politiker und keine Schauspieler!“

„Immer wieder herrlich zu beobachten, wie Politikerinnen, die für Gendergerechtigkeit streiten und gegen Geschlechterklischees, keinen Augenblick zögern, von „alten weißen Männern“ zu fabulieren, wenn es ihnen politisch in den Kram passt. Da scheut sich auch Frau Göring-Eckhardt nicht, politische Haltungen als „Testosteron gesteuert“ zu diffamieren und die Diskussion auf ein Level zu bringen, das sie selbst empören würde, qualifizierte man ihre Meinung als „Östrogen gesteuert“.
Meine Damen, hören Sie sich mal selber zu und fragen sich, ob Sie mit diesen double standards [Doppelmoral-Red.] fortfahren wollen!“

„Ich bin ein junger weißer Mann und habe für für diesen übertrieben theatralisch vorgetragenen, weltfremden Unsinn nur ein müdes Lächeln übrig.“

„Ist das eine Probe für ein Theaterstück?“

„Ich habe keine Lust mehr auf irgendwelche verblendeten Politiker, die fernab von jeder Realität, Forderungen stellen.. Die im Namen der Menschlichkeit nach einem Aufstand schreien.. Europa liegt nicht in Afrika, also ist dies auch nicht mein Europa!“

„Herrlich Ihr Grünen! Jetzt will unsere Regierung zumindest ansatzweise das beherzigen, was in unserem GG steht und die Grünen und Linken wittern eine Verschwörung…Wie realitäts- und politikfremd kann eine Partei sein?!?“

„Herrlich ihr Grünen . Besser als jede Satire … Nationale Kleingeister und weiße Männer vereinigt euch
Auf ein Europa der Salvinis, Kurz, Seehofers, Orbans, etc.“

„Die „ich will“ Generation! Das sagt alles.“

„… und morgen die ganze Welt.“

„Die Grünen im Amokzustand! Ich hör immer nur „ich will, ich will, ich will“.. na und? Viele andere wollen etwas anderes als Islamappeasement, Antisemitismus, Frauenhass, Hass auf Weiße, auf Männer, auf Fortschritt und Vernunft, Glück und Freiheit! Hasst in Eurem Sandkasten Ihr Grünen oder geht Blümchen pflücken!“

„Bitte beantworten Sie meine Frage ehrlich: Haben Sie was gegen „alte weiße Männer“? Falls es so ist, dann wäre das doch eine Art von Rassismus und Sexismus. Wie passt das dann aber mit den Werten von Bündnis 90/Die Grünen zusammen? Ich dachte, ihre Partei ist gegen Rassismus und Sexismus. Oder aber sie ist in Wirklichkeit nur gegen Rassismus, der sich gegen Nicht-Weiße richtet und gegen Sexismus, der sich gegen Frauen richtet, dann wäre das aber Heuchelei. Wie passt das also zusammen?“

„Wenn das Sterben im Mittelmeer aufhören soll, dann sollten die Schlepper bekämpft werden und die Invasoren nach Australischem Vorbild behandelt werden.
Euer Europa ist nicht das Europa der Mehrheit, ihr seid in ganz Europa auf dem absteigenden Ast, in Deutschland aktuell bei etwa 12% der Wähler. Also mal schön realistisch werden, Eure Politik ist nicht Mehrheitsfähig, Euer Europa existiert nur in Euren Köpfen.“

„<Alte weiße Männer> so so.. Der Moment, wenn man den eigenen Rassismus nicht mehr erkennt. Da gibts sicher was von Ratiopharm.“

                                                              –

Neben vielen kritischen Stimmen gab es natürlich auch einige unterstützende Kommentare von anderen Grün*innen oder Grün*-Wähler*_innen.

Der interessanteste Wortmeldung stammt allerdings von Ulf Küch, der* Kriminalchef*in aus Göttingen, die* als erster* eine „Soko Asyl“ gegen die heftige Immigrantenkriminalität in Braunschweig gründete:

„Ja, die Angst ist ein Zustand, der die Menschlichkeit aufhebt. Und es hat ja geklappt. Minderheiten und sozial Schwache nebst der Flüchtlinge wurden und werden in den Fokus von Hass und Paranoia gezerrt. Doch am Ende geht es nur um das liebe Geld. Liebe Bürgerinnen und Bürger. Habt Ihr auch nur annähernd eine Vorstellung, was Steuerhinterziehung, organisierte Kriminalität, Lobbyismus im Gesundheits- und Pflegewesen sowie der Pharmaindustrie oder der VW Skandal den deutschen Staat kosten? Das sind locker mehr als 200 Mrd. Euro. Und wer regt sich darüber auf??? Wann fängt Deutschland an, einmal zu differenzieren?“

Als sich ein rechter Kommentator über den politkorrekten Ton des Polizisten wunderte, schrieb Küch: „Leider gehören Sie auch zu dem Teil der Bevölkerung, der weder das Buch „Soko Asyl“, noch den Duktur [sic?] unserer Sonderkommission erkannt hat. Wir waren „die“, die von Anfang an gegen kriminelle Menschen im und um den Flüchtlingsstrom angegangen sind. Aber wir haben differenziert und nicht alle über einen Schemel gezogen!“

Katharina Schulze ist in München übrigens als Polit-Rambo bekannt. Bereits 2013 attackierte sie per Verhüllung mit einem Kolleg*en das städtische Denkmal für die Trümmerfrauen. Vermutlich sah sie die bayerischen Aufbauhelferinnen als braune Unterstützer der Diktatur, für die es kein Denkmal geben dürfe: „Den Richtigen ein Denkmal nicht den Alt-Nazis. Gegen Spaenles Geschichtsklitterung“.

Schulzes Vita lässt keinen Zweifel offen, warum sie so ist, wie sie ist: In Freiburg, der grünsten und kriminellsten Stadt BaWüs geboren, wuchs sie behütet am See auf. Sie studierte Psychologie, Politikwissenschaften und Interkulturelle Kommunikation. Dann war sie Chefin der Grün*en Jugend, wo sie sich insbesondere im Bereich Umwelt- und Klimaschutz, aber auch in Genderpolitik engagierte. Seit 2013 ist sie Abgeordnete im Landtag, seit 2017 Vorsitzende der grün*en Fraktion.

 

*alle unzähligen Geschlechter_innen mitgemeint

Interessante Internetlinks:

https://katharina-schulze.de/

https://de.wikipedia.org/wiki/Katharina_Schulze

 

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