Schlepper-NGOs: Tagesspiegel-Meisner duldet keine kritischen Fragen

Gegenstimmen unerwünscht

Für linke Journalisten wie Matthias Meisner vom Tagesspiegel sind die Schlepper-NGOs im Mittelmeer nur idealistische Seenotretter, die politisch verfolgte Flüchtlinge aus akuter Gefahr retten. Kritische Fragen zu seiner eigenen Arbeitsweise will er jedoch nicht beantworten. jouwatch dokumentiert die Verflechtungen zwischen Medien und NGOs.

Seenotretter kritisieren hartes Vorgehen von EU-Staaten“ schrieb Matthias Meisner im Tagesspiegel. Dann zitiert der Journalist ausführlich den Kapitän der „Lifeline“, Claus-Peter Reisch. Meisner lässt sich scheinbar direkt von „Mission Lifeline“ in die Feder diktieren und holt keinerlei kritische Gegenstimmen ein.

Das Büro des AfD-Bundestagsabgeordneten Petr Bystron schrieb an Meisner und bot ihm an, eine andere Sichtweise einzuholen. Bystron stellt diese Woche Im Namen der AfD-Fraktion Strafanzeigen gegen die führenden deutschen NGOs und wäre somit ein logischer Ansprechpartner für einen professionell arbeitenden Journalisten, der an einer objektiven Berichterstattung zu dem Thema interessiert wäre.

Meisner sagte aber, er sei schon auf dem Weg in den Urlaub und hätte leider keine Zeit mehr, für eine objektivere Darstellung zu sorgen. Er hatte jedoch sehr wohl Zeit, die Anfrage aus dem Bundestags-Büro von Bystron auf Twitter zu stellen, auch wenn er sie unbeantwortet ließ:

Die vollständigen Fragen aus dem Büro Bystron lauteten:

„Besteht denn grundsätzliches Interesse (an einer Gegendarstellung), und wenn nein, warum nicht?

Der Artikel wirkt ja im Ganzen so, als sei er mehr oder weniger von den NGOs diktiert worden. 

Trifft dies zu, oder haben Sie auch versucht, Gegenstimmen einzuholen?

Welche Verbindungen haben Sie konkret zu den genannten NGOs und Linksaktivisten/Antifa allgemein?

Schreibt Herr Sören Kohlhuber noch für den Tagesspiegel?“

Warum er die erste und die letzte Frage weglies, erklärte Meisner auf Twitter nicht.

Gegenüber dem Bystron-Büro gab er an, dass er hier die Fragen stelle: „Grundsätzlich bitte ich um Verständnis, dass ich dann Fragen an den Politiker habe, nicht umgekehrt.“ Weitere Auskunft zu seinen Verflechtungen mit der linksradikalen Szene wollte er nicht geben.

Die Twitter-Antworten aus Meisners toleranter, weltoffener Fangemeinde auf die Frage des demokratisch gewählten Bundestagsabgeordneten waren sehr erhellend:

Meisner hatte im Sommer 2017 schon seinen Tagesspiegel-Kollegen und Antifa-Aktivisten Sören Kohlhuber verteidigt, als dieser wegen der von ihm angestifteten Menschenhatz auf die Journalisten Lauren Southern, Tim Pool, Luke Rudkowski, Max Bachmann und Marcus diPaola von der „Zeit“ entlassen werden musste. Jouwatch hatte die Skandalgeschichte damals als erstes Medium in Deutschland veröffentlicht. Statt Kohlhubers Twitter-Jagd auf Kollegen zu kritisieren, versuchte Meisner jedoch, die jouwatch-Autoren bei ihren Arbeitgebern anzuschwärzen.

Meisners Nähe zur linksradikalen Szene endet nicht bei seinem Freund und Kollegen Kohlhuber: Als der Chef des Soros- und WAZ-finanzierten Recherchenetzwerks Correct!v, David Schraven, im Wahlkampf 2017 eine AfD-Politikerin anschwärzte, unter der Überschrift „Spitzenfrau der AfD in Nordrhein-Westfalen arbeitete als Prostituierte“, twitterte Meisner den offensichtlich rufmörderischen Beitrag, der mittlerweile gelöscht wurde aber noch im Archiv zu lesen ist.

Meisner arbeitet seit mindestens 2015 mit dem SPD-nahen „Recherchenetzwerk“ Correct!v zusammen. Am 23.9.2015 trat Meisner beim „Refugees Welcome“ Gespräch im taz-Café auf, organisiert von der taz und dem Correct!v-Ableger Netzwerk Recherche. Der Ver.di-Blog Menschen Machen Medien berichtete unter der aufschlussreichen Überschrift „Debatte im Berliner taz-Cafe: Neutraler Journalist oder auch Helfer?“

„Sie sind also Journalist und Aktivist in einer Person“, bekam der Tagesspiegel-Redakteur Meisner dort laut Bericht von einem Vertreter der sächsischen Landesregierung zu hören. Meisners Antwort ist leider nicht überliefert.

 

 

Lauren Southern bedankt sich für AfD-Anzeige gegen NGOs (07:15)!

 

 

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Zu Sören Kohlhuber und Matthias Meisner:

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