Rückreise von Asylbewerbern unerwünscht? – Bamf kürzt Mittel für Rückkehrhilfe!

BAMF (Bild: Durch nitpicker/shutterstock)
BAMF (Bild: Durch nitpicker/shutterstock)

Baden-Württemberg – Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) leistet sich den nächsten Hammer: Es kürzt die Mittel für die Rückkehrhilfe für Flüchtlinge in Baden-Württemberg. Die Junge Alternative (JA) stellt sich die Frage: „Ist eine Ausreise der abgelehnten Asylbewerber unerwünscht?“

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus. Jetzt hat es Mittel für die Rückkehrhilfe für Flüchtlinge in ganz Baden-Württemberg gekürzt. Das berichtet die Stuttgarter Zeitung. Die Bundesbehörde wies fast alle Anträge auf Fördergelder aus dem Land für die Rückkehrberatung als „förderunwürdig“ zurück.

Wir waren geschockt, dieser Brief hat sehr viel Unruhe bei uns ausgelöst“, sagt Ariane Müller-Ressing, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft diese eine Welt (AGDW), einem Verein, der seit elf Jahren abgelehnte Asylbewerber über die Rückkehrmöglichkeiten in ihre Heimat berät, sich um Pässe, Einreise- und Aufenthaltsfragen kümmert. Obwohl die Anzahl der Rückkehrwilligen übersichtlich im Vergleich jener ist, die sich trotz Ablehnung ihrer Asylbescheide in Deutschland aufhalten, konnten 241 abgelehnte Asylbewerber über das Programm dazu gebracht werden, in ihre Heimat zurück zu kehren.

Hier stellt sich die JA die Frage: Ist eine Ausreise der abgelehnten Asylbewerber unerwünscht?
Offensichtlich versuchen das Bamf und die Staatsregierung gezielt die Rückführung und Regintegration zu verhindern! (SB)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.