Medien-Werbetrommel für Schlepper-NGOs strafbar?

Alle in einem Boot: Die dpa übernimmt von Mission Lifeline, die MSM übernehmen von der dpa.

Während die Stimmung in der Bevölkerung kippt, berichten die Mainstream-Medien weiterhin völlig einseitig und manipulativ über die umstrittenen Schlepper-NGOs im Mittelmeer. Die AfD will nun prüfen, ob der Tatbestand der „Anstiftung zur illegalen Einwanderung“ erfüllt ist.

„Kapitän der Lifeline weist alle Anschuldigungen zurück“, berichtet die Deutsche Presse-Agentur in einer Meldung, die von allen großen Mainstream-Medien übernommen wurde. Kritische Stimmen kommen in dem Beitrag nicht vor, obwohl die Praxis, hunderte von illegalen Migranten wenige Kilometer vor der libyschen Küste aus „Seenot“ zu retten und dann hunderte Kilometer nach Europa zu transportieren, mittlerweile auch beim Bürger auf Unverständnis stößt. 80% der Italiener lehnen die Arbeit der – überwiegend deutschen – NGOs mittlerweile ab.

Im Videobeitrag sieht man, wer die Quellen für diese sehr einseitige Berichterstattung der dpa sind: Felix Weiss von Mission Lifeline und Paul Lovis Wagner von Sea-Watch. Das Büro von MdB Petr Bystron, der diese Woche Strafanzeige gegen diese und andere deutsche Schlepper-NGOs wegen Schleuserei stellen will, hat bei der dpa angefragt, wer denn die weiteren Quellen für den Bericht waren und warum keine Gegenstimmen eingeholt wurden. Eine Antwort steht noch aus.

Ein weiterer „Journalist“ der unverhohlen seine Plattform nutzt, um Politik zu machen, ist Jan Böhmermann. Nachdem seine „Trollarmee“ Reconquista Internet bereits zur Spam-Kampagne gegen die Familie der ermordeten Susanna Feldmann aufgerufen hat, forderte Böhmermann nun auf Twitter dazu auf, für die Verteidigung der der Schlepperei angeklagten „Mission Lifeline“ zu spenden. Mehr als 100.000 Euro sammelte der gebührenfinanzierte Politaktivist schon dafür.

Nach §96 Aufenthaltsgesetz ist auch die „Anstiftung“ zur illegalen Einwanderung illegal. „Wir werden das sehr genau im Auge behalten und prüfen, inwieweit Journalisten, die jeden Anschein der neutralen Berichterstattung fallen lassen und sogar Spenden für die illegalen Schlepper sammeln, sich unter Umständen auch der Anstiftung strafbar machen“, so der AfD-Obmann im Auswärtigen Ausschuss Petr Bystron gegenüber jouwatch.

Wie man einen objektiven Artikel über die Schlepper-NGOs schreibt, auch wenn man ihre Ziele grundsätzlich unterstützt, machte Ulrich Ladurner in der „Zeit“ vor:

„Nun hat die Wirklichkeit die Lifeline eingeholt. Sie zeigt ein hartes, ein böses Gesicht. Die NGOs werden jetzt mit Häme überschüttet. Die Aktivisten werden in sozialen Medien als dumme Idealisten beschimpft und verantwortungslose Helfer lächerlich gemacht. Das ist falsch. Das ist ungerecht. Und doch war es zu erwarten, weil den Vorwürfen ein wahrer Kern innewohnt: Beim Thema Migration gibt es keine Unschuldigen. Weder die NGOs noch die einzelnen europäischen Regierungen noch die EU, auch nicht die Medien können für sich in Anspruch nehmen, in der Frage der Migration sauber geblieben zu sein. Alle haben ihre blinden Flecken. Alle haben ihre Leichen im Keller. Das anzuerkennen, wäre schon ein Anfang für eine konstruktive Debatte.“

 

Video: Schlepper übergeben „Flüchtlinge in Seenot“ am 18.6.2017 an die MS Iuventa

 

 

Lauren Southern bedankt sich für AfD-Anzeige gegen NGOs (07:15)!

 

 

Lesen Sie auch:

Tagesspiegel-Meisner duldet keine kritischen Fragen

Malta: Die „Seenotrettung“ kämpft gegen ihren Popularitätsverlust

Es ist soweit: AfD-Abgeordnete stellen Strafanzeige gegen Schlepper-NGOs

Journalistenwatch: Die deutschen Schlepper-NGOs (2017)

Ein Prozent: Die Schlepper-NGOs (Teil I)

Die Schlepper-NGOs (Teil II)

Die Schlepper-NGOs (Teil III)

Soros-Sponsored Immigration Network Exposed In Italy (Englisch)

 

Zu Jan Böhmermann und „Reconquista Internet“:

Unterstützt die Bundesregierung Hetze gegen Opferfamilien?

Shlomo: „Böhmermann plante Angriff auf die Mutter der ermordeten Susanna“

Der Krieg im Netz tobt: Böhmermann schickt seine Troll-Armee los

 

 

 

Loading...