Linke wollen AfD-Sympathisant hängen sehen – Polizei interessiert das nicht!

Foto: Privat

Das, was sich heute in Augsburg (während des AfD-Parteitages) abspielte, ist an Perversität kaum zu überbieten.

Von Chris Ares

Aufgrund der Schilder, welche an den Ständen gegen die AfD hingen, sah ich mich dazu eingeladen, die dort anwesenden Personen anzusprechen. Man propagierte „Vielfalt, Toleranz und Frieden“. Unter dem Aspekt der Vielfältigkeit und Toleranz, sah ich mich – auch als Andersdenkender – herzlich eingeladen. Ich ging also zu dem Stand und sagte, dass ich eine andere Meinung habe und finde, dass die Flüchtlingspolitik absolut falsch und gegen das Gesetz ist. Als die Personen merkten, dass ich ein anderes Weltbild habe, sagte mir einer der Beiden, dass man uns, ich zitiere, „aufhängen würde – die Stricke seien bereit“. Da ich das nicht als sachliche, tolerante und vielfältige Konversation empfand, ging ich zum nächsten Polizeibeamten, um eine Anzeige, basierend auf § 241, zu stellen.

Der eben genannte Polizist, weigerte sich jedoch, die Personalien des „Täters“ aufzunehmen. Dies verstößt klar gegen geltendes Gesetz (Dienstaufsichtsbeschwerde folgt). Der nächste Schritt war es also, den diensthöheren Beamten aufzusuchen. Dieser argumentierte lediglich, „dass ich mich ja schon an den anderen Kollegen gewandt hätte und er da jetzt nichts machen kann“. Als ich ihn darauf hinwieß, dass dieser jedoch seine Arbeit verweigerte (Zeugen hatte ich dabei), interessierte sich der Herr sehr wenig dafür. Ich forderte ihn also auf, sich zu legitimieren bzw. auszuweisen. Anschließend nahm er dann – anstatt der Daten des „Täters“ – meine Formalitäten auf.

Pure Schikane. Ich sagte, dass ich seinen Vorgesetzten sprechen möchte. Beim Diensthöchsten (ich vermute, dass er das war) angekommen, schilderte ich die Lage ein drittes Mal. Nach ca. 30-40 Minuten, sah sich der Beamte dazu gezwungen, doch zu agieren. Als ich ihm seine Pflichten – mitsamt der Paragraphen – aufzählte, musste er einfach handeln. Wir bewegten uns also in Richtung des schwarzen Blockes. Noch vor dem Eintreffen im autonomen Lager, sagte ich ihm, dass es keine gute Idee sei, mit mir (ich bin nicht unbekannt), alleine und mit lediglich 2 Kollegen durch einen Block von ca. 1000 Mann zu laufen.

Das tangierte ihn ebenfalls nicht. Dort angekommen, beschäftigten sich die Beamten mit dem Mann, der mir den Tod androhte. Währenddessen versammelten sich immer mehr aggressive, teils vermummte Personen um mich. Öfter schauten die Beamten in meine Richtung, sahen es aber nicht als notwendig, mir zur Seite zu stehen. Plötzlich ging es ganz schnell: Schläge, Tritte und Angriffe auf den Kameramann und dessen Ausrüstung. Das Handy fiel auf den Boden, mein Begleiter bekam eine Faust am Auge ab. Dass wir zu 100% friedlich waren, lächelten und sogar das Gespräch angeboten haben, ist klar zu erkennen.

Nach Brüllen (auf der Aufnahme zu hören), kamen die drei Schreibtischherren dann vorbei, um mich – während ich weiter getreten wurde – wieder durch die Menge zu lotsen. Längst hätte man Verstärkung anfordern können. Ich muss den Beamten unterstellen, dass sie es mutmaßlich nicht wollten. Aus der Menge draußen, sagte man uns, dass wir jetzt des Platzes verwiesen werden. Sollten wir wiederkehren, werden wir bis Abends in Gewahrsam landen. Es interessierte keinen der dort Anwesenden, dass ich kontinuierlich sagte, dass wir gerade geschlagen wurden und das auch auf Kamera haben. Wir wurden einfach weggeschickt. Die Linken, welche uns angriffen, blieben selbstverständlich auf der Veranstaltung.

Unter diesem Aspekt stelle ich Strafanzeige gegen alle dort agierenden Beamten – welche sich mit unserem Fall konfrontiert sahen, jedoch nicht handelten – und gegen die Personen, welche uns töten wollen, uns attackierten und beschimpften.

PS: Was ist das für ein trauriges Land?

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