Was macht eigentlich Heiko Mass (Bundesaußenminister)…?!

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Außenpolitik ist Symbolpolitik. Vor allem in Deutschland. Doch wenn man unter der absolutistischen Regentschaft der Kanzlerin Merkel ein Ministerium bekleidet, dann ist es nicht weit her mit der eigenen Souveränität. Merkel macht alles. Am liebsten allein. Sie öffnet Grenzen, verteilt deutsches Steuergeld in Afrika, Indien, Türkei oder in Griechenland, sie schaltet über Nacht sämtliche deutschen Atomkraftwerke ab – und wenn sich in ihrer „GroKos“ mal Misfits wie die FDP einfinden und allen Ernstes Steuersenkungen einfordern, dann werden die solange gemobbt bis sie aus dem Bundestag wieder rausfliegen, aus der Regierung sowieso. Wer aber von ohnehin kleiner Statur und vom Charisma drei Nummern zu winzig für hohe politische Ämter ist, dann auch noch das medial aufmerksam verfolgte Außenministerium bekleidet, das alles unter Mediamerkel und ihrem Nebenaußenminister und Präsidarsteller Steinmeier, wenn der auch noch Maas, Heiko, heißt, der hat verloren.

Von Hans S. Mundi

„In seiner neuen Rolle als Außenminister, wirkt der kleine Heiko mit seinem Konfirmanden-Anzug wie ein Pennäler, der die Aufsatzprüfung zur Mittleren Reife bestanden hat. Stolz ist er, der ehemalige Ministrant aus dem Saarland. Mit dem Habitus des unbeliebten Strebers, – knapp der Pubertät entwachsen -, besteigt er den Regierungs-Jet in die USA und spielt krampfhaft den Lässigen. Der Lohn für seine schulischen Leistungen: Er darf jetzt nicht nur mächtigen Leuten wie Emmanuel Macron und seinem Amtskollegen Sergei Lawrow die Hand schütteln, nein, jetzt wird ihm auch die Ehre zuteil, einen Blick ins Außenministerium im fernen Amerika zu werfen.“

Als Justizminister war er bereits eine Schande, ein parteilicher Parteisoldat, der seine Amtszeit nahezu ausschließlich für die Bekämpfung der konservativen Opposition mißbrauchte und dem Internet mit seinem von Linksradikalen umjubelten „NetzDG“ einen totalitären Maulkorb verpasste – Deutschland dank Maas auf Augenhöhe mit Erdogan oder Nordkorea. Doch als Außenminister ist er schlicht nur noch lächerlich. Das hat seinen Grund in der Totalität der Anti-Teamplayerin Angela Merkel, wie oben genannt, wird aber fatal durch die fehlende Persönlichkeit des Saarländers Maas ergänzt. Scharfzüngige Spitzfedern wie der renommierte Schriftsteller Claudio Michele Mancini, holen morgens beim Frühstück einmal tief Luft, dann hängt ihnen Klein-Heiko bereits quer unter der Nase – um dann lässig mit der Serviette weggewischt zu werden. Was Mancini in seinem Blog „Mancinis Scharfblick“ über den auf zu großem Terrain wie ein Krümel wirkenden Heiko Maas schreibt, kommt einer medialen Hinrichtung gleich. Es ist schlimmer als Häme. Heiko Maas spielt nocht schlechter als die „Mannschaft“, er ist gewißermassen ein wandelndes Eigentor.

„Seit ein paar Tagen braust Heiko in seinem „MaasAnzug“ mit schweren, schwarzen Luxuslimousinen, von sich selber schwer beeindruckt, durch fremde Städte, eilt durch Flughäfen und jettet von Meeting zu Meeting. Dass der Handschlag zwischen dem Russen und ihm nur kurz ausgefallen ist, liegt in der Natur der Sache. Politische Schwergewichte haben wenig Zeit für Lehrlinge … Gleiches widerfuhr ihm in Paris im prunkvollen Außenministerium Quai d’Orsay. Auch dort war die Zeit für ihn so knapp bemessen, dass er kaum zu Wort kam…. Und schon saß er wieder schmalbrüstig im Flieger in Richtung Washington und gab sich seines eigenen überragenden Prestiges hin. Schöne Bilder sendeten unsere Staatssender ZDF und ARD. Heiko, am Straßenrand, im Hintergrund das „Weiße Haus“. Die Amerikaner räumten dem „hohen politischen Repräsentanten“ nicht einmal einen „wertschätzenden“ Rahmen ein, mit dem man den Besucher würdigt.“

Neben beißender Ironie fällt aber auch kritischen Kollegen wie Mancini sehr deutlich auf, dass unser Gelächter über Maas im Ausland in Ergänzung auf unverhohlenes Desinteresse und wohl nur geringe Wertschätzung trifft. Das ist auch trotz Merkel markant, denn ehemalige Bundesaußenminister von Format, wie etwa der fast schon legendäre Hans-Dietrich Genscher, schrieben in diesem Amt Geschichte, setzten gewaltige Akzente, gaben diesem Ministerposten Rang und Würde. Und Maas? Der europäische Kontinent wackelt und bebt, der Verdruß an EU-Brüssel führt überall zu Erosionen der Linken und des alten Mainstreams, die wilde Immigration übers Meer zerreisst politische Lager, bringt Streit in alle Parlamente und sogar innerhalb der Parteien, wie etwa bei der deutschen Linkspartei, überall kracht und knirscht es. Und Maas? Nichts. So gut wie nichts.

Heiko Maas hat den ganz großen Bogen gespannt: Der Außenminister sprach in einer Grundsatzrede über das Verhältnis der EU zu China, Russland, und den USA unter Präsident Donald Trump – und die damit verbundenen Herausforderungen für die Wertegemeinschaft der EU. „Wir müssen die Risse schließen, die in den letzten Jahren in unserer Union entstanden sind“, sagte er. Das gelte „für die Risse zwischen Nord und Süd, genauso wie für die Risse zwischen West und Ost. Das muss unser deutsches Angebot an Europa sein“, so Maas weiter. Angesichts der internationalen Alleingänge von US-Präsident Trump forderte er auch eine selbstbewusstere Außenpolitik Europas ein. „Unter Präsident Trump ist der Atlantik breiter geworden“, sagte Maas.““

Verehrter Leser, haben Sie jemals schon solch einen Quatsch gelesen? Der Atlantik ist soeben breiter geworden? Auch tiefer? Sind auch die Wellen nun höher? Ist das Meer blauer? Sind die Haifische größer? Das ist das politische „Format“ der Sozialdemokratie im 21. Jahrhundert – und etliche Jahrzehnte nach dem außenpolitischen Superstar Willy Brandt. Es fehlt da nur noch Parteigenossin Angela Nahles – geistig noch etwas tiefer gelegen als Maas – die mit Maas gemeinsam auf dem Rollfeld nach nirgendwo steht, wichtig zum Horizont blickend, also am besten beide passend im Berliner „Death Valley“ des BER und die dann den devoten deutschen Staatsmedien zu Protokoll geben: „Herr Trump, es reicht! Jetzt gibt es Bätschi und auf die Fresse! Und ihr Facebook-Profil wird gelöscht, jawoll!“ Mit Merkel und Maas wird die deutsche Regierungspolitik langsam zur „Augsburger Puppenkiste“. Aber ist das wirklich noch zum lachen…?!

 

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