Maltesische Patrioten demonstrieren gegen „Lifeline“, werden von deutschen Antifas angegriffen

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Maltesische Patrioten haben auf der Festung von Valletta gegen die Aufnahme von 234 illegalen Migranten demonstriert – mit dem selben Banner, dass ihnen die Aktivisten von Defend Europe geschenkt hatten.

Der sozialdemokratische Ministerpräsident von Malta Joseph Muscat hatte nach tagelangem hin und her gestern Abend das deutsche Schiff „Lifeline“ anlanden lassen. Der Kapitän der „Lifeline“ wurde von der Polizei verhört.

Demonstranten der Maltesischen Patriotischen Bewegung protestierten beim Einlaufen der „Lifeline“ mit einem Banner „Stop Human Trafficking“ auf den Mauern der ehemaligen Kreuzfahrerfestung. Ironie der Geschichte: Es ist das selbe Banner, das die C-Star der Aktion Defend Europe im Sommer 2017 an Bord hatte. Damals waren es noch die mutigen Patrioten der Identitären Bewegung um Martin Sellner, die im Mittelmeer keinen Hafen zum Anlegen fanden. Nun ergeht es den Schlepper-NGOs ähnlich.

Die Patrioten der Moviment Patrijotti Maltin hatten letzten Sommer die C-Star von Defend Europe mit Proviant versorgt, als die Regierung von Joseph Muscat erfolglos versuchte den identitären Aktivisten die Einreise in das Schengen-Land zu verwehren.  Sellner gegenüber jouwatch: „Wir sind froh, dass die maltesischen Patrioten, die damals das Embargo gebrochen haben, auch heute bereitstehen, Europa zu verteidigen. Das Banner, das wir ihnen als Dank für Ihre Hilfe gegeben haben, hat wieder gute Verwendung gefunden!“

 

 

Vermutlich deutsche Antifa-Demonstranten beschimpften die Patrioten wüst und griffen sie körperlich an.

Defend Malta schrieb dazu auf Facebook: „Eine Gruppe deutscher Linksradikaler, wahrscheinlich Crewmitglieder der anderen NGO-Schiffe die im Hafen liegen (SEEFUCHS & SEAWATCH 3), haben unser Demonstranten angegriffen und wollen ihnen das Banner entreißen. Maltesische Jugendliche und Polizisten haben sie daran gehindert. Jetzt besitzen sie sogar die Frechheit, uns im eigenen Land anzugreifen! Großer Fehler!“

Zwei Stunden später hieß es: „Deutsche Antifa aus Dresden und Berlin, Mitglieder an Bord der SEA-WATCH, SEEFUCHS & LIFELINE sind jetzt in Malta aktiv. Sie wollen alle einschüchtern, die ihr Schleppergeschäft und ihr illegales Treiben auffliegen lassen wollen. Man erkennt sie an ihren dreckigen Dreadlocks, grünen/blauen/lila Haaren und dem Gestank von faulen Eiern! Seid auf der Hut!“

 

 

UPDATE: Die Regensburger Hilfsgruppe Sea-Eye hat ihren Einsatz vorerst auf Eis gelegt. In einer Mitteilung vom 28.6. hieß es: „Aufgrund der unklaren Lage um den seerechtlichen Status unseres Schiffes, muss die kommende Mission MSF18/09 leider abgesagt werden. Uns macht insbesondere jener Umstand große Sorge, dass unsere Crews jederzeit auch von libyschen Sicherheitskräften auf Hoher See angehalten und kontrolliert werden können. Aufgrund einer kleinen Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen an die Bundesregierung wissen wir, dass ein Verfahren in Tripolis gegen Sea-Eye e.V. anhängig ist. Worum es dabei geht entzieht sich jedoch unserer Kenntnis. Wir nehmen das sehr ernst, da schon einmal zwei Crewmitglieder von libyschen Milizen mit an Land genommen worden sind.“

 

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