Wohnungsnot in Berlin – nur für diejenigen, die hier schon etwas länger leben?

Der Wohnraum für "Alt-Berliner" (Foto: Durch Srdjan Randjelovic/Shutterstock)

Der rot-rot-grüne Senat von Berlin setzt alles daran, die Bürger, die hier schon etwas länger leben zu Obdachlosen zu machen. Die Mieten sind unerschwinglich für „Otto Normalverbraucher“ geworden, der Wohnungsbau stockt und wird durch die Bürokratie auch nicht vorwärts kommen. Wir lesen in einem Beitrag im „Tagesspiegel“  im April dieses Jahres:

Der Berliner Senat kommt mit seinen Bemühungen, die Wohnungsnot in der Hauptstadt durch Neubau zu dämpfen, kaum von der Stelle. Die Zahl neu genehmigter Wohnungen ging im vergangenen Jahr gegenüber 2016 sogar etwas zurück. Wie das Bundesamt für Statistik mitteilt, stieg die Zahl der Genehmigungen in den ersten zwei Monaten dieses Jahres zwar wieder geringfügig an. Doch nach wie vor beantragen private Bauherren deutlich mehr Eigentumswohnungen als öffentliche Bauherren die dringend benötigten, preisgünstigen Mietwohnungen…

Dass es auch anders geht, wenn das Klientel ein anderes ist, lesen wir ebenfalls im Tagesspiegel von vorgestern:

Einstimmig beschlossen wurde in der BVV ein Antrag der Fraktion der Linken, der vorsieht, dass die Verordneten einen halbjährlichen Stand über die Anzahl der untergebrachten Geflüchteten in Hostels, die angemieteten Kapazitäten pro Hostel, Kosten, Anzahl der Hostels sowie Hostelnamen und Betreiber bekommen. „Dies gibt uns als Fraktion die Daten in die Hand, um zu überprüfen, ob die Maßnahmen, um die Geflüchteten aus den Hostels herauszuholen und in Wohnungen oder wenigstens vernünftige Unterkünfte zu bringen, funktionieren“, schreibt der Verordnete Fabian Koleckar.

Gegen die Stimmen von CDU und AfD wurde zudem ein Antrag der Linken mit dem Titel „Integration uffm Wedding“ angenommen, der sich dafür ausspricht, das Grundstück Triftstraße 14, bisher von der Beuth-Hochschule als Hochgarage genutzt, als Wohnungsbaustandort zu entwickeln und dort auch Wohnungen für Geflüchtete zu schaffen…

Wenn der Steuerzahler die Miete aufbringen muss, dann funktioniert das wohl auch mit dem Wohnungsbau.

Wandere aus, solange es noch geht!
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16 Kommentare

  1. Brummbär erlaubt sich zu erinnern :

    dass es der linksgrün versiffte Senat seinerzeit — unter der Tanzmaus Wowi — war ,
    der mit der Miethai freundlichen CDU es war, der den sozialen Wohnungsbau geschleift
    hat ! Gegen Berlin ist Gotham City ein Feriendorf !

  2. DIE BOLSCHEWISTEN PARTEIEN AN DER REGIERUNG MÖCHTEN DIE DEUTSCHEN VERNICHTEN DA SIE DEUTSCHLAND UND SICH SELBST ABGRUNDTIEF HASSEN DER SCHULDKULTKOMPLEX NENNT MAN DAS DIE BOLSCHEWISTEN MüSSen weg!!

  3. Wer als Partei sich gegen das Volk wendet braucht sich nicht zu wundern wenn diese Partei nicht mehr gewählt wird. SPD& CDU &LINKE&GRÜNE brauchen sich nicht mehr wundern wenn ihnen die Wähler davonlaufen. Kränker geht’s nimmer! Für mich sind die Parteikader geistesgestört!

  4. Auf das Grundstück sollte zuerst die TFH Bibliothek, später eine Kita. Passiert ist gar nichts.

    Auf Metaebene ist alles noch schlimmer. Die Beuth-Hochschule will ihren Namen loswerden. Beuth ist gemeinsam mit Schinkel die Person, die die preußische Gewerbeförderung gegründet und damit notwendige Innovation vorangebracht hat, auf deren Grundlage die materiellen Werte geschaffen wurden, die von der jetzigen Generation verteilt werden sollen. Beuth habe sich in einem Kontext antisemitisch geäußert. So etwas wiegt heutzutage schwerer als die materielle Grundlage einer ganzen Nation geschaffen zu haben. Gesinnung geht immer mehr vor Kompetenz. Lange geht so etwas nicht gut.

    • Typisches Denken wie im Führungskader der alten DDR.

      In der DDR wurde viele Jahre die Substanz aus dem „Kapitalismus“ benutzt und natürlich auch verbraucht. Bis es dann nicht mehr so weiter gehen konnte.

      Dann wurde die DDR wieder mit dem „kapitalistischen Geld“ aus dem Westen saniert. Das war dann auch wieder ok, oder?
      In Berlin lernt man ganz offenbar nur ungern etwas dazu.
      Im Übringen lebt auch heute Berlin vom Steueraufkommen aus dem Westen.
      Für sich betrachtet ist Berlin eigentlich völlig pleite.

    • das Problem Berlins sind die Politiker die, in Führungspositionen, fast alle aus dem Westen Deutschlands stammen… und mit Berlin aber mal gar nix zu tun haben aber meinen Politik für Berlin machen zu müssen…

    • Na,dann bleibt ja zu hoffen, dass endlich auch Karl Marx aus der Öffentlickeit
      verschwindet ! DER hat sich erst mal antisemitisch geäussert !
      VOM ALLERFEINSTEN !!

  5. Ich finde zwar den Artikel nicht mehr, aber ich habe gelesen, daß für Migranten, Asylanten, Flüchtlinge oder wie auch immer sie genannt wurden, ein Betrag für die sogenannten „Kosten der Unterkunft“ im Abgeordentenhaus durchgepeitscht wurde, der um 20% über dem Höchstsatz für deutsche Hartz IV Empfänger liegt. Kein Fake und keine Propaganda, die nackte Wahrheit. Neben den nicht nachprüfbaren Vergünstigungen, die unter der Hand gewährt werden, ist das ein nachprüfbarer Fakt. Soviel zu der Lüge, die Asylsimulanten bekämen eher weniger als der bedürftige Deutsche.

    • Sie verdienen irgendwie alle daran und das ist das Problem.

      Die Politik, die dahinter steht ist nicht mehr glaubwürdig und es gibt große Probleme.

      Sie rechnen sich alles schön und merken nicht, dass lediglich umverteilt wird.

      Die schwächeren Menschen in der Gesellschaft bezahlen das.

      So geht Politik heute.

      Das einstige Vorzeigeland Schweden zeigt nun aktuell, wo es demnächst hingehen wird.
      Wir sollten von diesem Vorbild weiterhin lernen.

  6. Ich selber wurde aus dem Wedding weggentrifiziert vor 8 Wochen. Im Gegensatz zu Dr. Rafael Korenzecher (Herausgeber der jüdischen Rundschau und eng mit der Politik verbandelt durch seine Arbeit in der Öffentlichkait früher) der ja mit seinen Mietern (Schönhauser Allee lt. Morgenpost) sein Unwesen treibt hatte ich und mindestens 400 andere sozial Schwache Glück mit unserem Millardär dem das Grundstück jetzt gehört. Der hat nämlich ein Team aufgebaut das allen half und hilft einen neuen Lebensmittelpunkt zu finden. Hier nochmal Danke dafür. Als ich beim Bezirksamt Wedding vorsprach und sie bat mir zu Helfen (Obdachlosenstelle) war man dort nicht in der Lage oder wollens mir zu helfen obwohl sie Wohnungen haben und auch damals hatten. Ich weis eine Schwerbeschädigung, ein Attest und einen Wohnberechtigungsschein mit besonderem Bedarf vor. ROT ROT GRÜN läßt die Menschen die schon länger hier leben auf der Straße krepieren. Glaubt mir ich rede aus eigener Erfahrung.

  7. Ja natürlich nur wenn der Steuerzahler für sämtliche Kosten aufkommt dann funktioniert auch der Wohnungsbau. Es wird in Berlin zwar am allen Ecken und Enden gebaut aber der Anteil von preisgünstigen Mietwohnungen ist verschwindend gering. Bürohäuser und Eigentumswohnungen schiessen wie Pilze aus dem Boden.

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