Die Linke in NRW hat sich eine Judenhasserin als Landessprecherin gewählt

Inge Höger (DIE LINKE) (Bild: Fraktion DIE LINKE. im Bundestag; CC BY 2.0; siehe Link)
Inge Höger (DIE LINKE) (Bild: Fraktion DIE LINKE. im BundestagCC BY 2.0; siehe Link)

NRW: Die Linke in NRW hat neue Parteichefs. Zum einen den Genossen Christian Leye. Zum anderen Inge Höger.

Die Linke in Nordrhein-Westfalen wählt bei ihrem Landesparteitag an diesem Wochenende in Kamen eine neue Vorsitzende. Das ehemalige PDS-Mitglied, sowie frühere Bundestagsabgeordnete Inge Höger wurde, wenn auch nur knapp, von ihren sozialistischen Genossen als Landessprecherin der Mauermördernachfolgepartei in NRW gewählt. Mit Högers antisemitischen Ausfällen hatten und haben die Linken keinerlei Probleme.

Höger – Teil einer bedeutenden Gruppe von „Hardcore-Israelfeinden“ 

Die Abgeordneten Inge Höger und Annette Groth luden 2014 Israelfeinde ein, die den damaligen Linkenchef Gysi bis auf die Toilette zusammen mit dem mittlerweile zum Islam konvertierten ultralinken Journalist Martin Lejeune jagten. Das Simon-Wiesenthal-Center, das jedes Jahr eine Liste mit den schlimmsten antisemitischen Ausfällen herausgibt, stellte fest, dass die linken Abgeordneten, darunter auch Höger namentlich benannt, Teil einer bedeutenden Gruppe von „Hardcore-Israelfeinden“ in der Linkspartei seien.

Henryk M. Broder – der Höger 2016 eine „kommunistische Endmoräne“ nannte – warf ihr wiederholt linken Antisemitismus sowie ein unkritisches Verhältnis gegenüber der Hamas vor. Höger überweist brav jeden Monat 100 Euro als Spende an das “Büro gegen Rassismus”; sie ist Mitglied in der “Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten”. Zudem schipperte sie an Bord der “Mavi Marmara” und bei einer Palästina-Konferenz 2011 ließ sie sich mit einem Schal ablichten, auf dem die Karte des Nahen Ostens prangte – allerdings ohne Israel.

Für den WDR sind Högers antisemitische Ausfälle „deutlich pro-palästinensischen Positionen“

2013 wurde Höger zusamen mit ihrer türkischstämmigen Genossin Sevim Dagdelen wegen des Aufrufs zum „Schottern“ zu einer Geldstrafe verurteilt. Ende 2012 hob der Bundestag die Immunität von vier Abgeordneten der Partei Die Linke auf. Den Parlamentariern der Partei Die Linke Jan van Aken, Sevim Dagdelen, Diether Dehm und Inge Höger wurde vorgeworfen, 2010 beim Castor-Transport in Niedersachsen an einem Aufruf zum „Schottern” beteiligt gewesen zu sein. Das Schottern bezeichnet das strafbare Entfernen von Steinen aus dem Schottergleisbett unter den Bahngleisen mit dem Ziel, die betreffende Bahnstrecke unpassierbar zu machen.

DIE LINKE. NRW hatte sich am Samstag die Antisemitin Inge Höger in den Landesvorstand gewählt. Für den WDR sind Högers Aussagen – darunter mehrfach die Ablehnung des Existenzrechts, sowie das demonstrative Posieren vor palästinensischen Hetzplakaten  allerdings nur „deutlich pro-palästinensische Positionen“. (SB)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...