BAMF-Düsseldorf: Ein Familienbetrieb?

BAMF (Bild: Durch nitpicker/shutterstock)
BAMF (Bild: Durch nitpicker/shutterstock)

Das BAMF in Düsseldorf ist sozusagen ein Familienbetrieb. Dort arbeiten nicht nur Ehepaare sondern auch Geschwister. Schuld daran wieder einmal unsere Ewig-kanzlerin Angela mit ihrer Devise „Wir schaffen das!“

In der Düsseldorf BAMF-Außenstelle an der Erkrather  Straße arbeiten insgesamt 186 Beschäftigte. Mindestens 16 Mitarbeiter (Dolmetscher, Anhörer, Entscheider, Prüfer), sind miteinander verwandt, fand jetzt der Express heraus. „Die  Kontrollmechanismen versagen, wenn Angehörige untereinander die Asylanträge bearbeiten und prüfen. Das hat mit Qualitätsprüfung nichts zu tun,“ klagt ein Personalrat.

In einem Rundschreiben des inzwischen gefeuerten BAMF-Vizepräsidenten Ralph Tiesler vom 18. Mai 2018, bittet der Ex-Vize, die Mitarbeiter sollen „Freunde und Bekannte“ als Personal gewinnen, um die „hohe Aufgabenlast zu bewältigen.“ Die Behördenmitarbeiter könnten die Flut von Asylanträgen nicht mehr bewältigen und freuen sich eben auch Familienangehörige über Chance auf einen Job bei der Behörde.

Doch damit nicht genug – rund die Hälfte aller Düsseldorfer Entscheidungen sollen auch noch falsch sein. Ein entsprechendes Dokument liege dem Express vor, so die Zeitung.

Von dem Verdacht, dass Kontrollfunktionen durch die familiäre Nähe von Anhörern und Entscheidern ausgehebelt werden, will BAMF-Sprecher Christoph Sander nichts wissen: „In Düsseldorf stehen sechs  Personen in einem Verwandtschaftverhältnis“. Somit hat er vollkommen andere Zahlen als der Express, dem eine Namensliste von 16 Personen vorgelegt wurde.

BAMF-Sprecher Christoph Sander ist auch noch stolz auf die Arbeit seiner Behörde. Man habe nach Bremen ein Rotationsprinzip der „Qualitätssicherer“ eingeführt mit einem „Vier-Augen-Prinzip“ und einer „100-prozentigen Bescheidkontrolle. Dazu würde es auch noch Einzelfallprüfungen geben.

BAMF-Mitarbeiter sehen das ganz anders: „Viele Mitarbeiter sind schlecht ausgebildet und wegen der Masse der Arbeit völlig überfordert. Der Fisch stinkt am Kopf und nicht in den Außenstellen. Das ist ein staatliches Organisationsversagen. An Frau Merkel: Wir schaffen es eben nicht“, so ein höherer Beamter der Behörde.

Hinweise auf Notlagen und Entscheidungsmängel  in Düsseldorf seien nicht beachtet worden. Das Klima sei „unterirdisch“, Hinweise auf die angespannte Situation übergangen und Entscheidungsmängel übersehen worden. Dem EXPRESS seien auch Dienstaufsichtsbeschwerden und gerichtlich anhängige Mitarbeiter-Klagen bekannt. (MS)

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11 Kommentare

  1. Meine Frau stand zwar in ihrem Leben nur in der Küche und im Garten,aber als Entscheider ist sie genau die Richtige sie liebt alle Menschen und macht da keine Unterschiede,kann also ohne weitere Prüfung eingestellt werden.

  2. Das ist ganz sicher nicht nur hier in dieser Stadt so! Da kommen noch viele Gülleeimer gefüllt mit hirnlosem Entscheidungsdreck aus Berlin hervor.

  3. Alles ist korrupt bis unter die Decke, jedes Amt, nur man hört nichts von Aufklärungen, Strafen, oder Konsequenzen. Alles geht so weiter, weil das DING es so will. Mir gehen die
    K.tzeimer aus….ich werde bald anfangen zu beten, dass man uns von dem Bösen befreien möge, die Zeit rennt uns weg, die Situation verschlimmert sich täglich und nichts ,aber auch gar nichts ist verändert worden. Keine Abschiebungen, offene Grenzen, Straftäter laufen weiter frei herum…mein Verstand weigert sich immer mehr, das zu verarbeiten…man kann wahnsinnig werden…

  4. Es geht nicht darum, ob wir das SCHAFFEN, es geht darum, ob wir das WOLLEN!

    WIR WOLLEN DAS NICHT!!!

  5. Das war doch klar. und nun noch die Frage, wieviele Entscheider Muslimisch sind?
    OOOps-das fragt ja wieder keiner
    Aber hier der Nachschub
    Allahu akbar-Europa gehört uns!

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