Der einzige Rassist saß wahrscheinlich hinter dem Lenkrad!

Verblendete Ideologen (Bild: Screenshot)
Verblendete Ideologen (Bild: Screenshot)

Bruder der vermutlich getöteten Sophia L. und andere Linke warnen vor Rassismus – Wer noch den Mörder der eigenen Schwester verteidigt, dessen Kultur leidet an einem Stockholmsyndrom.

Von Klaus Lelek

Die älteren Jahrgänge kennen sicher noch das lustige Lied. „Ich fahr mit meinem Goggo nach Marokko“. Das war ziemlich gaga. Denn das Gefährt mit der Motorleistung eines Mopeds schaffte gerade mal 70 KM/h. Darum hat wahrscheinlich kaum einer den tollkühnen Versuch unternommen mit dieser Sardinenbüchse 2500 Kilometer in einer weitgehend Autobahnlosen Zeit zurückzulegen.

Noch verrückter und vor allem gefährlicher ist es heutzutage in LKWs mit marokkanischen Kennzeichen einzusteigen, weil maghrebinische Männer – wie statistisch tausendfach erwiesen – ein anderes Frauenbild haben als Europäer. So stammten die meisten der Kölner Sexmob-Aktivisten aus Marokko.  Bereits die Globetrotterinnen aus der Hippiezeit haben das „hautnah“ zu spüren bekommen, wurden aber wenigstens in den seltensten Fällen vergewaltigt. Das hat sich in den letzten dreißig Jahren mit dem Aufkommen des Fundamentalismus rapide gewandelt. Schuld daran ist vor allem die mit dem Islamismus einhergehende bis zum Himmel stinkende doppelte Moral, die seit Verschwinden der ehemaligen lasziven, sozialistischen Regime alle islamischen Länder befallen hat. Die Regel ist sehr einfach und hat eigentlich nichts mit Rassismus zu tun:

Je mehr Frauen sich prüde bedecken und verhüllen müssen, je notgeiler werden die Männer. Je gleichberechtigter Frauen sind, je ungezwungener ist auch das Verhältnis der Geschlechter untereinander. Eigentlich müssten die Linken doch diese Grundregel kennen, schließlich waren sie es, die 68er, die jene sogenannte „sexuelle Revolution“ eingeläutet haben. Dass sie heute eine Kultur von sexuellen Unterdrückern und muslimischen Machos mit einer mörderischen doppelten Moral verteidigen, grenzt an Geistesgestörtheit.

Wer aus einer solchen Kultur der strengen Geschlechtertrennung und verordneter einseitiger prüder Sexualmoral kommt, der hat automatisch die Moralvorstellung, dass Frauen, die zu einem Mann ins Auto steigen, vorsichtig ausgedrückt, auf ein „Liebesabenteuer“ aus sind oder sogar professionelle Huren sind. Eigentlich dürfte eine Frau aus Rücksichtnahme gegenüber der islamischen Kultur gar nicht in ein solches Auto einsteigen. Sie ignoriert damit den religiösen und kulturellen Background des Fahrers. Setzt sich einfach nassforsch und überheblich darüber hinweg. Weil es nicht in ihr Idiologisches Konzept passt, dass auch, wie ungerecht, alle Männer über einen Kamm schert. Diese Ignoranz ist Sophia L. möglicherweise zum Verhängnis geworden.  Denn es gibt – trotz hysterischer Me-too-Ablenkungsdebatte gravierende Unterschiede.

Natürlich würde auch ein italienischer LKW-Fahrer eine Tramperin anbaggern. „Bella Ragazza!“ und sie an der nächsten Raststätte zum Essen einladen. Ein Franzose ihr vorschwärmen wie gut er kochen kann und ihr “vous les vous coucher avec moi?” ins Ohr raunen. Dieser Satz ist jedoch kein Befehl, sondern eine Frage, die Frau auch mit “No” beantworten kann.  Ein Niederländer würde sie zu einem Segelturn auf dem Isel-Meer einladen. Ein stolzer Spanier einen coolen Macho heraushängen lassen. Kurzum, jeder würde flirten und balzen, sich aufplustern wie ein Pfau und sie versuchen zu verführen. „Schön reden“ sagte man früher, „schöne Augen machen“ oder in den weiblichen Varianten „bezirzen“ und „umgarnen“.  Jemand den Hof machen, buhlen und zu einem Schäferstündchen einladen, tändeln, tanzen, turteln… die europäische, abendländische Kultur ist vor allem eine “Flirtkultur”, die, von Ausnahmen abgesehen, Frauen einen gleichberechtigten oder sogar herausragenden Status zubilligt. Im Mittelalter spricht man vom „Minnedienst“. Seit Jahrtausenden „wirbt“ im Abendland ein Mann um seine zukünftige Frau. Gunther “freit” um Brunhild, heißt es im Nibelungenlied. “Freien” aber kommt von der Liebesgöttin “Freya”. Das besagt, das die Frau “frei” ist und eine eigene Entscheidung treffen kann.

Dort wo der LKW-Fahrer herkommt, kennt man kein „werben“, sondern nur „Zwangsverheiraten“. Ebenso wenig wie das unbeschwerte tanzen, turteln und den gleichberechtigten Umgang der Geschlechter. Die Frau hat dem Mann zu gehorchen, ist der Sure nach „Saatfeld“ und sexuelle Verfügungsmasse. Man brauch nicht buhlen und werben, sondern nimmt. Die Frau ist keine „Angebetete“, Umworbene, sondern Beute. „Die Beute gehört Allah und seinen Gesandten“ heißt es in einer Sure. Damit sind vor allem ungläubige oder jüdische Frauen gemeint, die man als sexuelle Beutestücke unter den Kriegern verteilte…

Sophie stieg in diese andere Welt ein, deren Regeln sie nie verstanden hat und aus idiologischen Gründen nicht verstehen wollte.  War es am Ende sogar die Verachtung der eigenen Kultur oder gar   der Hass auf die Kritiker der islamistischen Kultur, die sie zu diesem verhängnisvollen Fehler trieb? So wie ein trotziges Kind, dem man hundertmal erklärt, dass eine Herdplatte glühend heiß ist, trotzdem reingreift bis es den Schmerz fühlt.

Der Artikel „Blauäugige Schwester von grünen Politiker ermordet – Freunde warnen vor Rassismus“ mit seinem irren Anhang hat eine Menge Staub im Netz aufgewühlt. Vor allem in den Kommentarspalten ging es ordentlich zur Sache. Das hat seinen Widerhall in zwei Zeitungsartikeln gefunden. Im Focus lautet die Headline: „Freunde von Sophia kämpfen gegen rassistische Kommentare“ Da heißt es:

Unterdessen kämpfen die Freunde der Vermissten, die über soziale Netzwerke die Suche nach Sophia L. unterstützen und um Hinweise bitten, gegen rassistische Kommentare im Zusammenhang mit dem Fall. „Was auch immer mit Sophia passiert ist, es ist definitiv nicht das Resultat zwischen der anscheinenden Andersartigkeit von Kulturen“.

Ähnlich äußert sich auch der Bruder, der in einem Artikel der Welt „Nationalität eines möglichen Täters hat nichts mit Taten zu tun.

So klingen die Worte von jemanden, der nicht wahrhaben will, was nicht wahr sein darf, der eine Kultur und ihre Regeln ignoriert, weil die Kritik an ihrer Barbarei und Unterdrückung bereits als Rassismus gebrandmarkt wird, dessen reflexhafte Verteidigung bereits das letzte Stadium eines Stockholmsyndroms zeigt. Man stellt sich schützend vor den Aggressor und verteidigt ihn, weil die mögliche „Triebfeder“ der Tat der eigenen Überzeugung zuwiderläuft. So wie sich eine geprügelte Frau schützend vor ihren Peiniger stellt und dem Sozialamt, den Polizisten oder dem Richter mitteilt, dass er doch ein lieber Kerl sei. Es ist schon irre, wie Linke hier eine patriarchalische Männergesellschaft reinwaschen, als habe es Frauen wie Hirsi Ali oder Kelek nie gegeben.

Natürlich hat dieser Fall etwas mit Rassismus zu tun. Sehr viel sogar. Der einzige Rassist saß hinter dem Lenkrad. Nämlich ein Mann der mutmaßlich eine mitteleuropäische blonde Frau mit blauen Augen aus tiefster Seele verachtete und mir ihr genau das tat, was Rassisten zu allen Zeiten taten.

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