Unfassbar! In Hessen nun möglich: Ohne Schulabschluss in die Altenpflege

Senior (Symbolbild: shutterstock.com / Durch Fotoluminate LLC)
Senior (Symbolbild: shutterstock.com / Durch Fotoluminate LLC)

Hessen – Der hessische Landtag hat die „Hürden“ für eine Ausbildung in der Altenpflege gesenkt. Künftig ist ein Hauptschulabschluss nicht mehr Mindestvoraussetzung für den Beginn einer Ausbildung. Nach dem Wille aller Konsensparteien im derzeit noch schwarz-grün regierten Hessen sollen sich demnächst „Fastsonderschüler“ und Nahezu-Analphabeten aus dem „Flüchtlingsheer“ um das Wohl unserer alten Bürger kümmern.

Grund für diesen Schritt sei, dass man Flüchtlingen eine Jobperspektive bieten wolle, hieß es aus dem hessischen Landtag für die Absenkung der Eingangsqualifikation zu eienm der verantwortungvollsten Berufe. Es sei nicht Intention der Landesregierung, mit diesem neuen Programm den Fachkräftemangel in der Pflege insgesamt zu beheben, so Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) laut dem Portal Bibliomed-Pflege. Der CDU-Funktionär sprach zynischer Weise von einem „Beitrag, junge Menschen auf dem Weg zu einem qualifizierten Schulabschluss und Beruf zu unterstützen“.

Die derzeitig noch refierende Landesregierung aus CDU und Grünen hatte die Reform des Altenpflegegesetzes vorgeschlagen. Neben CDU und Grünen stimmten auch SPD und FDP der Reform zu, die Linksfraktion enthielt sich.

„Unfassbar!“, nennt Lutz Bachmann das Ansinnen der hessischen Landesregierung. Bachmann schreibt auf Facebook:“Ein solch wichtiger und verantwortungsvoller Beruf, vor dem ich allerhöchsten Respekt habe, wird nun also für „Fastsonderschüler“ und Nahezu-Analphabeten zugänglich! Was das für die Qualität der Betreuung unserer alten und verdienten Bürger bedeutet, darf man sich nicht ausmalen! Ein Schlag ins Gesicht aller verantwortungsvollen Pflegekräfte, die dafür harte – und sinnvolle – Ausbildungen absolvieren mussten!“ (SB)

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