Salvini zu Merkel: „Wir nehmen eure Flüchtlinge nicht zurück!“

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Italiens Innenminister Matteo Salvini (Foto: Screenshot Twitter)

Am Wochenende plant Ewigkanzlerin Merkel in Brüssel  ein Treffen mit Österreich, Italien, Frankreich, Griechenland, Bulgarien und Spanien zum Thema „Flüchtlingskrise“. Sie hofft, mit ihrer angekündigten „europäischen Lösung“ ihren Wählern weiterhin vermitteln zu können, sie habe das Ruder fest in der Hand und wissen wo’s lang geht. Blöd nur das bereits jetzt der neue italienische Innenminister aus der Reihe springt und knallhart  die jede Merkel-Lösung ablehnt.

Italien und Österreich setzen im Asylstreit nämlich nicht auf Merkels weiterhin offene Grenzen, sondern auf stärkere Abschottung. Der politische Wind in Europa drehe sich und die EU müsse „endlich tun, was getan werden muss und die Außengrenzen schützen“, so der italienische Innenminister und Lega-Chef, Matteo Salvini, in Rom nach einem Treffen mit Österreichs Innenminister Herbert Kickl und Vizekanzler Heinz-Christian Strache, berichtet die Welt.

„Unsere Regierung ist ausschließlich bereit, den Italienern zu helfen. Wer denkt, dass Italien weiter Zufluchtspunkt und Flüchtlingslager sein soll, hat er sich geirrt, so Innenminister Salvini, dessen Umfragewerte weiter steigen. Das erste Mal übernehme die Lega mit 29,2 Prozent die Führung, meldete Bloomberg vor zwei Tagen. Auch Österreich signalisiert den Anti-Merkel-Kurs. Der österreichische Innenminister Kickl forderte in Rom eine „Allianz der Tätigen“ gegen illegale Migration. (MS)

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