„Aquarius-Spektakel“: Spanien ist ohnehin nur das Eingangstor. Asyl beantragen die ja eh woanders“.

Immigrantenflut (Symbolbild: shutterstock.com)
Immigrantenflut (Symbolbild: shutterstock.com)

Warum Spanien so großzügig war die „Flüchtlinge“ der Aquarius aufzunehmen? Die sozialistische spanische stellvertretende Regierungschefin Calvo, wie auch der Chef des spanischen Roten Kreuzes begründet die angebliche Menschenfreundlichkeit mit den Worten: „Spanien ist ohnehin nur das Eingangstor. Asyl beantragen die ja eh woanders“.

Nahezu perfekt spielten sich die NGO-Schlepper, die willigen Medien und die neu sozialistische Regierung Spaniens die Bälle im „Aquarius-Spektakel“ zu. Aktuell erklärt Innenminister Fernando Grande-Marlaska, dass Spanien die „Geretteten“ wie alle anderen Migranten behandeln wolle. „Sie werden so behandelt werden, wie alle Flüchtlinge, die bei uns etwa auf Booten eintreffen“.  Es ist aber davon auszugehen, dass viele versuchen werden, weiterzureisen.

Carmen Calvo, die stellvertretende Regierungschefin klärt laut dem Sender n-tv-unmissverständlich auf, warum sich die neue sozialistische Regierung so viel „Menschenfreundlichkeit“ ohne Probleme leisten kann: Madrid werde das Angebot der französischen Regierung annehmen und alle Flüchtlinge, die das wünschten, ins Nachbarland schicken. Spanien, das in den zurückliegenden zehn Jahren 200.000 Flüchtlinge empfangen habe, sei für die Migranten ohnehin „nur ein Eingangstor“, so der Chef des Rettungsdienstes des spanischen Roten Kreuzes, Iñigo Vila. „Asyl beantragen viele woanders.“ Und genau deswegen haben sich schon 300 Asylbewerber Richtung Frankreich aufgemacht. (SB)

Müde, erschöpft, unterernährt und verzweifelt? Die Aquarius-Geretteten:

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...