Was werden die „Refugee-welcome“-Begeisterten nach Merkel tun?

Foto: Collage
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Merkels kleiner Staatsstreich, oder die grün-rote Revolution, wie manche Merkels bis heute andauernde Grenzöffnung nennen, frisst immer mehr ihrer Kinder.

von A.R. Göhring

Etliche tote und vergewaltigte Kinder und Frauen, ein sehr bald ruiniertes Sozialsystem, der flächendeckende Verlust öffentlicher Sicherheit für Deutsche, eine brummende Schmarotzer-Industrie, die mit der Masseneinwanderung „zu Integrierender“ Milliarden verdient – der Irrsinn und das bösartige Totalversagen Merkels und all ihrer Unterstützer in den Hofberichterstattungsmedien ist für jeden noch so Linken praktisch nicht mehr zu leugnen. Was werden all die Multikulti-Begeisterten und „Helfen, helfen“-Schreier nun, nach Merkels bevorstehendem Rücktritt, tun?

Werden sie in sich gehen und öffentlich oder wenigstens im privaten Kreis bereuen? Werden sie den Opfern der von ihnen mitgetragenen blutgetränkten Politik helfen? Werden sie die AfD oder die blau gewordene Union wählen?

Ich sage: nein. Die allermeisten werden einfach nur schweigen und das Thema meiden, wie unsere Eltern, Großeltern und Urgroßeltern nach dem Krieg.

Warum denke ich das? Warum bin ich so ungnädig? Sind die Refugee-Welcomer keine guten Menschen, die einfach nur naiv waren?

Nein, das waren sie nicht. Zu keinem Zeitpunkt. Ich sage das mit bestem Wissen und Gewissen, weil ich bereits im Herbst 2015 von Asylbegeisterten Dinge zu hören bekam, die mich nur noch sprachlos und geschockt zurückließen.

Die schlimmsten Bessermenschen, die ich im persönlichen Bekanntenkreis traf, waren zwei gläubige Christenleute, die zum Zeitpunkt des Staatsstreiches gerade aus Übersee heimkehrten. Nennen wir sie Tiberius* und Agnieszka* F.-Doppelname. Beides promovierte Naturwissenschaftler mit exzellentem Sozial- und Bildungshintergrund, Mitte 30, besserverdienend, Deutschlands Elite.

Tiberius war stets ein kritischer konservativer Christ, der jeglicher linker Spinnerei wie Genderismus mit empörter Skepsis begegnete. Auch Mohammedanern misstraute er als gelernter Westdeutscher und empfahl wärmstens die Bücher von Hamed Abdel-Samad. Agnieszka Doppelname stammt zwar aus Osteuropa, wurde aber in Deutschland auf dem Gymnasium bestens „integriert“ (hier hat das tatsächlich einmal funktioniert – leider).

Tiberius war zwar aufrecht und vernünftig, letztlich aber der Schwächere in der Beziehung. Agnieszkas grün*deutsche Erziehung färbte über die Jahre auf ihn ab, was pünktlich im Sommer 2015 deutlich Wirkung zeigte. Noch bevor die beiden wieder einflogen, teilten sie mir ihre Euphorie ob der bevorstehenden Hilfshandlungen mit. Tiberius schwärmte, er werde „ganz, ganz viel für Flüchtlinge“ tun. Tiberius, der sich nie für irgendetwas sozial engagiert hatte.

Ich fiel aus allen Wolken und erzählte den beiden von den hundert fanatischen mohammedanischen „Flüchtlingen“, die im Herbst 2015 im Asylheim Suhl versuchten, einen christlichen Apostaten gemeinsam zu lynchen. Was ich dann hörte, war an eiskalter menschenverachtender Realitäts-Akrobatik nicht zu überbieten. „Die sind doch nicht alle so“, wischte Agnieszka Doppelname den Beinahe-Tod ihres christlichen Glaubensbruders beiseite. „Auch wir Deutschen würden ausrasten, wenn wir in so einem Heim zusammengepfercht wären“, sekundierte der umerzogene Tiberius. Meine Zweifel, ob Dutzende Deutsche im engen Heim tatsächlich die kollektive Mordlust überkommen würde, wurden natürlich nicht akzeptiert.

Ich schob das kaltblütige Gerede der beiden Christen auf die mangelnde Information im Ausland und setzte auf das Wirken der Zeit. Nach der Silvesterkatastrophe 2015 meldete ich mich wieder beim alten Freund Tiberius, bekam nun aber bescheinigt, dass ich ein Neonazi sei. Hatte er nicht mitbekommen, was mittlerweile im Lande vor sich ging? Offensichtlich nicht, denn rund um sein neues Edeldomizil am lauschigen Flußufer in einer der teuersten Metropolregionen Buntlands dürften Mohammedaner nicht vorkommen, schon gar keine illegal Eingereisten.

Leider sind Tiberius und Agnieszka keine Einzelfälle, die mir persönlich begegneten. Ein anderes gläubiges Mitdreißiger-Ehepaar, Angela* und Markus*, das ebenfalls migrantenarm (wenn nicht sogar migrantenfrei) gediegen in der Walachei wohnte, berichtete ganz verzückt, dass sie ein syrisches Flucht-Ehepaar zum Kaffee geladen hätten. Das sei gelebte „Nächstenliebe“. Sehr bedauerten die beiden, dass das bewirtete Ehepaar mit Kind und Kegel in einem einzigen Zimmer im Heim hausen müsste. Aufgenommen haben die beiden Nächstenliebenden die syrische Kleinfamilie in ihrem großen Haus natürlich nicht. In Gesprächen über den importierten Islamterror wurde mir dafür erklärt, dass die Wahrscheinlichkeit, bei einem Anschlag Sprenggläubiger umzukommen, verschwindend gering sei. In der gediegenen Walachei mag das sogar zutreffen.

Umso hellhöriger wurde ich, als Angela erzählte, dass sie wegen eines äußerst einträglichen Jobs nun in eine Großstadt, die ihrer Clans wegen politisch korrekt als „sozialer Brennpunkt“ bezeichnet wird, ziehen würde. Würde das ein nächstenliebender Bessermensch tun? Ja, tatsächlich, die Karriere lockte schon sehr. Allerdings hat das Ehepaar es mit Beziehungen und Euros hinbekommen, den Nachwuchs in der „besten Kita der Stadt“ (d.h., in der migrantenärmsten Kita) unterzubringen.

Das, lieber Leser, war aber noch nicht alles, was sich mir ganz persönlich an Heuchelei und christlicher Kaltblütigkeit offenbarte. Ein dritter ganz besonderer Bessermensch in meinem bunten nächstenliebenden Panoptikum ist Emil-Friedrich*, der delikaterweise in einem ausgesprochen blauen Kreis lebt. Seine Nachbarschaft ist dementsprechend natürlich auch extrem migrantenarm, schon regelrecht spießig. Ein reaktionärer Katholik wie ich würde sich dort pudelwohl fühlen, aber der ehemals lauthals patriotische Emil-F offenbar nicht. Er suchte nämlich bei Muße, Zeit und Laune gern das über fünf Kilometer, also schön weit entfernt gelegene Asylheim auf und pickte sich dort die afrikanischen Christen und die akademisch ausgebildeten elitären Syrer heraus, die er dann zum Spazierengehen und gemeinsamen Kochen einlud. Platz in seinen Wohnungen hatte er natürlich nicht für die geliebten Nächsten aus dem Islamgürtel. „Wenn ich doch nur ein Zimmer mehr hätte, ja dann….“, meinte er, ohne dass ich etwas gesagt hatte. Er hatte wohl meine Gedanken gelesen, bevor ich sie hatte, der gute Emil-F.

Sie denken nun vielleicht, geneigter Leser, wer solche Christen hat, braucht keine Salafisten mehr. Stimmt, haben wir aber trotzdem beides in großer Zahl. Und diese falschen Christen in ihren streß- und wirklichkeitsarmen grün*en Bessermenschenvierteln werden ihre Asyleuphorie achselzuckend als fehlerhafte Kleininvestition abschreiben und sich auf die Suche nach dem nächsten Moralprofit begeben. Erstarken nicht die Nazis gerade? Hat sich die Asylpolitik Merkels doch noch gelohnt.

Ich muß Ihnen gestehen, lieber Leser, dass ich auch kein guter Christ bin. Nein, Christus würde mich wahrscheinlich als Sorgenkind betrachten. Weil ich wütend und zornig bin und Sühne will. Ich will, dass all die wohlhabenden Pseudochristen und andere Bessermenschen für ihre Kaltblütigkeit und ihre Verachtung der eigenen Mitbürger bezahlen müssen und wahre christliche Demut entwickeln werden. Um ihrer eigenen Seelen und der christlichen Zukunft Deutschlands willen. Die Voraussetzungen dafür haben sie mit dem Import von Millionen Kostgängern und Zehntausenden Kriminellen selbst geschaffen. Denen entkommt innerhalb der Grenzen Deutschlands letztlich niemand.

* Namen geändert und alle möglichen Geschlechter mitgemeint

 

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