Schweiz: 60 Prozent der Abgelehnten sind untergetaucht

Foto:Durch M-SUR/shutterstock
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Auch in der Schweiz verschwinden abgelehnte Asylbewerber einfach vom Radar. Das im Kanton Zürich gelegene Abschiebeunterkunft Embrach gab jetzt bekannt, dass von 649 illegalen Einwanderern, die in andere EU-Staaten oder ihre Heimatländer zurückgebracht werden sollten, 309 nicht mehr aufzufinden sind.

Das seien rund 60 Prozent. Die Behörden hätten jede Spur von ihnen verloren, berichtet 20 minutes.

Die wenigsten europäischen Länder schieben abgewiesene Asylbewerber tatsächlich ab, so dass diese untertauchen und auch Terroranschläge verüben können, wie im Fall Anis  Amir in Berlin oder Rachmat Akilov in Stockholm.

Im Februar 2016 musste die Bundesregierung auf Anfrage der linksradikalen Partei Die Linke zugeben, dass sie den Aufenthaltsort von 130.000 Asylbewerbern nicht wüsste. Finnland gab im letzten August bekannt, 5.300 sogenannte Flüchtlinge aus den Augen verloren zu haben. Die finnische Innenministerin Paula Risikoko geht davon aus, dass ein Teil in die Herkunftsländer zurückgekehrt ist, die anderen sich jedoch dank des Schengen-Abkommens über die offene Grenzen in ein anderes europäisches aufgemacht hätten, berichtet Breitbart. 

In einigen Fällen sind Asylsuchende selbst aus gut bewachten Deportationszentren geflüchtet, wie in Hamburg vergangenen November.

Damals floh ein 24-jähriger abgelehnter Asylbewerber aus dem am Flughafen gelegenen Hamburger Abschiebezentrum und sorgte für Chaos am Himmel. Weil die Möglichkeit bestand, dass er sich auf einer der Landebahnen befand, konnten Flieger nicht landen oder wurden umgeleitet. (MS)

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