Prügelattacke: Arabisch aussehende Männer demütigen und prügeln Familienvater vor den Augen seiner Familie

Krankenhausreif geschlagen (Bild: Screenshot)
Krankenhausreif geschlagen (Bild: Screenshot)

Leipzig – Er hatte mit seiner Fahrradglocke geklingelt, als er am helllichten Tag am vergangenen Sonntag mit seine Familie per Fahrrad in Leipzig unterwegs war. Daraufhin wurde er vor den Augen seiner Frau und seiner kleinen Tochter zusammengeschlagen, erniedrigt und in seinem Willen gebrochen. Niemand half  oder wählt den Notruf.

Vater, Mutter und ihre sechsjährige Tochter waren nach eigenen Angaben am späten Sonntagnachmittag mit den Fahrrädern in Leipzig unterwegs. Eine Gruppe von vier Männern habe ihnen den Weg versperrt, berichtete der Familienvater David Min bei Facebook. Er habe seine Fahrradklingel benutzt und die Männer gebeten, Platz zu machen. Daraufhin sei er angepöbelt und niedergeschlagen worden. Zwei oder drei Männer hätten auf ihn eingeschlagen. Auch seine Frau sei angegriffen worden und zu Boden gestürzt.

„Die Täter haben sehr gut deutsch sprechen können, sind ca. 25 Jahre, muskulös, südländisches Aussehen.“

Anschließend sollen die Männer geflohen sein. Der Familienvater beschreibt die Täter in einem Aufruf bei Facebook als arabisch aussehend. Weitere Details nannte er  vormals nicht, da er Erinnerungslücken nach der Prügelattacke aufwies.

Gegenüber Radio Leipzig bedankte sich David Min, dass ein Beitrag bislang über hundertausendmal geteilt wurde. „Ich bin sehr froh, dass das so stark geteilt wird. Das muss irgendwann ein Ende haben, dass unbeteiligte Personen einfach so ohne Grund zusammengeschlagen werden.“ Auf Facebook konkretisierte David mittlerweile seine Täterbeschreibung:  „die Täter haben sehr gut deutsch sprechen können, sind ca. 25 Jahre, muskulös, südländisches Aussehen.“

Entsetzt zeigte sich David Min über die fehlende Zivilcourage. „Das ging ca. 10 Minuten. In der Zeit hätte die Polizei schon da sein können, hätte mal nur einer den Mut gehabt, das Telefon in die Hand zu nehmen“

MDR-Boulevardmagazin schweigt sich über Täter aus

Der Familienvater wandte sich zudem an das Boulevardmagazin Brisant des MDR, weil er „kein Opfer“ sein wolle. Der sichtlich gebrochene 35-Jährige erzählt hier nochmals seine Geschichte. Allein: Über die Täterbeschreibung, die das Opfer vorab auf Facebook abgegeben hatte, schweigt sich das öffentlich-rechtliche Magazin aus. (SB)

Hier der Link zum Brisant-Beitrag.

 

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