Salvini bleibt hart – zwei weitere „Rettungsschiffe“ abgewiesen

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Italiens Innenminister Matteo Salvini hat zwei weiteren NGO-„Rettungsschiffen“die Einfahrt zu italienischen Häfen untersagt. Es soll sich um die Seefuchs und die Lifeline handeln.

Bereits vor einer Woche verbot er der Aquarius mehr als 600 weitere sogenannte Flüchtlinge in Italien abzuladen.

„Zwei weitere Schiffe unter der Flagge der Niederlande, die Seefuchs und die Lifeline, sind vor der libyschen Küste angekommen, um ihre menschliche Fracht von den Schmugglern in Empfang zu nehmen“, so Salvini auf seinem Facebook-Account. „Diese Gentlemen sollen wissen , dass Italien sich nicht länger bei dem Geschäft mit der illegalen Einwanderung mitschuldig macht. Sie müssen sich andere Häfen suchen“, so der neue Innenminister der Lega.

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Axel Steier, Mitbegründer der Mission Lifeline, teilte mit, die Crew der Lifeline habe mehr als 100 Migranten in Zusammenarbeit mit einem US Kriegsschiff vor Libyen „gerettet“ und sie auf ein türkisches Handelsschiff umgeladen, da die Lifeline zu klein wi, um die Reise nach Italien anzutreten. Es sei aber „ihr Recht“ weiterhin italienische Häfen anzusteuern, behauptet Steuer laut The Guardian.

„Italien ist verpflichtet, sie aufzunehmen, weil Lampedusa der nächste sichere Hafen ist,“ erklärte er. „Wir bringen die Migranten auf Grundlage der Genfer Konventionen nach Europa.“

Die Aquarius hat ihre Fahrt über das Mittelmeer fast geschafft. Sie wird morgen im spanischen Hafen von Valencia erwartet. Inzwischen habe sich Frankreich bereiterklärt, auch einige der illegalen Einwanderer aufzunehmen, berichtet Fox News. (MS)

 

 

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