Bilderberger – Die Geheimniskrämer – eine Reportage aus dem Herzen der Macht

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Das NH Lingotto Hotel in Turin (screenshot YouTube)

Die jährlich stattfindende Bilderberg-Konferenz gilt als das geheimste Treffen der Welt. Über dem diesjährigen, im italienischen Turin gelegenen Tagungsort, galt in der Zeit vom 2. bis 10. Juni sogar ein Flugverbot. Nur wenigen Journalisten war es bisher möglich, auch nur in die Nähe der verschworenen Elite der Mächtigen zu kommen, die streng abgeschirmt, von Anti-Terror-Einheiten, Polizei und Militär bewacht, die Probleme der Welt hinter verschlossenen Türen beraten. In diesem Jahr startete erneut ein Journalist den Versuch und kam so dicht heran, wie keiner zuvor. Getarnt als Kellnerin, gelang es ihr, sich in das Hotel einzuschleichen und einen Blick auf die verborgenen Strippenzieher dieser Welt zu werfen. 

Hier ihr Bericht:  (Übersetzung Marilla Slominski)

„Am ersten Tag meines neuen Jobs als Kellnerin im Hotel – noch bevor ich die Gelegenheit habe, ein Glas zu polieren oder ein Canapé anzubieten – werde ich detailliert darüber informiert, wie man das Gebäude betritt. Nicht über das vordere Foyer, sondern durch einen „geheimen Personaleingang“.

Es sei zwingend notwendig, dass ich mir die Route einpräge, erzählt mir der Restaurantleiter, der mich durch eine obskure Tür an einem KFC-Outlet in einem billigen Einkaufszentrum steuert.

Dann fahren wir in einem schäbigen Serviceaufzug zwei Stockwerke hinauf, vorbei an einer Phalanx von Sicherheitsleuten, laufen durch einen unterirdischen Auslieferungsbereich mit Mülleimern vorbei an einer Kantine für Angestellte und entlang eines streng erleuchteten unterirdischen Korridors, der nach Urin riecht.

Ein weiterer Mitarbeiter führt uns in die Hotelküche, durch zwei Schwingtüren und schließlich in das helle Treiben des Restaurants und der glänzenden Lobby.

Es ist wichtig, dass ich genau diese Route durch das Labyrinth für die nächsten fünf Tage in und aus dem Hotel nutze, sagte man mir, da ein „streng geheimes Ereignis“ stattfindet. „Das ganze Hotel ist für die Öffentlichkeit geschlossen“, sagt mein Chef. „Es ist sehr wichtig, dass du weißt, dass du nicht durch den Haupteingang gehen kannst. Du musst den geheimen Weg benutzen, “ bleut er mir ein.

Obwohl ich sanfte Unterwürfigkeit vortäusche, weiß ich sehr gut, warum die Sicherheitsstufen in diesem unscheinbaren Vier-Sterne-Hotel in Norditalien auf so hohem Level sind, weil ich hier Undercover bin. Meine Mission ist es, die geheimste Versammlung der einflussreichsten und mächtigsten Menschen der Welt, der Bilderberg-Gruppe, zu beobachten.

Streng geheim – selbst Fotos von Gartenzelten rufen die Polizei auf den Plan 

Diese Versammlung der globalen, weitgehend liberalen Elite – mit starken Bindungen an die EU – trifft sich jedes Jahr unter strengster Geheimhaltung.

Angesichts des „aufsteigenden Populismus“ fanden in diesem Jahr von britischen Brexit-Gegnern wie der frühere Innenministerin Amber Rudd bis hin zum Gouverneur der Bank of England, Mark Carney und dem ehemalige Kanzler George Osborne alle Zeit in ihren vollen Terminkalendern.

Bei Trinkempfängen und üppigen Mahlzeiten berieten sie sich mit dem ehemaligen Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, drei amtierenden EU-Premierministern und einem für das Budget der Union zuständigen EU-Kommissar.

Am vergangenen Wochenende war die Daily Mail die erste Zeitung in der 64-jährigen Geschichte von Bilderberg, der es gelang, die Sicherheitsvorkehrungen zu durchbrechen und so einen Einblick in die extreme Paranoia dieses schwer fassbaren Clubs zu bekommen.

Ich sah, wie die Militärpolizei das Hotelgelände bewachte und Spürhunde draußen nach Bomben suchten. Letzte Woche berichtete ein freier Journalist, der Fotos von dem leeren Gartenzelt gemacht und online gestellt hatte, in dem das Bilderberg-Bankett stattfinden sollte, dass die italienische Polizei sein Hotelzimmer um 4.30 Uhr stürmte und mit vorgehaltener Waffe vor seinem Bett stand.

So heimlich sind die Bilderberg-Versammlungen, dass es keine Pressekonferenzen gibt und keine Berichte veröffentlicht werden.

Die Konferenz läuft unter den „Chatham House Rules“, was bedeutet, dass Teilnehmer Informationen, die dort ausgetauscht werden, verwenden und veröffentlichen können, aber die Quelle nicht offen legen dürfen. Jegliche Aufzeichnung ist untersagt. Das diesjährige Bilderberg-Treffen wurde genau an dem Wochenende abgehalten, an dem G7- und das NATO-Verteidigungstreffen stattfanden, was den Teilnehmern Telefonkonferenzen ermöglichte. Kritiker fordern mehr Transparenz und argumentieren, dass die Veranstaltung ihren Teilnehmern nur als Networking- und Lobby-Gelegenheit dient.

Die Bilderberg-Gruppe – so genannt, weil sie sich 1954 zum ersten Mal im Hotel Bilderberg in den Niederlanden traf – besteht aus mindestens 120 selbsternannten „führenden Bürgern“ Europas und der USA, die sich jährlich treffen, um Themen von „gemeinsamem Interesse zu diskutieren“.

Jeden Sommer schließen sich die Galionsfiguren aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Finanzen und Verteidigung für drei Tage in einem streng bewachten Hotel ein, um Themen von weltweiter Bedeutung zu diskutieren, über die der Rest von uns nur spekulieren kann.

Theorien und Vermutungen über den Inhalt ihrer Gespräche sind unvermeidlich. Auf der einen Seite gibt es Verschwörungstheoretiker, die glauben, dass der Sturz von Margaret Thatcher, der Untergang von US-Präsident Richard Nixon und die Ermordung von Präsident John F. Kennedy von der Bilderberg-Gruppe heimlich inszeniert wurden.

So abwegig solche Behauptungen auch sein mögen, das Mysterium fördert extravagante Spekulationen.

In diesem Jahr sitzt das erste Mal der Vatikan mit am Tisch

Die Namen der bisherigen Teilnehmer sind verheißungsvoll. Premierminister, königliche Hoheiten – Prinz Charles und Prinz Philip haben beide teilgenommen – Armeegeneräle, Firmen- und Bankenchefs finden Zeit, um dabei zu sein.

In diesem Jahr waren die Briten  Sir John Sawers, ehemaliger MI6-Chef und Ex-Barclay-Bankier Marcus Agius, dabei. Ryanair-Chef Michael O’Leary flog neben Wissenschaftlern von Oxbridge, UCL und der LSE ein. Sie mischten sich unter die Führer internationaler Organisationen, darunter NATO, das Weltwirtschaftsforum und die UNESCO, und zum ersten Mal in ihrer Geschichte nahm ein Vertreter des Vatikan teil.

Neben dem traditionellen Establishment sitzt nun auch die neue Machtelite mit im Boot: die Technologie-Titanen. Der Mitbegründer von LinkedIn, der Chef von Vodafone war da und Google ist auch gut vertreten: In diesem Jahr sind Googles Direktor für Ingenieurwesen, der Gründer der Schwesterfirma Jigsaw und der Chef von DeepMind, einer britischen Firma für künstliche Intelligenz, anwesend.

Ein Manager sagte mir am ersten Tag: „Es ist ein Top-Event. Es ist wie die G7 – Teilnehmer aus der ganzen Welt. Du kannst niemandem erzählen, was hier vor sich geht, alle Mitarbeiter sind komplett zur Verschwiegenheit verpflichtet. “

Mir wurde gesagt, ich solle mich nicht mit diesen besonderen Gästen unterhalten und den bei einer Begegnung den Blick zu Boden richten.

Das diesjährige Treffen in Turin wurde von Fiat-Chrysler Automobiles ausgerichtet, das der wohlhabenden Dynastie der Familie Agnelli gehört und fand in der ehemaligen zum Hotel umgebauten Fiat-Fabrik statt.

Im Gegensatz zu früheren Bilderberg-Treffen, die hoch in den Alpen oder in abgelegenen Schlössern stattgefunden haben, liegt das Vier-Sterne-Hotel NH Lingotto neben einem heruntergekommenen Einkaufszentrum, von wo für mich aus der geheime Marsch ins Hotel beginnt. Die Nutzung des Haupteingang des Hotels ist nur durch eine Polizeikontrolle möglich. Drinnen, während das Sicherheitspersonal durch die Lobby schwärmen und das Personal mit Walkie-Talkies ausgestattet ist, bin ich oft auf mich selbst gestellt und unbeobachtet. Nichtsdestotrotz behauptet die NH Hotel Group, dass sie „die Sicherheit ihrer Gäste sehr ernst nehme“.

Trotz aller Sicherheitsmaßnahmen habe ich überall Zugang

Ich schlendere herum und erforsche die Lagerräume, Personalbereiche und die Schaltzentrale für das gesamte Hotel. Trotz der riesigen Sicherheitsanstrengungen könnte ich, wenn ich etwas im Schilde führen würde, ohne große Probleme etwas Schreckliches anrichten.

An meinem ersten Arbeitstag bekomme ich einen Personalschlüssel, der mit den  Zugang zu allen 240 Zimmern ermöglicht.

Während ich mich durch die Zimmer arbeite und jedes mit Mineralwasser und einer Obstschale für die Ankunft seines VIP-Bewohners ausstatte, frage ich mich, wird hier vielleicht Mark Rutte, der Premierminister der Niederlande wohnen?  Oder vielleicht Ryanairs Michael O’Leary? Oder der amerikanische Staatsmann Henry Kissinger? Am Donnerstagnachmittag, wenige Minuten vor Ankunft der ersten Delegierten, ist die Spannung im Foyer des Hotels spürbar.

Draußen sehe ich Dutzende von Sicherheitsleuten und Hotelangestellten, von denen viele mit Ohrhörern ausgestattet sind, die quasi von einem Fuß auf den anderen hüpfen.  . Niemand spricht. Sie alle warten auf ihrer Position.

Viele der VIPs landen in ihren Privatjets am privaten Flughafen von Turin, von wo sie mit Polizeieskorten – mit Blaulicht aber ohne Sirenen – zum Hotel gefahren werden.

Eine Flut von Hotelangestellten begrüßt die VIPs, und das Personal schützt sie mit hoteleigenen Regenschirmen vor dem peitschenden Regen.

Ein höflicher Amerikaner kommt auf mich zu. „Entschuldigung, wo ist die Bar?“, fragt er. Auf seinem Namensschild steht: David Petraeus, der ehemalige Direktor der CIA und Kommandant des United States Central Command. Ich frage ihn, was er trinken möchte: „Welche Rotweine haben Sie?, fragt er uns. Mir fällt ein, dass ich eigentlich nicht in der Bar ausgebildet bin. Ich habe keine Ahnung, wo der Wein überhaupt aufbewahrt wurde, geschweige denn welcher Jahrgang zu empfehlen ist. Ich muss Hilfe holen.

Dann werde ich zum Zimmer eines italienischen Delegierten gerufen. Er hat fünf Flaschen Mineralwasser und ein Glas für jede Flasche bestellt. Sobald die Tür halb geöffnet ist, bellt er: „Ich habe stilles Wasser bestellt, nicht prickelndes , stilles!“. Ich bin erleichtert, dass ich einen Kollegen bei mir habe, der ihm versichert: „Das ist stilles Wasser, mein Herr.“

Thema ist auch der „Populismus in Europa“

Als ich wieder nach unten komme, sehe ich, wie Henry Kissinger begleitet von zwei Männern in einem Rollstuhl eintrifft.

Mit 95 Jahren ist Kissinger, ehemaliger US-Außenminister, einer der ältesten und regelmäßigsten Delegierten von Bilderberg. Der angebliche Kriegsverbrecher ist mit Unterbrechungen seit 1957 dabei.

Demis Hassabis, der britische Computerspieldesigner von Googles DeepMind, fragt mich nach dem Weg zum „Abendessen“. Ich lotse ihn durch die Flure.

Ein jovialer Mann mit Brille will wissen, wo „die Konferenz“ ist. Es ist Jose Manuel Barroso, ehemaliger Präsident der Europäischen Kommission, jetzt Vorsitzender von Goldman Sachs International. Er ist umgeben von vier Leuten, die alle durcheinander reden und hoffen von ihm erhört zu werden. Er sieht zufrieden aus, wie eine Katze, die gerade Sahne geschleckt hat.

Außerdem erhalten alle Teilnehmer eine Bewertungsliste aus gelbem Papier, auf der sie ihre Beurteilung der Vorträge im Rahmen einer TripAdvisor-Selbsteinschätzung abgeben müssen. Auf jedem Formular müssen die Teilnehmer die Diskussionen auf einer Skala von eins bis fünf bewerten, einschließlich „Wichtigkeit des Themas“, „Qualität der Diskussionsteilnehmer „, „Interaktion“ und so weiter.

Die Diskussionen umfassen Themen wie: „Populismus in Europa“, „Die USA vor der Mitte der Amtszeit“ (mit anderen Worten, Donald Trump) „Die Zukunft der Arbeit“, „Jobs, Fähigkeiten, Löhne“ und „Verschwindet der Freihandel?“ – plus das mehrdeutige „Wo stehen wir?“

Ein heißes Thema, das derzeit die Agenda in Europa dominiert – die Einwanderung – machte sich lautstark bemerkbar durch seine Abwesenheit. Und wie häufig bei solchen Veranstaltungen bekommt jeder Teilnehmer am Ende eine blau-weiße Tüte überreicht mit der Aufschrift „Ein Geschenk der italienischen Gastgeber von Bilderberg dank der Großzügigkeit von Fiat Chrysler Automobiles“.

Im Inneren befinden sich italienische Toilettenartikel, ein kleiner Kunstbildband mit einem Vorwort der Familie Agnelli und Skizzen des Lingotto Fiat Gebäudes.

Bilderberg – ein großes Netzwerk

Bilderberg bietet eine Fülle von Networking-Möglichkeiten für diejenigen, die das Glück haben, ausgewählt zu werden. Mark Carney, Gouverneur der Bank von England, wird im nächsten Jahr von seinem Posten zurücktreten und hat den Ehrgeiz, den Internationalen Währungsfonds zu leiten. Michael O’Learys Vertrag mit Ryanair endet ebenfalls im nächsten Jahr.

George Osborne, der Herausgeber des Evening Standard, besitzt sieben weitere Berufsbezeichnungen. Bei Bilderberg hatte er reichlich Gelegenheit, mit seinen Geschäftsfreunden zu sprechen.

Vor kurzem wurde er zum Vorsitzenden eines Unternehmensrats bei Exor ernannt, der Holdinggesellschaft für die Milliarden der Agnelli-Familie. John Elkann, der Agnelli-Erbe, der die diesjährige Bilderberg-Konferenz moderierte, sitzt neben Eric Schmidt von Google im Economist-Vorstand. Ein Sprecher von Bilderberg Meetings sagte, dass „die Teilnehmer ihre Reise- und Unterbringungskosten selbst tragen“.

Er fügte hinzu: „Die Ausgaben für die Aufrechterhaltung des kleinen Sekretariats der Bilderberg-Treffen sind vollständig durch private Spenden abgedeckt. Die Kosten für die Teilnahme an der jährlichen Versammlung liegen in der Verantwortung der Mitglieder des Lenkungsausschusses des Gastlandes.“ Wer in diese private Spendenkasse einzahle, werde nicht bekannt gegeben.

Amber Rudd, ein Mitglied des Geheimen Rates der britischen Königin, weigerte sich, irgendeine unserer Fragen zu beantworten, einschließlich, ob sie auf der Konferenz über Staatsgeheimnisse plaudere. Sie äußerte sich auch nicht hinsichtlich der finanziellen Frage und ob sie als Politikerin möglicherweise gegen die Regeln für Parlamentsmitglieder verstoße und ein möglichen Interessenkonflikt bestehe.

Bilderberg gerät wegen Gemeinnützigkeit unter Druck

Letzte Nacht erklärte der Wohltätigkeitskommission, dass man sich nach den Recherchen der Daily Mail die britische Finanzabteilung von Bilderberg unter die Lupe nehmen werde. Als registrierte Wohltätigkeitsorganisation ist die Bilderberg-Vereinigung von der Steuer befreit, doch bei der Kommission sei eine „Vielzahl von Beschwerden über ihre Aktivitäten“ eingegangen.

Die jüngsten Treuhänder der Wohltätigkeitskommission sind Lord John Kerr von Kinlochard, stellvertretender Vorsitzender von Royal Dutch Shell und Zanny Minton Beddoes, Chefredakteurin von The Economist, die gestern einen Leitartikel mit dem Titel „Ein schwerer Brexit scheint immer unwahrscheinlicher : Ein Glück.‘

Um sich rechtlich für den Wohltätigkeitsstatus zu qualifizieren, muss die Organisation mit überwältigender Mehrheit einen „öffentlichen Nutzen“ und keinen politischen Zweck erfüllen.

Die Bilderberg Association behauptet, ihr Zweck ist „die Erziehung“ der „Menschheit, der Öffentlichkeit“. Da jedoch keine Berichte darüber veröffentlicht werden, was tatsächlich auf der Konferenz passiert, gibt es keine Möglichkeit, diesen gemeinnützigen öffentlichen Zweck zu beweisen.

Die Kommission sagte sie werde in Sachen Bilderberg Ermittlungen einleiten „um sicherzustellen, dass ihre Aktivitäten mit ihren wohltätigen Zwecken und ihrer rechtlichen Pflicht in Einklang stehen“, und sie daran erinnern, dass „Transparenz wichtig ist“. Ein Sprecher sagte, es sei eine Straftat, der Kommission wissentlich falsche oder irreführende Informationen zu machen.

Lord Kerr erklärte, er sei „kein Treuhänder“ und leitete Anfragen an die Adresse der Wohltätigkeitsorganisation, die Simon Robertson Associates, eine Finanzberatungsgruppe, die vom ehemaligen Direktor von Goldman Sachs geleitet wird, weiter. Sir Simon Robertson ist ebenfalls im Vorstand des Economist.

Die Bilderberg Association lehnte eine Stellungnahme ab, während Frau Minton Beddoes uns an Bilderberg Meetings, die globale Firma, überwies.

Drei Tage lang habe ich am Rand gestanden, zugehört und zugeschaut. Aber letztendlich bleibt das geheimste Treffen der Welt schwer durchschaubar. Es bleibt ein entferntes Stimmgewirr ein paar Meter von mir entfernt in einem Korridor in einem verschlossenen Raum. Nah, aber doch zu weit weg, um es zu entwirren.

Für ein weiteres Jahr hat Bilderberg seine Mystik bewahrt; seine undurchdringliche Geheimhaltung; seinen Elitismus. Und wir Sterblichen, unsichtbar und unbemerkt, sind nicht ein bißchen klüger geworden.“

Weitere Teilnehmer der Konferenz sind laut MailOnline Angaben:

Jose Manuel Barroso, ehemaliger EU-Kommissionschef und jetzt nach eigenen Angaben „Berater“ für Goldman Sachs, die vier amtierenden Premierminister Mark Rutte, Niederlande, Ana Brnabic, Serbien, Charles Michel, Belgien und Jüri Ratas, Estland. Ebenfalls dabei die stellvertretende Premiers von Spanien Soraya Sáenz de Santamaría, der Türkei Mehmet Simsek, der ehemalige Premierminister Frankreichs Bernard Cazeneuve sowie Günther H. Oettinger, jetziger EU-Kommissar für Haushalt und Personal.

Aus den USA nahmen der 95-jährige Henry Kissinger, David Petraeus, Ex-CIA Direktor, John Hickenlooper, Gouverneur von Colorado teil. Ebenso Matthew Turpin, Regierungs-Sicherheitsberater für China, James H. Baker, Direktor des Verteidigungsbüros. Auch die wichtigsten amerikanische Universitäten wie Harvard, Stanford, MIT, Pennsylvania, Princeton, New York University und die American University waren ebenso wie die Think-tanks des Hudson Institute und der Hoover Institution in Turin.

 

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