Wiederkehr der politischen Muster – und das Gegenteil von Wahrheit

Foto: Collage

Wer sich einmal die Mühe macht, die letzten 150 Jahre der jüngeren deutschen Geschichte näher zu betrachten, der wird feststellen, dass sich ein Muster darin beständig wiederholt. Es ist sowohl die Zuwendung, als auch die Abkehr vom Bürgertum in Wechselwirkung. Ganz so, wie wir die letztere Handlung gerade hautnah selbst erleben.

Von Cantaloop (P.I.NEWS)

Bildung und Besitz gelten seit 1848 als Garanten, insbesondere auch für staatliche Stabilität – und demzufolge war die wohlhabende Bourgeoisie stets das Feindbild der „Linken“ und derjenigen, die sich für die „Avantgarde“ hielten. Erstaunlicherweise ließen sich viele der damaligen Intellektuellen, Literaten und Künstler, wie z.B. Thomas Mann, eher als „bürgernah“ titulieren, denn der zeitgenössischen antibürgerlichen Bohème zugehörig.

Die Geburtsstunde der Sozialdemokratie

Politische Grabenkämpfe, die vor vielen Jahrzehnten noch um einiges rigider und blutiger ausgetragen wurden als heutzutage, bestimmen seit Kants kategorischem Imperativ, über Schopenhauers Welt als Wille und Vorstellung, bis hin zu Nietzsches Erkenntnissen zu Dezenz und Nihilismus den neuerlichen gesamtgesellschaftlichen Konsens, um unsere „moderne“ Gesellschaftsform überhaupt erst zu ermöglichen.

Mit dem Aufkommen der Sozialdemokratie unter Bebel wurde sinnbildlich eine Art von Störgröße in den gleichförmigen politischen Betrieb aufgeschaltet, der fortan die Polarisierung der einzelnen Parteien vorantrieb. Humanismus und Aufklärung als Kontrastprogramm zu preußischer Strenge und Kriegslüsternheit. So fand bereits vor dem ausklingenden 19. Jahrhundert eine Art Zeitenwende statt, die sich in periodischen Zyklen beständig zu wiederholen anmutet. Aktuell scheinen wir auch wieder vor einer solchen zu stehen. Nur eben mit umgekehrten Vorzeichen.

Die Verächtlichkeit des Unwahren

Immer einhergehend mit totalitären und autokratischen Systemen ist die Verleugnung der Wahrheit. Die ideologische Lüge als geschichtsbildende Macht hat Konstanz. Wir erleben es derzeit wie eine Art Blaupause; das „Refugee Welcome“-Narrativ ist ebenso falsch wie unlauter und hält darüber hinaus keiner seriösen Empirie stand. Und wird dennoch von der politischen und gesellschaftlichen „Elite“ über alle Maßen vorangetrieben – auch gegen sämtliche Widerstände der besorgten Bevölkerung.

Legenden können, wenn die Welt sie anerkennt, zur Wahrheit werden. Das ist ohne Zweifel die Absicht, die von unserer derzeitigen Regierungs-Clique, die nichts anderes darstellt als ein trauriges Konglomerat aus Linkspolitikern, Gutmeinenden und Sinnsuchenden, verfolgt wird. Mediale Steigbügelhalter und nützliche Trittbrettfahrer aus dem Establishment tragen ihren Teil dazu bei, dieses ganze „Sozialexperiment“ positiv publik zu machen, die aktuell stattfindende Bevölkerungsumschichtung als etwas „Gutes“ und „Sinnvolles“ zu vermarkten.

Die Poesie der Gewalt

Auf den Straßen findet die politische Willensbekundung auch in der heutigen Zeit noch statt. Linke und grüngesinnte Zeitgenossen kämpfen in den Großstadtschluchten, neuerdings zusammen mit Migranten, gegen das verhasste Bürgertum des „weißen Mannes“ und natürlich gegen das „Kapital“, das in diesen Kreisen als ursächlich für alles Übel in dieser Welt angesehen wird. Das Zerstören bürgerlichen Besitzes wird dabei billigend in Kauf genommen. Gleichwohl; auch die körperliche Unversehrtheit politisch Andersdenkender ist längst nicht mehr gewährleistet. So wird die Lüge – in diesem Fall von einer vollkommen unproblematischen, multiethnischen Gesellschaft, durch Gewalt zur „Wahrheit“ geformt. Auch diese Art des politischen „Nachdrucks“ lässt sich in der Geschichte immer wieder nachvollziehen.

Die Befreiung von der Freiheit

Die Frage, die sich hierbei stellt ist: warum nur bevorzugen so viele Menschen enge, totalitäre Regeln und Dogmen, wie sie die vereinigten deutschen Linksparteien vorsehen, wenn sie im Umkehrschluss auch die Freiheit und Eigenverantwortung wählen können? Eine ebenso philosophische wie rhetorische Frage. Mit gelebter Demokratie, Freiheit und Selbstbestimmung kommen offenbar nur Bürger mit liberalem Bewusstsein und vor allem mit Leistungsbereitschaft auf Dauer klar. Alle anderen sehnen sich offenbar nach einer Knute. Und diese kommt im Deutschland des Jahres 2018 in Form des immer vehementer auftretenden orthodoxen Islam. Eine völlig neue Perspektive.

Das tragische Gepräge dieser Entwicklung lässt sich bereits im Vorfeld absehen. Ein kommunistisch-islamisches Vielvölkergebräu innerhalb eines Landes mit der höchsten Besiedelungsdichte außerhalb des asiatischen Raumes ist gleichsam eine tickende Zeitbombe. Nur mit Restriktion, latenter Gewaltandrohung und strengen Strafen lässt sich solch ein hochexplosives Gemisch an unterschiedlichen Ethnien zuverlässig unter Kontrolle bekommen. Der totalitär-europäische Superstaat, wie er gerade in Brüssel Prägung findet, wird als Lösung angesehen. Von abgehängten Lokalpolitikern, Alkoholikern und sonstigen Zeitgeist-Junkies? Mitnichten.

Autokratie, 68er-Revolution und sorglose Wohlstandskinder haben einander gefunden – sind Brüder im Geiste. Wer glaubt, dass von geradezu clownesken Figuren wie Merkel, Roth, Hofreiter und deren linksbuntem Gefolge verkrachter Existenzen verantwortungsvolle Politik gestaltet werden kann, dass von Menschen, die hautnah den RAF-Terror begleitet haben, nachhaltige Ansätze zu moderner Ökonomie ausgehen können, der glaubt auch, dass Stalin ein Menschenfreund war. Und der Islam eine friedliche Religion ist.

Schon Otto von Bismarck, preußisch-deutscher Staatsmann und Reichskanzler, erkannte 1863 im Landtag: „Die Neigung, sich für fremde Nationalitäten und Nationalbestrebungen zu begeistern, auch dann, wenn dieselben nur auf Kosten des eigenen Vaterlandes verwirklicht werden können, ist eine politische Krankheitsform, deren geographische Verbreitung sich auf Deutschland leider beschränkt.“

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11 Kommentare

  1. „Die Neigung, sich für fremde Nationalitäten und Nationalbestrebungen zu begeistern, auch dann, wenn dieselben nur auf Kosten des eigenen Vaterlandes verwirklicht werden können, ist eine politische Krankheitsform, deren geographische Verbreitung sich auf Deutschland leider beschränkt.“

    Wieder ein gutes Zitat von Bismarck!

  2. Vielen Menschen gefällt „die Starke Schulter Staat“, vor allem in wirren Zeiten.
    Und damit auch der Letzte an den Sozialismus und Murxismus glaubt, hat man in sozialistischer Methode den Kapitalismus zum Schmarotzersystem gemacht.

    Dass der Sozialismus (egal in welcher Ausprägung) zu den „Lasten im klassischen Kapitalismus mit sozialer Marktwirtschaft“ noch die Repression durch Ideologie und Kontrolle oben drauf setzt, wollen viele gar nicht verstehen. All die Probleme die die EU bisher bewusst geschaffen hat, die ideologische Dekadenz, die Unwissenschaftlichkeit politischer Raubzug-Kampagnen bis hin zum Genderquatsch dienen nur dazu, die Macht und Herrschaft der „Elite“ durch die komplette Zerstörung des Individuums zu festigen.

    • Dieser Gedanke könnte zum Beispiel auch von Alfred Tetzlaff stammen. Was würde der Drehbuchautor, Wolfgang Menge, heute zu der verfahrenen Situation sagen? Mit Tetzlaff könnte man heute mindestens jeden Abend eine Sendung füllen, so viel gibt die derzeitige Politik her!

  3. Die Linksgrünen sind abgestiegender Mittelstand. Sie versuchen, den Lebensstil der oberen Zehntausend zu kopieren, und studieren deshalb Theaterwissenschaft und Genderökologie und Literaturgedöns. Warum? „Not for profit!“ – so sagen die Literaturwissenschaftler, die sich so einen Lebensstil leisten können. Wenn Vati aber keinen Konzern besitzt, geht das natürlich ins Auge.

    Da kann man sich nur „politisch engagieren“, anderen die Schuld geben und den fiesen Kapitalismus mit den bösen weißen Männern bekämpfen, die etwas aus ihrem Leben gemacht haben, anstatt sich in besetzen Häusern beim Kiffen selbst zu finden und Steine auf Polizisten zu schmeißen.

    Mit dem „politischen Engagement“ lenken sie sich selbst davon ab, dass sie arbeitslos, wohnungslos und deklassiert sind. Vom Geld anderer Leute kann man prima leben. Schließlich finanziert der Staat Projekte wie das Conne Island mit Unsummen!

    Gleich und gleich gesellt sich gerne, und deshalb identifizieren sie sich mit anderen Wurzellosen und Deklassierten wie Drogendealern, Kriminellen, Prostituierten, Junkies, sexuellen Minderheiten oder neuerdings Flüchtlingen.

    Wir leben ja angeblich in einer Leistungsgesellschaft. Wie ist es dann zu erklären, dass verwöhnte Zahnarzttöchterlein ohne Berufsqualifikation wie Claudia Roth und Kokser wie Volker Beck im Bundestag sitzen?! Alle Normalsterblichen sind mit so einer Vita zu lebenslänglich Callcenter verurteilt!

    Ganz einfach: wenn nur genug Geld und Vitamin B da ist, spielt der versaute Lebenslauf eine untergeordnete Rolle.

  4. warum hört man von den sozen nichts . nicht vergessen ! die lieben inzwischen schon lange die nafris und türken mehr als ihre geringe zahl der deutschen wähler .sie vergessen eines die nächste wahl ist ( vermutlich ) bald . dann seid ihr asoziales pack auch weg !!!! der bürger vergisst nicht alles fette nahles

  5. Zitat :
    „Humanismus und Aufklärung als Kontrastprogramm zu preußischer Strenge und Kriegslüsternheit.“

    Das sehr geehrter Cantaloop, das letzte Wort dieses Satzes kann man so nicht stehen lassen. Bitte fallen Sie nicht in dieses Hollywood Narrativ. Vergleichen Sie einfach mal die Anzahl der Kriege
    , die Groß-Britannien, Frankreich und die USA im 19. Jahrhundert führten und Sie werden erkennen, wer hier besonders kriegslüstern war.

  6. Die 1968 clique samt ihren mitläufern und nachläufern und denen die sich in der politik breit gemacht haben, geht es nicht um eine im alltag lebbare freiheit( die kultur der freiheit :udo di fabio),sondern um narren freiheit, die die bevölkerung finanzieren soll.
    Dass erst ein geordnetes funktionierendes staatswesen ,mit den entsprechenden institutionen eine persönliche freiheit möglich macht ist diesen rot-grün-gender-links infizierten dauerpubetierenden nicht klar.
    Die wollen nur machen, belehren, und schmarotzen. Die glauben wohl das geld wächst rund um die uhr und das ganze jahr auf den bäumen. Für mich ist diese clique auch antisozial.

  7. Sie haben zwei Schlüsselbegriffe erwähnt: Wille und Kampf. Das Leben, selbst in der beschaulichen BRD, ist ein stetiger Kampf zwischen verschiedenen Interessengruppen, und wer nicht kämpft, hat schon verloren. Andere Gruppen werden für ihre Ziele kämpfen und ihren Willen durchsetzen. Zur freien Willensbildung gehört die freie Artikulation der politischen Ziele, und bei der hapert es in der BRD gewaltig, denn früher oder später landet man bei Tabuthemen, der „rechten Ecke“, die jede Diskussion und damit jede freie politische Willensbildung ausschließen sollen.

  8. “ Wer glaubt, daß von geradezu clownesken Figuren wie Merkel …und deren linksbuntem Gefolge verkrachter Existenzen
    verantwortungsvolle Politik gestaltet werden kann…“

    Man beachte, wie Merkel reagiert, wenn sie dreist angegangen wird:

    Ferda Ataman, eine Nürnberger Journalistin mit türkischen Eltern:

    “ D war schon immer von Migration geprägt, der Migrationshintergrund muß abgeschafft werden, der ausgrenzende Heimatbegriff muß weg zugunsten von mehr Vielfalt und Weltoffenheit.
    Menschen mit Migrationshintergrund fühlen sich nicht mehr sicher in ihrer neuen Heimat D. Sie werden schnell überall angefeindet., Musliminnen wird das Kopftuch heruntergerissen.“

    Und hier die Reaktion Merkels:
    „Ich bin sehr erfreut über diese sehr spannende Debatte. Es ist deutlich geworden, wie Menschen mit einer Einwanderungsgeschichte unter Druck geraten, ihre Erfolge werden zu wenig beleuchtet.“

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