Warum nimmt Joachim Löw Özil und Gündoğan zur WM mit?

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Trotz des Eklats um das Treffen mit „ihrem“ Präsidenten stand Gündolfs und Özils Posten im Kader von Merkels bunter Truppe, multikulturell-korrekt nur „die Mannschaft“ genannt, noch nicht einmal kurzzeitig zur Disposition. Warum nicht? Sind die beiden Fußball-Frührentner sportlich so wichtig für Joghurt Löw? Sicher nicht, sagt der politisch völlig unkorrekte Fußball-Experte Sebastian Rollmann.

von Sebastian Rollmann und A.R. Göhring

Vor allem Mesut Özil ist für „die Mannschaft“ als verzichtbar anzusehen. Nicht nur, dass er mit seinen 30 Lenzen längst nicht mehr zu den Fittesten gehört, hat er in der englischen Premier League diese Saison nicht überzeugen können (http://www.sportbuzzer.de/artikel/kommentar-zum-saudi-test-low-braucht-mesut-ozil-nicht/).

Im Individualtraining des WM-Traininglagers wirkte Özil die vergangenen Tage regelrecht ausgelaugt. (https://www.sport1.de/fussball/fifa-wm-2018/2018/06/pfiffe-gegen-ilkay-guendogan-werden-zur-gefahr-fuer-die-wm)

Bei Gündoğan sieht die Sache schon etwas anders aus. Mit seiner Mannschaft „Manchester City“ wurde er dieses Jahr englischer Meister und Pokalsieger. Sein Trainer, Pep Guardiola, geriet sogar regelrecht ins Schwärmen über Gündoğans Leistungen (https://www.welt.de/sport/fussball/article174193615/Manchester-City-Ilkay-Guendogan-stellt-Premier-League-Rekord-auf.html). Allerdings hat er ein schwaches Nervenkostüm und gilt als „Sensibelchen“. So hat ihm der durch seine lange Verletzungspause bedingte Verlust öffentlichen Interesses sehr beschäftigt und auch im Testspiel gegen Saudi-Arabien haben ihm die Pfiffe des Publikums so zugesetzt, dass er seine Leistung nicht abrufen konnte und eine recht schwache Vorstellung gab, sogar eine gute Torchance versemmelte. Auch menschlich hat Gündoğan wohl einige Defizite, wie die Fanseite Ruhrbarone mitteilt: „Klare Aussagen sind offenbar nicht sein Ding.“ Er „pokert“ gern, lässt sich gerne alle Türen offen. (https://www.ruhrbarone.de/loew-bierhoff-guendogan-oezil-co-haben-noch-immer-nicht-verstanden/155480)

Aber so ist das mit Egomanen.

Sportliche Alternativen sind auch im aktuellen Kader schnell für beide gefunden. Marco Reuss hat mit einer hervorragenden Leistung im Saudi-Spiel sich eindeutig als „der bessere Özil“ herausgestellt. Musste er bei der letzten WM noch verletzt pausieren, könnte er bei dieser WM seinen großen Durchbruch schaffen…..

Für Gündoğans Position bieten sich Khedira und Toni Kroos an (letzterer hat mit seinem Verein Real Madrid gerade zum dritten Mal die Champions League gewonnen und gilt als erster Deutscher, der diese vier mal gewann). Er gilt als „Dirigent“ und „unverzichtbar“ (http://www.sportbuzzer.de/artikel/toni-kroos-dfb-team-unantastbar/).

Gündoğan und Özil sind demnach durch vorhandene bessere (deutsche) Spieler ersetz- und damit verzichtbar. Es ist ohnehin die Frage, ob die Erdoğan-Sache die gesamte Mannschaft nicht so schwächt, dass die Titelverteidigung durch Einwechslung der beiden gefährdet wäre. So schrieb der Tagesspiegel: „Nach Gündoğans Einwechslung lief so gut wie nichts mehr zusammen.“ Und: „… die Unruhe und die schlechte Stimmung, die dann von den Tribünen auf den Rasen übertragen wurde, hemmten die deutschen Spieler vor allem in der Defensive.“ (https://www.tagesspiegel.de/sport/sportlicher-aspekt-im-hintergrund-dfb-team-wird-gegen-saudi-arabien-gleich-doppelt-ueberrascht/22666968.html)

Die mangelnde Aufarbeitung wird auch durch „Basta-Rhtetorik“ von Löw und Bierhoff nicht besser. Zumal letzterer deutlich gemacht hat, dass es in Sache Integration beim DFB nicht gerade zum Besten gestellt ist. So äußerte sich Bierhoff nämlich in einer Pressekonferenz, um das zu verstehe, müsse man „auch verstehen, wie Türken in dieser Sache ticken“. Wohlgemerkt: Gündoğan und Özil haben ausschließlich den deutschen Paß, sind also rein offiziell keine Türken mehr. Wie peinlich für den DFB! (https://de.sports.yahoo.com/news/dfb-team-bierhoff-verstehen-türken-113046468.html?guccounter=1)

Warum also nimmt der Bundestrainer die beiden Erdoğan-Verehrer überhaupt noch mit, statt die Notbremse zu ziehen? Ganz einfach: Löw und die DFB-Führung haben sich mit ihrer bunten Gurkentruppe und ihrer grünen „Vielfalts“-Propaganda zum politischen Wurmfortsatz der Kanzlerin gemacht. Sogar der Ausdruck „die Mannschaft“ und die grau-grau-graue Gestaltung der neuen Trikots sollen auf Merkel zurückgehen.

Wir dürfen also davon ausgehen, dass der politisch servile Joachim Löw mit den beiden Nationalislamisten im Kader Deutschland jede Chance auf den fünften Weltmeistertitel verbaut hat. Wenn der altersschwache Özil auf dem Platz schlapp macht und die Mimose Gündoğan bei Pfiffen deutscher oder antiislamistischer russischer Fans in Tränen ausbricht, wird die Welt wieder einmal herzlich und laut über uns lachen, wie schon so oft seit 2015.

DANKE, MERKEL!

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