Volker Beck, der Islamkritiker?

Foto: Volker Beck (über dts Nachrichtenagentur)

Fast, aber auch nur fast, könnte man denken, dass Volker Beck zum Islamkritiker geworden ist, weil er anscheinend begreift, dass die große Gefahr für Deutschland der politische Islam ist, so wie ihn zum Beispiel DITIB praktiziert:

Unter anderem kritisierte der frühere religionspolitische Sprecher der Grünen, Volker Beck in der „Zeit“ die größte deutsche Islamorganisation Ditib.

Als „Tochterorganisation der Religionsbehörde Diyanet in Ankara“ sei die Ditib eine „politische Formation“. Man habe in Deutschland Organisationsformen von Religionen, „die sich nicht der Religion, sondern der politischen Auseinandersetzung in den Herkunftsländern verdanken.“ In Hessen hätten Union, Liberale und Grüne gemeinsam einen „Bock geschossen“, als sie die Ditib als Religionsgemeinschaft anerkannten, „in einem völlig intransparenten Verfahren und unter Verkennung der realen Machtstrukturen innerhalb der Ditib“.

Der Grund: „Man wollte auf Biegen und Brechen ein positives integrationspolitisches Signal setzen, drückte deshalb alle Hühneraugen zu.“ Beck warnte, wenn nicht bald jemand die Reißleine ziehe, „wird Ditib in Hessen noch Körperschaft des öffentlichen Rechts“. Dann handele der türkische Staat auf deutschem Boden hoheitlich.

Wenn Beck nun noch begreift, dass sich der politische Islam nicht auf die DITIB beschränkt, sondern auf fast alle Bereiche in unserem Alltag, dann könnte man ihm glatt für seinen Neuanfang in der AfD gratulieren. (Quelle: dts)

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