Moscheen-Schließung: Österreich bleibt trotz Erdogan-Wutausbrüchen hart

Foto:Durch Kagan Kaya/shutterstock
Österreich bleibt hart - Moscheen werden geschlossen (Foto:Durch Kagan Kaya/shutterstock)

Wien – Österreichs Außenministerin Karin Kneissl hat die Schließung von Moscheen in Österreich verteidigt. „Religionsfreiheit ist in Österreich ein hohes Gut. Politisierung oder Radikalisierung haben dabei jedoch keinen Platz. Bei Verstößen gegen das Islamgesetz muss und wird Österreich reagieren, so wie wir das letzten Freitag getan haben“, sagte Kneissl dem „Handelsblatt“. Zuletzt hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan Österreich wegen der Schließung von Moscheen scharf kritisiert. Er sagte: „Ich fürchte, dass die Schritte des österreichischen Bundeskanzlers (Sebastian Kurz) die Welt zu einem neuen Kreuzzug führen.“
Das wies Kneissl zurück. „Präsident Erdogan weiß, dass in Österreich seit 31. März 2015 ein Islamgesetz in Kraft ist, das klarstellt, dass Imame seit 31. März 2016 aus dem Inland finanziert werden müssen“, sagte die von der rechtspopulistischen FPÖ nominierte Chefdiplomatin. „Wir sind kein Ansprechpartner für die türkische Innenpolitik und werden uns bei der Einhaltung unserer Gesetze nicht von der Wahlkampfrhetorik in der Türkei beeinflussen lassen.“

Wegen der Nichteinhaltung des Islamgesetzes hatte Österreich sechs von etwa 90 Moscheen im Land geschlossen. Unterdessen drängt die österreichische Regierung auf eine zügige Aufnahme von Balkan-Staaten in die EU. „Wir müssen in den südosteuropäischen EU-Bewerberländern schleunigst eine Perspektive schaffen“, sagte Kneissl. „Das in Südosteuropa entstandene politische Vakuum darf nicht sich selbst überlassen werden.“

Insbesondere warnte die 53-Jährige vor dem wachsenden Einfluss Pekings in Südosteuropa. „Wir dürfen Südosteuropa nicht China überlassen, denn schon heute gibt es dort eine starke Präsenz Chinas auf wirtschaftlicher Ebene. Dieser Einfluss kann sich auch geopolitisch fortsetzen. Das ist nicht in unserem Interesse“, sagte Kneissl. Österreich übernimmt zum 1. Juli die EU-Ratspräsidentschaft. Zuletzt hatte die EU-Kommission insbesondere den EU-Beitrittskandidaten Serbien und Montenegro Hoffnung gemacht. Bislang gilt als frühestes Aufnahmedatum das Jahr 2025. Neben der Sicherung der EU-Außengrenzen gilt die EU-Erweiterung auf dem Balkan als eines der Ziele der Mitte-Rechts-Regierung in Wien. (dts)

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22 Kommentare

  1. Ich würde nicht nur Moscheen schliessen. Ich würde den Islam komplett aus dem Land verbannen!

    Da könnte der Sultan und sonst wer, sich auf den Kopf stellen und „Freude, schöner Götterfunke“ meinetwegen furzen und damit die EU-Umvolkungsverbrecher mit beeindrucken!!!

  2. oesterreich bleibe hart. schon einmal hat der verteidigungswille der wiener europa davor bewahrt, von den muslimischen osmanen ueberrannt zu werden. waere wien nicht entschlossen verteidigt worden, oder besser, waeren die polen nicht rechtzeitig zu hilfe gekammen, waere europa heute schon seit jahrhunderten islamisch.

  3. Das Geschrei von Herrn Erdogan bestätigt, wie richtig und notwendig die Aktion war: Mit der Schließung werden Außenposten des türkischen Staates empfindlich getroffen. Beim Islamgesetz geht es ja gerade darum, ausländischen Einfluss zu unterbinden.

  4. Die Balkanstaaten aufnehmen???? Das würde heißen: ca. 100.000.000 Musels importieren. Denn Montenegro, Kossowo, Albanien,. Mazedonien sind Islamstaaten. Die würden dann als Tor zum Schlaraffenland benutzt werden.

  5. Auf OE24.at/tv ist zu diesem Thema eine interessante „Diskussion“ mit „Temperamente“ zwischen einem FPÖ-Politiker (Luger) und einem Erdogan(g)-Aladin-Paladin zu sehen.

    Sehr aufschlussreich!

  6. Religionsfreiheit schließt die radikale Terrorrekrutierung aus. Ich wünschte unsere Volkszerstörer würden das auch kapieren.

    • Islam ist zwar auch eine Religion, aber vor allem gleichzeitig und davon untrennbar eine von dem religiösen Substrat („Gott hat es seinem einzigen wahren Propheten gesagt und es ist sein Wille“) ausgehende politische Ideologie, Staatslehre und Gesetzeswerk, das an Menschenverachtung, Aufruf zu Gewalt und Krieg usw. usw. alles heute Verbotene bei weitem überbietet. Was Islam ist, das konnte man neulich bestens im Islamischen Staat sehen, falls irgendwelche Gutmenschen was anderes behaupten möchten. Islam gehört vollständig verboten, unter Androhung langjähriger bis lebenslanger Strafen.

    • Der Islam ist eine faschistische und menschenverachtende Ideologie, die unter dem Deckmantel „Religion“ agiert und sich so in humanitären Ländern Rechte erschleicht!

      Im Prinzip könnte man jeder anderen Sekte die gleichen Rechte einräumen! Kein Unterschied, denn die glauben ja auch!

      Das auf den Punkt gebracht!

  7. Österreich schließt nur 7 Moscheen. Das sind gerade 0,17% von 400.
    Ich fände es begrüßenswert wenn sich der Anteil auf erträgliche 100% erhöhen würde.

    • Woher haben Sie die Zahl 400?
      Im Artikel steht: Schließung von 6 Moscheen von insgesamt 90 vorhandenen!
      90 und 400 sind doch ein gewaltiger Unterschied!
      Solche Zahlen bitte begründen und keine fake-news!

    • Gerne, ich habe zur Überprüfung der Angaben im Bericht gegoogeld und bekomme als Auskunft 400 Moscheen und Gebetshäuser. Ob eine derartige Einrichtungen wo der radikale Islam gepredigt wird nun „Gebetshaus“ oder „Moschee“ genannt wird macht in diesem Kontext keinen semantischen Unterschied, daher ist für mich die Zahl 400 die korrekte Zahl.
      Hier ist noch der Link:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Moscheen_und_islamische_Gebetsr%C3%A4ume_in_%C3%96sterreich

  8. + „Erdowahn“ hat bei seiner Bemerkung „Neuer Kreuzzug“ vergessen,das dies auch geschah Z.b. weil Türken und andere Moslems ca.400 Jahre lang zuvor immer wieder andere Länder überfallen ,geplündert und Vergewaltigt haben. Von daher würde ich einen Kreuzzug 2.0 sehr begrüßen,schon wegen der vielen Opfer seid dem Flüchtlingsstrom von Moslems hier in deutschland. Genau wie damals,in Länder einfallen,Rauben,Vergewaltigen ,Morden . Unterschied : Welche ja zum größten teil heute getarnt als Wirtschaftsflüchtlinge in`s deutsche Sozialsystem einfallen +

    • Die Kreuzzüge wären besser weiter geführt worden und Konstantinopel hätte befreit werden müssen. Dann wären die Türken heute noch Christen, Erdolf wäre wahrscheinlich niemals in die Politik gegangen und Europa heute um einiges sicherer.

  9. Starke wirtschaftliche Präsenz Chinas in Südosteuropa….
    Deswegen sollen südosteuropäische Länder „heim ins EU-Reich“ geholt werden?
    Länder, die von der EU (eigentlich von D) finanzielle Unterstützung/Subventionen erhalten sollen? Das hieße auch, noch mehr freien Zuzug und Aufenthalt, speziell in D, mit voller Alimentierung etc.?
    Möge die EU zerbröseln so schnell es geht.

  10. Erdogan sagte: „Ich fürchte, dass die Schritte des österreichischen Bundeskanzlers (Sebastian Kurz) die Welt zu einem neuen Kreuzzug führen.“
    Soll das eine Drohung sein? Die Kreuzzüge fanden im Mittelalter statt, dort steckt Erdogans Kopf ja noch. Heute ist die Türkei in der Nato – will er seine Verbündeten überfallen, dieses Großmaul?

    • Na ja, bei DE würde er Erfolg haben!
      Kein Militär (oder ist die BW ein Militär??), offene Grenzen, Teddybären bei der Ankunft, Jubelschreie….

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